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Bajaj Mobility: 26 Prozent Plus seit Jahresbeginn

Veröffentlicht: 19.05.2026 um 05:03 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Bajaj Mobility konzentriert sich auf KTM, Husqvarna und GasGas, beendet RandgeschÀfte und meldet steigende Absatzzahlen im ersten Quartal 2026.

Bajaj Mobility: 26 Prozent Plus seit Jahresbeginn Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de
Bajaj Mobility: 26 Prozent Plus seit Jahresbeginn Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Bajaj Mobility zieht die Reißleine bei RandgeschĂ€ften. Der Konzern, ehemals Pierer Mobility, konzentriert sich ab sofort auf seine starken Marken KTM, Husqvarna und GasGas. Es ist eine RĂŒckbesinnung auf das KerngeschĂ€ft, um die operative Schlagkraft nach einer Phase der Zersplitterung wiederherzustellen.

Strategische Bereinigung und Absatzplus

Um die Effizienz zu steigern, trennt sich das Management von unrentablen Sparten. Das E-Bike-GeschÀft und das X-Bow-Programm werden eingestellt. Parallel dazu enden die Kooperationen mit CFMOTO und MV Agusta. Diese Rosskur soll die KomplexitÀt reduzieren und den Fokus schÀrfen.

Die Zahlen des ersten Quartals 2026 stĂŒtzen diesen Kurs. Mit 40.332 ausgelieferten MotorrĂ€dern stieg der Absatz deutlich an. Der Umsatz in diesem Kernsegment erreichte 272,4 Millionen Euro, wĂ€hrend der Gesamtumsatz bei 331,3 Millionen Euro lag.

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Indes zeigt die Lagerbereinigung Wirkung. Der Bestand an Einheiten konnte auf rund 104.800 Fahrzeuge gesenkt werden. An der Börse wird die Neuausrichtung positiv aufgenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 18,94 Euro, was einem Plus von rund 26 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.

Finanzielle Neuordnung und FĂŒhrungswechsel

Die finanzielle Basis wurde parallel dazu neu geordnet. Ein Kredit ĂŒber 550 Millionen Euro sicherte die Ablösung von Altschulden in Höhe von 473 Millionen Euro. Der operative Verlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr spĂŒrbar, was auf eine beginnende Erholung hindeutet.

Personell setzt Bajaj auf Erfahrung vom Wettbewerber. Ein neues Management-Team, das zuvor fĂŒr BMW Motorrad tĂ€tig war, ĂŒbernimmt wichtige globale Funktionen und den Vertrieb in Europa. Die neue FĂŒhrung soll die RentabilitĂ€t nachhaltig sichern und die AbhĂ€ngigkeit von defizitĂ€ren Bereichen beenden.

Der Umbau hat jedoch einen Preis fĂŒr die Belegschaft. Bis zum Sommer 2026 plant das Unternehmen den Abbau von rund 500 ArbeitsplĂ€tzen. Diese Maßnahme soll die strukturelle Anpassung abschließen und die Kostenbasis langfristig senken.

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