Verkehrsminister dÀmpft Hoffnung auf verlÀngerten 'Tankrabatt'
28.05.2026 - 06:11:20 | dpa.deJuli hinaus. "Der Staat kommt irgendwann an die Grenze seiner Möglichkeiten", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt".
Schnieder sprach sich dafĂŒr aus, vor allem den GĂŒterverkehr in den Blick zu nehmen. "Der hat groĂe Auswirkungen auf das, was wir im Alltag spĂŒren. Diese Preise werden weitergegeben, Lebensmittel und Waren des tĂ€glichen Bedarfs werden teuer." Vor allem kleinere Unternehmen hĂ€tten es schwer.
Der "Tankrabatt" ist eine befristete Steuersenkung auf Kraftstoffe zur Entlastung von Autofahrern und Unternehmen bei hohen Spritpreisen im Zuge des Iran-Kriegs.
Die Energiesteuern auf Diesel und Benzin wurden um 14,04 Cent pro Liter gesenkt. Da auf die wegfallende Energiesteuer auch keine Mehrwertsteuer anfĂ€llt, ergibt sich insgesamt eine Reduzierung um 16,7 Cent - gerundet entspricht das den oft genannten 17 Cent. Die Steuersenkung gilt seit Anfang Mai 2026 und lĂ€uft bis Ende Juni 2026. Dem Staat dĂŒrften dadurch SteuerausfĂ€lle von bis zu 1,6 Milliarden Euro entstehen.
Kein physischer Mangel an Kraftstoffen
Die Gefahr, dass es in Deutschland zu einem physischen Mangel an Kraftstoffen kommt, sieht Schneider zumindest kurzfristig nicht. Bei Benzin und Diesel seien die Bezugsquellen diversifizierter, Deutschland sei "nicht so abhÀngig vom Nahen Osten", sagte er.
Der CDU-Politiker sieht den Sommerreiseverkehr nicht gefĂ€hrdet: "Er wird jedenfalls nicht daran scheitern, dass wir in Deutschland kein Kerosin zur VerfĂŒgung haben." Sorgen bereite derzeit vor allem die Preisentwicklung bei Kraftstoffen.
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