BASF, DE000BASF111

BASF im Chemiesektorcheck von JPMorgan, Aktie im DAX unter Druck

Veröffentlicht: 23.06.2026 um 13:57 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

JPMorgan bestätigt in einer neuen Branchenstudie das Underweight für BASF und weitere deutsche Chemiewerte. Die Einschätzung belastet den DAX-Konzern, während der Sektor insgesamt schwach tendiert.

BASF, DE000BASF111, Illustration mit AI erstellt.
BASF, DE000BASF111, Illustration mit AI erstellt.

Von Anna Wagner, Fachredaktion Analysten & Konsens. Vor der Veröffentlichung am 23.06.2026, 13:56 Uhr geprüft.

BASF (DE000BASF111) steht am Dienstag mit einem Sektorbericht von JPMorgan im Fokus, der die Einstufung für den Chemiekonzern auf Underweight bestätigt. Die Studie drückt auf den im DAX gelisteten Wert und die Aktie verliert am Mittag rund 1,8 Prozent auf 48,28 Euro auf Xetra, wie Investing.com berichtet.

Was JPMorgan zu BASF sagt

In einer am Dienstag veröffentlichten Branchenanalyse stuft JPMorgan BASF, Wacker Chemie, Evonik und Brenntag jeweils mit Underweight ein und zählt sie zu den schwächsten Werten im europäischen Chemiesektor, wie Investing.com zusammenfasst. Der Bericht von Investing.com nennt für BASF einen Rückgang der Aktie um 1,82 Prozent auf 48,275 Euro.

Analyst Chetan Udeshi verweist laut der Auswertung darauf, dass der strukturelle Gegenwind für die europäische Chemiebranche nach der jüngsten, geopolitisch bedingten Erholung wieder an Bedeutung gewinnt. In der Studie werden BASF und die drei weiteren deutschen Titel trotz einzelner positiver Meldungen im Sektor als Nachzügler eingeordnet, was die Risikoaversion internationaler Investoren gegenüber zyklischen Chemiewerten aus Europa unterstreicht.

Einordnung im deutschen Chemiesektor

BASF zählt als DAX-Schwergewicht zu den zentralen Referenzwerten im deutschen Chemiesektor und wird häufig mit Wacker Chemie, Evonik und dem Chemiedistributor Brenntag verglichen. Laut Investing.com führt Wacker Chemie am Dienstag mit einem Minus von 2,81 Prozent auf 96,95 Euro die Verliererliste im Sektor an, während Brenntag dank besserer vorläufiger Zahlen und angehobener Jahresprognose vergleichsweise robust bleibt. Die Studie hebt Brenntag als Lichtblick hervor.

Für BASF bedeuten der bestätigte Underweight-Blick und das schwache Umfeld, dass der Konzern im europäischen Branchenvergleich derzeit eher defensiv beurteilt wird. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 43,4 Milliarden Euro, und das Papier bleibt damit einer der größten Titel im Sektor, wie aktuelle Kurs- und Kennzahlenübersichten zeigen. Finanzen.net weist für die Aktie zudem ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut 24 aus.

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Hintergründe und Kursdaten zu BASF

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Womit BASF sein Geld verdient

BASF erwirtschaftet den Großteil seiner Erlöse mit Chemieprodukten für Industrie und Landwirtschaft, darunter Kunststoffe, Spezialchemikalien und Pflanzenschutzmittel. Ein prominentes Beispiel ist der Herbizidwirkstoff Glufosinat, der im Bereich Pflanzenschutz zum Einsatz kommt und die starke Stellung des Konzerns in der Agrochemie unterstreicht.

Was die Aktie heute macht

Die Aktie von BASF (DE000BASF111) notiert am 23.06.2026 um 13:30 Uhr auf Xetra bei 48,32 Euro, was einem Tagesminus von 1,43 Prozent entspricht, wie Kursdaten von Finanzen.net zeigen. Dort wird die Marktkapitalisierung derzeit mit rund 43,40 Milliarden Euro angegeben.

Eckdaten zur BASF-Aktie

  • Unternehmen: BASF SE
  • ISIN: DE000BASF111
  • WKN: BASF11
  • Ticker: BAS
  • Handelsplatz: Xetra
  • Kurs (Stand 23.06.2026, 13:30 Uhr): 48,32 Euro
  • Marktkapitalisierung: 43,40 Mrd. Euro (Stand 23.06.2026)
  • Sektor / Branche: Chemie, Grund- und Spezialchemikalien
  • Indexzugehörigkeit: DAX, Stoxx Europe 600
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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