Wadephul, Deutsch-französisches

Wadephul: Deutsch-französisches VerhÀltnis Schicksalsfrage

18.02.2026 - 11:37:03 | dpa.de

Außenminister Johann Wadephul hat ungeachtet gelegentlicher Unstimmigkeiten die Bedeutung des deutsch-französischen VerhĂ€ltnisses hervorgehoben.

"Es ist eine Schicksalsfrage fĂŒr die EuropĂ€ische Union, dass sich Frankreich und Deutschland immer wieder die HĂ€nde reichen, dass wir trotz manchmal unterschiedlicher Standpunkte stets das Gemeinsame suchen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Frankreich ist unser engster Partner und wichtigster Freund in Europa." Er fĂŒgte hinzu: "Gemeinsam sind wir uns auch unserer Verantwortung fĂŒr Europa bewusst."

Deutschland und Frankreich seien mit dem historischen ElysĂ©e-Vertrag und der Erweiterung im Vertrag von Aachen "eine immerwĂ€hrende Verbindung eingegangen, die wir in dieser Tiefe und Breite mit keinem anderen Land haben", erklĂ€rte Wadephul. Auf dieser Basis sei es eine Schicksalsfrage, dass beide LĂ€nder mutig vorangingen, auch bei der UnterstĂŒtzung der Ukraine und damit der Verteidigung der Freiheit. "Das verstehe ich, und das versteht die ganze Bundesregierung als eine unserer wichtigsten Aufgaben."

Wadephul: Übereinstimmung mit Paris ĂŒberwiegt

Wadephul betonte: "Auch wenn es Differenzen gibt, wie beispielsweise beim Mercosur-Abkommen, ĂŒberwiegt bei Weitem die Übereinstimmung bei zentralen Fragen unserer gemeinsamen europĂ€ischen Zukunft." Beide LĂ€nder arbeiteten jeden Tag an mehr europĂ€ischer SouverĂ€nitĂ€t, die man in allen Bereichen dringend herstellen mĂŒsse. Das beginne mit dem Zugang zu kritischen Rohstoffen oder Halbleitern, das mĂŒsse europĂ€ische Selbstbestimmung im digitalen Bereich enthalten, "und zwar basierend auf unseren Werten".

Dies umfasse auch Zusammenarbeit bei der StĂ€rkung der RĂŒstungsindustrie und erste wichtige GesprĂ€che ĂŒber Fragen der nuklearen Abschreckung. "Unsere Partnerschaft ist von existenzieller Bedeutung fĂŒr unsere beiden LĂ€nder", sagte der deutsche Außenminister. "Deswegen kommt es auf das offene Wort, den ehrlichen Austausch und auch die kritische Debatte zwischen uns an - immer mit dem Ziel der StĂ€rkung unseres Europas."

Auch bei der Realisierung des von Deutschland, Frankreich und Spanien geplanten RĂŒstungsprojekts FCAS gibt es Unstimmigkeiten zwischen Paris und Berlin.

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