Reiche, Peking

Reiche pocht in Peking auf verlÀssliche Rohstoff-ZugÀnge

27.05.2026 - 09:04:08 | dpa.de

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bei ihrem China-Besuch verlÀssliche ZugÀnge zu kritischen Rohstoffen und seltenen Erden angemahnt.

"Wir haben gesprochen ĂŒber kritische Rohstoffe", sagte Reiche nach ersten politischen GesprĂ€chen in Peking. Deutsche Unternehmen brĂ€uchten den Zugang zu kritischen Mineralien und seltenen Erden, "weil die moderne Welt, moderne Technologien ohne diese Rohstoffe nicht denkbar sind".

Sie habe mit ihren GesprĂ€chspartnern Wege ausgelotet, "ZugĂ€nge zu schaffen, auf die sich unsere Unternehmen verlassen können", so Reiche nach Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und Zhou Haibing, einem Vizeminister der Staatlichen Kommission fĂŒr Entwicklung und Reform.

Reiche wirbt in BrĂŒssel fĂŒr balancierten Ansatz

China hatte als Folge des Handelsstreits mit den USA Ausfuhrlizenzen fĂŒr sieben seltene Erden und daraus gefertigte Magnete eingefĂŒhrt. FĂŒr die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist die AbhĂ€ngigkeit heikel, weil auch Unternehmen in Europa von den chinesischen BeschrĂ€nkungen betroffen sind.

Mit Blick auf mögliche schĂ€rfere EU-Handelsschutzinstrumente sagte Reiche, Deutschland verfolge als Exportnation zwei Interessen. Einerseits mĂŒsse unfairem Wettbewerb mit angemessenen Instrumenten begegnet werden. Andererseits mĂŒsse der Export deutscher Unternehmen weiter möglich bleiben. "Wir werben in BrĂŒssel also fĂŒr einen balancierten Ansatz, wirksame Schutzinstrumente und gleichzeitig Offenheit fĂŒr den Export", sagte Reiche.

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