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Arafura: 800 Tonnen NdPr-Jahresvolumen mit Traxys

16.05.2026 - 00:58:50 | boerse-global.de

Arafura Rare Earths sichert sich mit Traxys North America einen wichtigen Abnehmer für sein Nolans-Projekt und stärkt die Lieferkette außerhalb Chinas.

Arafura: 800 Tonnen NdPr-Jahresvolumen mit Traxys - Foto: über boerse-global.de
Arafura: 800 Tonnen NdPr-Jahresvolumen mit Traxys - Foto: über boerse-global.de

Während China die globalen Lieferketten für seltene Erden mit Exportkontrollen unter Druck setzt, baut Arafura Rare Earths seine Absicherung auf der Nachfrageseite aus. Das australische Unternehmen hat am 13. Mai 2026 eine verbindliche Abnahmevereinbarung mit Traxys North America unterzeichnet.

Der Vertrag sieht die Lieferung von 500 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) und 7,5 Tonnen Dysprosium-Terbium-Oxid (DyTb) pro Jahr vor. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, mit einer Option auf zwei weitere Jahre.

Traxys-Partnerschaft wächst

Traxys ist kein neuer Partner. Bereits im März 2025 schloss Arafura mit Traxys Europe einen Vertrag über bis zu 300 Tonnen NdPr-Oxid jährlich. Die neue Vereinbarung mit der nordamerikanischen Einheit bringt das kombinierte Volumen auf rund 800 Tonnen NdPr pro Jahr. Die Preise orientieren sich an globalen Marktindizes, darunter Benchmark Mineral Intelligence und S&P Global Platts.

Arafura-Chef Darryl Cuzzubbo betonte, die Vereinbarungen spiegelten eine wachsende Ausrichtung zwischen Industrie und Regierungsinitiativen wider. Das Ziel: stabile Lieferketten für kritische Mineralien außerhalb Chinas aufzubauen.

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Markt unter Druck

Der Kontext macht die Vereinbarung bedeutsam. China kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten Seltenerdraffination. Seit den Exportkontrollen für schwere seltene Erden im April 2025 sind die Auswirkungen gravierend: US-Yttriumimporte aus China brachen zwischen April und Dezember 2025 um über 90 Prozent ein. Japan erhielt im gleichen Zeitraum nur vier Prozent seines üblichen Dysprosiumvolumens. Deutschland bekam laut Berichten gar nichts.

Die Preise spiegeln die Knappheit wider. NdPr-Oxid kostete Ende April 2026 rund 138 Dollar je Kilogramm. Dysprosiumoxid lag bei knapp 890 Dollar, Terbiumoxid zwischen 729 und 758 Dollar je Kilogramm.

Ein mögliches Signal kam am 15. Mai 2026 aus Peking. Chinas Außenamtssprecher Guo Jiakun erklärte, China sei einer stabilen globalen Lieferkette verpflichtet. Konkrete Vereinbarungen bestätigte er nicht.

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Nolans-Projekt als Fundament

Arafura stützt seine Pläne auf das Nolans-Projekt im Northern Territory. Die JORC-konforme Ressource umfasst 56 Millionen Tonnen bei einem Gehalt von 2,6 Prozent Gesamt-Seltenerdenoxid. Die finale Investitionsentscheidung plant das Unternehmen für Ende 2026 oder Anfang 2027. Ob die Finanzierung bis dahin steht, entscheidet über den Zeitplan der gesamten Produktion.

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