Autoindustrie, Belastung

Autoindustrie warnt vor Belastung durch neue US-Zölle

Veröffentlicht am: 01.05.2026 um 20:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die PrĂ€sidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard MĂŒller, hat die angekĂŒndigte Anhebung von US-Zöllen auf Autoimporte aus der EU scharf kritisiert und vor erheblichen Folgen gewarnt.Die PlĂ€ne von US-PrĂ€sident Donald Trump, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der EuropĂ€ischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen, stellten eine "schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen" dar, sagte MĂŒller.

Die PrĂ€sidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard MĂŒller, hat die angekĂŒndigte Anhebung von US-Zöllen auf Autoimporte aus der EU scharf kritisiert und vor erheblichen Folgen gewarnt.

Die PlĂ€ne von US-PrĂ€sident Donald Trump, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der EuropĂ€ischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen, stellten eine "schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen" dar, sagte MĂŒller. Die zusĂ€tzlichen Abgaben wĂŒrden die deutsche und europĂ€ische Automobilindustrie in einer ohnehin angespannten Lage hart treffen. Zugleich könnten die Maßnahmen auch Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA haben, hieß es weiter.

MĂŒller forderte beide Seiten auf, das zwischen der EU und den USA geschlossene Handelsabkommen einzuhalten und mahnte insbesondere Fortschritte auf europĂ€ischer Seite an. Die Automobilindustrie rufe sowohl Washington als auch BrĂŒssel zu einer Deeskalation und zu raschen GesprĂ€chen auf.

US-PrĂ€sident Trump hatte am Nachmittag in einem Post auf der Plattform Truth Social angekĂŒndigt, er "freue sich mitteilen zu können", dass er die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU von kommender Woche an auf 25 Prozent anheben werde. Er begrĂŒndete das mit dem Vorwurf, dass die EU sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.

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