GashÀndler, Uniper

GashÀndler Uniper sieht seinen LNG-Bezug nicht eingeschrÀnkt

03.03.2026 - 16:04:32 | dpa.de

Bei Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Gas-GroßhĂ€ndler Uniper gibt es wegen des Iran-Krieges nach eigenen Angaben aktuell keine direkten EinschrĂ€nkungen beim Bezug von FlĂŒssigerdgas.

"Es sind keine LNG-Lieferungen aus der betroffenen Region geplant, die die Straße von Hormus passieren mĂŒssen", teilte das Unternehmen in DĂŒsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. Man beobachte die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten sehr aufmerksam.

Man verfĂŒge ĂŒber ein Beschaffungsportfolio mit unterschiedlichen Lieferquellen, langfristigen VertrĂ€gen sowie flexiblen Marktoptionen, so Uniper. "Die Preisreaktion der SpotmĂ€rkte auf die verĂ€nderte globale Lage zeigt, wie wichtig langfristige und preislich abgesicherte LiefervertrĂ€ge in einem diversifizierten Bezugsportfolio fĂŒr die Gasversorgung von Deutschland und Europa sind." Uniper beliefert in Deutschland rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen.

Qatar Energy hat LNG-Produktion nach Angriffen eingestellt

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zwischen Persischem Golf und dem Golf von Oman ist derzeit stark eingeschrĂ€nkt. Hinzu kommt, dass das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy nach Angriffen auf Betriebsanlagen in zwei StĂ€dten die Produktion von FlĂŒssigerdgas (LNG) eingestellt hat. Katar ist einer der weltweit wichtigsten LNG-Produzenten. Durch die Straße von Hormus werden laut Uniper 20 Prozent des weltweiten FlĂŒssigerdgases transportiert. Es stammt primĂ€r aus Katar.

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