BioNTech, Aktienrückkauf

BioNTech: 1-Milliarde-Rückkauf ab 7. Mai

08.05.2026 - 08:16:53 | boerse-global.de

BioNTech startet milliardenschweren Aktienrückkauf und schließt mehrere Produktionsstandorte. Der Konzern fokussiert sich auf die Krebstherapie.

BioNTech: 1-Milliarde-Rückkauf ab 7. Mai - Foto: über boerse-global.de
BioNTech: 1-Milliarde-Rückkauf ab 7. Mai - Foto: über boerse-global.de

BioNTech leitet den nächsten Umbruch ein. Der Mainzer Konzern startet offiziell ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Parallel dazu schrumpft das einstige Corona-Kerngeschäft weiter. Die Aktie reagiert am Donnerstag nervös und fällt um knapp drei Prozent auf 78,65 Euro.

BioNTech kauft ab sofort eigene Papiere zurück. Das Management hat am Donnerstag ein Programm über bis zu eine Milliarde US-Dollar formell genehmigt. Die Käufe laufen bis Mai 2027. Finanzvorstand Ramón Zapata sieht darin einen Beleg für langfristige Wachstumsperspektiven.

Die aktuellen Zahlen zeigen ein anderes Bild. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz auf 118,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch knapp 183 Millionen Euro. Der Grund liegt im schwindenden Geschäft mit Covid-19-Impfstoffen.

Der Nettoverlust weitete sich auf über 622 Millionen US-Dollar aus. BioNTech investiert massiv in die Forschung. Die Ausgaben in diesem Bereich stiegen auf rund 651 Millionen US-Dollar. Ein komfortables Polster bleibt. Die Liquidität liegt bei 16,8 Milliarden Euro.

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Sparkurs für die Krebstherapie

Das Unternehmen baut seine Produktion radikal um. Bis Ende 2027 schließen die Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen. Auch das Werk in Singapur stellt den Betrieb Anfang 2027 ein. BioNTech prüft für alle Anlagen einen Verkauf.

Das Ziel: Ab 2029 will der Konzern jährlich etwa 500 Millionen Euro einsparen. Ab Ende 2026 übernimmt Partner Pfizer die komplette Produktion der Corona-Impfstoffe. Die frei werdenden Mittel fließen direkt in die Onkologie-Pipeline.

Hier drückt BioNTech aufs Tempo. Fünf neue zulassungsrelevante Studien für den Wirkstoff Pumitamig sind gestartet. Sie zielen unter anderem auf Brust- und Lungenkrebs ab. Erste Zwischenergebnisse aus Phase-III-Studien folgen noch in diesem Jahr.

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Wichtige Hürden im Jahresverlauf

An der Börse herrscht Skepsis. Die Aktie verlor auf Wochensicht fast elf Prozent an Wert. Mit dem aktuellen Kurs notiert das Papier deutlich unter der 200-Tage-Linie.

Das Management bestätigt die Jahresprognose. Der Umsatz soll 2026 zwischen 2,3 und 2,6 Milliarden US-Dollar liegen. Neben klinischen Daten warten weitere Hürden auf den Konzern. Der anstehende Gründerwechsel und der Patentstreit mit Arbutus bleiben entscheidende Faktoren für die Kursentwicklung bis zum Jahresende.

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