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Blackrock TCP Capital: NAV um 19% gesunken

21.04.2026 - 19:28:53 | boerse-global.de

Der Nettoinventarwert der BDC sank durch umfangreiche Kreditabschreibungen. Die Verschuldung stieg, während die Dividende vorerst stabil bleibt. Der Sektor steht unter Druck.

Blackrock TCP Capital: NAV um 19% gesunken - Foto: über boerse-global.de
Blackrock TCP Capital: NAV um 19% gesunken - Foto: über boerse-global.de

Wer Blackrock TCP Capital im Portfolio hat, blickt auf ein schwieriges Jahr. Der Kurs liegt rund 39 Prozent unter dem Stand vor zwölf Monaten — und die jüngsten Portfolioentwicklungen erklären, warum.

Abschreibungen treffen den Nettoinventarwert hart

Der Business Development Company (BDC) hat mehrere Kredite vollständig abgeschrieben. Das Ergebnis: Der Nettoinventarwert (NAV) sank um mehr als 19 Prozent. Auslöser waren schuldnerspezifische Probleme bei einzelnen Portfoliounternehmen.

Besonders betroffen waren Positionen in Razor, SellerX und Edmentum. Alle drei stehen stellvertretend für ein breiteres Muster: hochverschuldete Softwareunternehmen, die im aktuellen Zinsumfeld unter Druck geraten. Der Anteil der Kredite ohne Zinszahlungen — sogenannte Non-Accrual-Positionen — stieg auf rund 4,0 Prozent des Portfolios.

Leverage steigt, Dividende bleibt vorerst stabil

Der NAV-Rückgang hat einen direkten Nebeneffekt: Die regulatorische Nettoverschuldung kletterte auf etwa 1,45x, nach zuvor 1,20x. Das verengt den Handlungsspielraum.

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Als Reaktion verzichtete der Vermögensverwalter freiwillig auf ein Drittel seiner Basisverwaltungsgebühr für das vierte Quartal 2025. Das entlastete Aktionäre um rund 0,02 Dollar je Aktie. Der Vorstand hält die Quartalsdividende von 0,17 Dollar je Aktie aufrecht — ein Signal, dass das Management die Ausschüttung für tragbar hält.

Sektor unter Druck, Zahlen kommen im Mai

Analysten von Morgan Stanley und UBS sehen Blackrock TCP Capital nicht als Einzelfall. Sie erwarten, dass die jährlichen Ausfallraten im privaten Kreditmarkt bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 deutlich steigen — in bestimmten Szenarien bis in den zweistelligen Bereich. BDCs mit hohem Engagement im Technologiebereich stehen dabei besonders im Fokus.

Das Unternehmen selbst hält über 93 Prozent seines Portfolios in variabel verzinslichen Instrumenten. Das schützte lange vor Zinsrisiken — jetzt rückt die Frage nach dem Kapitalerhalt in den Vordergrund.

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Die Q1-Zahlen für 2026 erscheinen im Mai. Dann wird sich zeigen, wie stabil das verbleibende Portfolio ist und ob weitere Abschreibungen drohen. Der Kurs notiert aktuell bei 3,63 Euro — knapp 48 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Mai 2025. Viel Spielraum für weitere Enttäuschungen bleibt nicht.

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