Bundesverkehrsminister, Drohnenschutz

Bundesverkehrsminister sieht trotz Drohnenschutz 'Restrisiko' fĂŒr FlughĂ€fen

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 17:38 Uhr | dpa.de

Aus Sicht von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) gibt es trotz aller Anstrengungen keinen absoluten Schutz vor AnschlÀgen mit Drohnen an deutschen FlughÀfen.

Nach einem Telefonat mit Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete er die Situation im Nachrichtensender Welt TV als "besorgniserregend".

"Die Menschen, die mit Drohnen den Flugverkehr stören wollen, wissen scheinbar genau, wie auch die Vorkehrungen mittlerweile sind, die getroffen werden können", so Bilger. Bei dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle habe man es mit einer "besonderen Eskalationsstufe" zu tun, weil dort auch Sprengstoff eingesetzt werden sollte. "Man kann froh sein, dass dort in Leipzig nicht mehr passiert ist."

Die Bundesregierung sei nach den Drohnen-VorfĂ€llen der letzten Jahre nicht untĂ€tig geblieben. "Aber klar, man muss auch immer wissen: Da besteht ein Restrisiko, weil FlughafengelĂ€nde sehr groß und weitlĂ€ufig sind und natĂŒrlich auch die Technologie derer, die den Flugverkehr stören wollen oder Schlimmeres sogar noch im Schilde fĂŒhren, auch besser wird."

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