Boeing: Ethiopian Airlines bestellt sechs 787er
22.04.2026 - 04:19:11 | boerse-global.de143 ausgelieferte Flugzeuge in einem Quartal. Mit dieser Zahl zieht Boeing erstmals seit Anfang 2019 an seinem europäischen Rivalen Airbus vorbei. Der US-Konzern meldet sich operativ zurück. Pünktlich zur heutigen Vorlage der Quartalszahlen liefert eine neue Bestellung zusätzlichen Rückenwind.
Frischer Schub für die Langstrecke
Ethiopian Airlines wandelt bestehende Optionen in feste Aufträge um. Die Fluggesellschaft kauft sechs weitere Maschinen des Typs 787-9 Dreamliner. Beide Unternehmen haben den Deal offiziell bestätigt. Ab 2028 sollen die Großraumflugzeuge die Flotte ergänzen. Die Airline baut damit ihr interkontinentales Netz ab Addis Abeba massiv aus. Sie plant neue Routen nach Europa, Asien und Nordamerika.
Der Auftrag füllt die ohnehin prallen Auftragsbücher weiter. Boeings kommerzieller Bestand beläuft sich auf rund 560 Milliarden US-Dollar. Um die Produktion hochzufahren, stellt der Konzern massiv Personal ein. Ein Großteil der jüngsten Auslieferungen entfällt auf die 737-MAX-Familie. Von diesem Modell übergab Boeing im abgelaufenen Jahresviertel über hundert Stück an Kunden.
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Rote Zahlen erwartet
Heute rücken die Finanzdaten in den Fokus. Analysten rechnen für das erste Quartal mehrheitlich mit einem Verlust je Aktie. Der Umsatz dürfte bei etwa 22 Milliarden US-Dollar liegen. Investoren achten besonders auf die Produktionsrate des 737-Programms. Das Management muss beweisen, dass die Fertigung effizienter läuft.
Das Ziel: Boeing will im Gesamtjahr 2026 einen freien Cashflow zwischen einer und drei Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Ob der Konzern auf Kurs bleibt, entscheidet über die kurzfristige Stimmung. Der Optionsmarkt signalisiert bereits eine erhöhte Volatilität rund um den heutigen Bericht.
Aktie im überkauften Bereich
An der Börse reagierten Anleger zuletzt verhalten. Die Boeing-Aktie schloss am Dienstag bei 187,00 Euro. Damit verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein leichtes Minus von knapp vier Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht hingegen ein sattes Plus von über 31 Prozent in den Büchern.
Ein technisches Detail mahnt zur Vorsicht. Der RSI-Indikator liegt aktuell bei 73,2. Dieser Wert signalisiert einen überkauften Zustand der Aktie. Die Vorlage der Quartalsergebnisse am heutigen Mittwoch liefert den nächsten harten Impuls für die Kursentwicklung. Das Management wird sich im Anschluss detailliert zum weiteren Auslieferungstempo äußern.
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