ASML Aktie: Jahresziel angehoben
15.04.2026 - 10:12:12 | boerse-global.deDer Chipausrüster aus Veldhoven hat heute starke Quartalszahlen vorgelegt — und die Erwartungen der Analysten dabei gleich auf mehreren Ebenen übertroffen. Kein schlechter Start ins Jahr.
Im ersten Quartal 2026 erzielte ASML einen Umsatz von knapp 8,8 Milliarden Euro. Die Bruttomarge von 53 Prozent landete am oberen Ende der eigenen Prognose. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von fast 2,8 Milliarden Euro — vergleichbar mit dem bereits starken Vorquartal.
KI-Hunger treibt die Nachfrage
Der entscheidende Rückenwind kommt aus der Halbleiterindustrie selbst: Sowohl Speicherchip- als auch Logikchip-Hersteller sind nach eigenen Angaben auf absehbare Zeit ausgebucht. Kapazitäten werden zunehmend knapp, weil die Nachfrage nach KI-Infrastruktur die Produktionsmöglichkeiten übersteigt. Das zwingt ASMLs Kunden, ihre Investitionen zu beschleunigen — und erhöht damit direkt die Litographie-Nachfrage.
Dabei wächst nicht nur das EUV-Geschäft. Auch das Segment der Immersions-DUV-Systeme, das zuletzt schwächelte, zeigt wieder Fahrt. Für 2026 rechnet das Management nun mit einem Absatz in diesem Bereich, der ähnlich stark wie im Vorjahr ausfallen dürfte — trotz eines verhaltenen Jahresstarts.
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Prognose deutlich nach oben geschraubt
Auf Basis der starken Auftragsdynamik hat ASML die Jahresprognose für 2026 angehoben: Der erwartete Umsatz liegt nun bei 36 bis 40 Milliarden Euro, gegenüber der bisherigen Spanne von 34 bis 39 Milliarden Euro. Die Bruttomarge-Erwartung für das Gesamtjahr bleibt bei 51 bis 53 Prozent unverändert.
Für das zweite Quartal peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 8,4 und 9,0 Milliarden Euro an, bei einer Bruttomarge von 51 bis 52 Prozent. Die Produktion von EUV-Low-NA-Systemen soll 2026 mindestens 60 Einheiten erreichen, für 2027 wird bereits eine Kapazität von mindestens 80 Geräten angepeilt.
Auf der Technologieseite sorgt die Demonstration einer 1.000-Watt-Lichtquelle für Aufmerksamkeit: Sie sichert die Erweiterbarkeit der Low-NA-EUV-Plattform weit in die nächste Dekade und erlaubt bis 2031 einen Durchsatz von 330 Wafern pro Stunde. Beim Folgesystem NXE:3800F wurde die Spezifikation zudem von 250 auf 260 Wafer pro Stunde angehoben.
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Eines bleibt offen: Exportkontrollregelungen könnten das Bild noch trüben. Das Management betont, die aktuelle Jahresprognose berücksichtige bereits mögliche regulatorische Szenarien — die endgültige Ausgestaltung dieser Beschränkungen ist aber noch nicht entschieden.
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