Ares Capital Aktie: 30 Milliarden Dollar Rekord im Q1
20.05.2026 - 11:51:41 | boerse-global.dePrivate Credit ist derzeit das Schlagwort der Stunde. Während institutionelle Investoren Milliarden in alternative Kredite umschichten, rückt Ares Capital als Schwergewicht der Branche in den Fokus. Das Unternehmen bietet Anlegern direkten Zugang zu einem Markt, der traditionell Banken vorbehalten war.
Hohe Rendite bei moderater Bewertung
Aktuell notiert die Aktie bei 16,15 Euro. Das entspricht einem Plus von 0,75 Prozent gegenüber dem Vortag. Besonders die Dividendenrendite von 10,34 Prozent zieht Aufmerksamkeit auf sich. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 11,4.
Analysten bewerten das Papier mehrheitlich positiv. Rund 86 Prozent der Experten raten zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei umgerechnet etwa 20,75 US-Dollar. Das entspräche einem Aufwärtspotenzial von über elf Prozent.
Rekordsummen im Kreditmarkt
Die Muttergesellschaft Ares Management sammelte im ersten Quartal 2026 rund 30 Milliarden US-Dollar ein. Dieser Rekordwert unterstreicht das enorme Interesse an privaten Kreditfinanzierungen. Parallel dazu achtet der Markt genau auf die Kreditqualität im Portfolio von Ares Capital.
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Die Quote der notleidenden Kredite lag zuletzt bei 2,1 Prozent. Das Management muss diese Kennzahl in einem volatilen Zinsumfeld stabil halten. Bisher gelingt dieser Spagat.
Technische Warnsignale und Leerverkäufe
Technisch zeigt sich ein angespanntes Bild. Der Relative-Stärke-Index (RSI) markiert mit 78,3 Punkten einen überkauften Zustand. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie zudem rund sieben Prozent an Wert.
Indes wetten einige Marktteilnehmer gegen das Papier. Die Leerverkaufsquote liegt aktuell bei fast sechs Prozent des Streubesitzes. Das tägliche Handelsvolumen belief sich zuletzt auf rund 4,4 Millionen Aktien.
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Die Nachhaltigkeit der hohen Ausschüttungen bleibt das zentrale Thema für die kommenden Monate. Mit einer Ausschüttungsquote von fast 118 Prozent zahlt das Unternehmen derzeit mehr aus, als es operativ verdient. Marktteilnehmer beobachten nun genau, ob die Zinserträge aus dem Portfolio künftig ausreichen, um diese Dividendenpolitik ohne Substanzverlust fortzuführen.
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