BayerStudiendaten, Kerendia

Bayer/ Studiendaten: Kerendia hilft bei hypertensiver Nephropathie

Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 13:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Das Herz- und Nierenmedikament Kerendia von Bayer DE000BAY0017 kann auch Patienten mit hypertensiver Nephropathie helfen.

Das ist eine NierenschĂ€digung, die durch chronischen Bluthochdruck entstehen kann. Eine Subgruppenanalyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie FIND-CKD zeigte nach Unternehmensangaben vom Sonntag, dass der Wirkstoff Finerenon des Medikamentes Kerendia zusĂ€tzlich zur Standardtherapie den RĂŒckgang der Nierenfunktion bei Patienten mit hypertensiver Nephropathie im Vergleich zu einem Placebo verlangsamte.

Das teilte Bayer am Sonntag im Rahmen des Kongresses der EuropĂ€ischen Gesellschaft fĂŒr Kardiologie (ESC) in MĂŒnchen mit. Im Vergleich zu einem Placebo sei auch das kombinierte renale und kardiovaskulĂ€re Risiko reduziert worden. FĂŒr die betroffene Patientengruppe seien bislang nur wenige leitliniengerechte Therapieoptionen verfĂŒgbar.

Kerendia (teils auch als Firialta) wird in vielen LĂ€ndern bereits zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) sowie gegen Herzinsuffizienz eingesetzt. FĂŒr die Behandlung der nicht-diabetischen CKD liegt derzeit keine Zulassung fĂŒr Finerenon vor.

Das noch junge Medikament zÀhlt zu den Treibern der Pharmasparte. Allein im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Erlöse mit Krendia im Jahresvergleich um 75 Prozent auf 603 Millionen Euro.

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