BMW und Mercedes verkaufen MobilitÀts-App Freenow an Lyft
16.04.2025 - 20:10:10 | dpa.deDie MobilitÀtsapp bringt den beiden Autoherstellern rund 175 Millionen Euro ein, wie Freenow mitteilt. BMW und Mercedes bestÀtigten den Verkauf in einem gemeinsamen Statement darin hieà es, man werde sich weiterhin auf das KerngeschÀft "sowie auf die Transformation in Richtung Elektrifizierung, Digitalisierung und KI sowie Dekarbonisierung konzentrieren".
Freenow war ursprĂŒnglich als Start-up in Hamburg unter dem Namen Mytaxi gegrĂŒndet worden. Zwischenzeitlich vermittelte das Unternehmen auch im groĂen Stil Fahrten von Mietwagenbetrieben. Damit machte Freenow nicht nur den traditionellen Taxi-Zentralen Konkurrenz, sondern stand auch im Wettbewerb zu Plattformen wie Uber US90353T1007 oder Bolt. Im April 2024 hatte das Unternehmen aber angekĂŒndigt, sich aus dem umstrittenen GeschĂ€ft mit den Mietwagenflotten zurĂŒckzuziehen.
In den USA ist Lyft der gröĂte Konkurrent von Uber. Im Heimatmarkt sind meist Privatleute mit ihren Autos als Fahrer unterwegs, in Europa ist das nicht erlaubt. Stattdessen vermittelt etwa Uber in Deutschland Dienste professioneller Fahrer von einem Generalunternehmer.
Auf die Frage, ob Lyft kĂŒnftig auch in Europa ins GeschĂ€ft mit der Fahrdienst-Vermittlung einsteigen wolle, sagte eine Sprecherin, der Taxi-Dienst werde die Basis des Freenow-GeschĂ€fts bleiben. In Zukunft werde man Fahrdienst-Vermittlung nur in MĂ€rkten erwĂ€gen, wo dies erlaubt sei - und dabei die Wettbewerbssituation berĂŒcksichtigen.
Erst vergangenen Herbst hatte Freenow mitgeteilt, dass es inzwischen die Gewinnzone erreicht habe und dies auch mit der Konzentration auf das Taxi-GeschĂ€ft begrĂŒndet.
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