Aprilia RS 660: Aktuelle Modellpflege steigert Alltags- und Rennstreckenappeal
03.05.2026 - 11:12:35 | ad-hoc-news.deDie Aprilia RS 660 erhält für das Modelljahr 2024 gezielte Verbesserungen, die ihren Fokus auf Straße und Rennstrecke schärfen. Der aktuelle Anlass: Aprilia präsentiert die überarbeitete Version auf der EICMA 2023 und liefert ab Frühjahr 2024 aus. Diese Pflege reagiert auf Fahrerfeedback und Testberichte, die eine bessere Handhabbarkeit im Alltag und präzisere Elektronik gefordert haben.
Warum jetzt relevant?
Im Jahr 2024 verschärft sich der Wettbewerb im Mittelmotorradsegment durch neue EU-Abgasnormen Euro 5+ und steigende Nachfrage nach vielseitigen Sportmaschinen. Die RS 660 passt sich an, indem sie Leistung stabilisiert und Verbrauch senkt. Tests von Motorradonline loben die RS 660 bereits als Referenz für agiles Handling, doch die neuen Features wie adaptiver Traktionskontrolle machen sie zukunftssicher.
Hersteller Aprilia, Teil der Piaggio-Gruppe, positioniert die RS 660 als Einstieg in die Welt des MotoGP-inspirierten Racings. Mit 100 PS aus dem 659-ccm-Zweizylinder bietet sie Topperformance bei einem Gewicht von 183 kg (trocken).
Für wen lohnt ein genauer Blick?
Sportliche Fahrer ab A2-Lizenz mit Rennstreckenambitionen profitieren am meisten. Die RS 660 eignet sich für Wochenendrennen oder Trackdays dank werksseitigem Quickshifter und launch control. Fortgeschrittene Hobbyfahrer schätzen die Präzision auf kurvigen Landstraßen. Preislich bei 13.499 Euro startend, ist sie für Motorradfans mit Budget bis 15.000 Euro ideal.
Junge Fahrer (25-40 Jahre), die von der Tuono 660 upgraden wollen, finden hier den perfekten Mix aus Leistung und Kontrolle. Belastbare Tests bestätigen: Die RS 660 übertrifft Erwartungen in der Bremsstabilität mit 320-mm-Scheiben vorne.
Für wen eher weniger geeignet?
Reine Tourenfahrer meiden die RS 660 wegen des straffen Fahrwerks und des hohen Sitzes (820 mm). Langstreckenkomfort fehlt im Vergleich zu Adventure-Bikes. Anfänger ohne Sportlerfahrung könnten die 100 PS als überwältigend empfinden, trotz Rider-Modi. Bei täglichem Pendeln nervt der hohe Verbrauch von 5,5 l/100 km.
Stärken und Grenzen
Stärken: Hervorragendes Handling durch APRC-Elektronik (Aprilia Performance Ride Control) mit 6 Achsverzögerungsstufen. Der V4-ähnliche Sound und das Design aus dem RSV4 machen sie emotional. Zuverlässigkeit ist hoch, Wartungsintervalle bei 12.000 km.
- Quickshifter bidirektional serienmäßig
- LED-Beleuchtung und TFT-Display 5 Zoll
- ABS-Korner-Modus für Rennstrecke
Grenzen: Begrenzter Gepäckaufbau ohne Zubehör. Vibrationen bei Drehzahlen über 9.000 U/min spürbar. Kein Serien-Cruise-Control, was Alltagsnutzer stört.
Wettbewerbsvergleich
Im Vergleich zur Yamaha YZF-R7 (73 PS, 11.999 Euro) bietet die RS 660 mehr Power und Elektronik, aber höheres Gewicht. Die Honda CBR650R (95 PS, 12.990 Euro) ist komfortabler, weniger trackfokussiert. Triumph Daytioner 660 (73 PS) punktet mit Alltagsfreundlichkeit, verliert aber an Agilität.
| Modell | PS | Gewicht (trocken) | Preis (ab) |
|---|---|---|---|
| Aprilia RS 660 | 100 | 183 kg | 13.499 € |
| Yamaha YZF-R7 | 73 | 188 kg | 11.999 € |
| Honda CBR650R | 95 | 208 kg | 12.990 € |
Aktienrelevanz der Piaggio-Gruppe
Aprilia gehört zur Piaggio & C. S.p.A., die mit Premium-Sportmodellen wie der RS 660 ihr Segment ausbaut. Starke Verkaufszahlen in Europa stützen das Wachstum. Für Investoren relevant: Piaggio expandiert in Elektromobilität, doch Zweiräder bleiben Kerngeschäft.
ISIN der Piaggio-Aktie: IT0003206287. Keine direkte Kursimpuls durch RS 660, aber langfristig positiv für Diversifikation.
Fazit für Käufer
Die Aprilia RS 660 2024 ist die Wahl für Fahrer, die Rennstreckenfeeling auf der Straße wollen. Testen Sie sie bei Händlern – das Handling überzeugt sofort. Alternativen prüfen, wenn Komfort priorisiert wird.
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