Cadeler Aktie: Wind Ace getauft
16.04.2026 - 15:55:06 | boerse-global.deCadeler treibt den Ausbau seiner Spezialflotte voran. Mit der feierlichen Taufe der „Wind Ace“ nimmt das zweite Schiff der A-Klasse offiziell den Dienst auf. Das Timing passt: Die hohe Nachfrage nach Offshore-Kapazitäten in Europa zwingt den Konzern derzeit zu einer großangelegten Umverteilung seiner Ressourcen.
Kapazitäten für XXL-Projekte
Die Wind Ace spezialisiert sich auf die Installation massiver Fundamente. Ihr Hauptkran hebt 3.300 Tonnen bei einer Ausladung von 39 Metern. Auf 5.600 Quadratmetern Deckfläche transportiert das Schiff bis zu sechs Sätze sogenannter XXL-Monopiles pro Ladung.
Diese enorme Kapazität soll die Zahl der notwendigen Hafenanläufe reduzieren. Das spart Zeit und senkt die Betriebskosten pro installiertem Fundament. Parallel dazu ordnet Cadeler seine bestehende Flotte neu, um Großprojekte in Polen und Großbritannien zeitgleich zu bedienen.
Logistische Rochade in Europa
Die Wind Mover, ein erst Ende 2025 ausgeliefertes Schiff der M-Klasse, hat ihre Arbeit im polnischen Windpark Baltic Power aufgenommen. Dort installiert sie 15-MW-Turbinen. Dieser Einsatz macht Kapazitäten an anderer Stelle frei.
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Die Ankunft der Wind Mover in Polen ermöglichte die strategische Verlegung der Wind Osprey. Dieses Schiff wechselt nun zum britischen Projekt East Anglia Three. Gemeinsam mit der Wind Pace wird sie dort insgesamt 95 Turbinen der 14-Megawatt-Klasse errichten. Die hohe Auslastung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der seit Jahresbeginn um knapp 34 Prozent zulegen konnte. Mit aktuell 5,48 Euro notiert das Papier nur rund fünf Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Finanzielle Visibilität bis 2026
Die vollen Auftragsbücher stützen die ambitionierten Wachstumsziele. Cadeler startete mit einem Backlog von rund 2,8 Milliarden Euro in das Jahr. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 845 Millionen und 944 Millionen Euro.
Das erwartete EBITDA liegt in einer Spanne von 420 Millionen bis 510 Millionen Euro. Diese Prognosen basieren auf der Annahme, dass die neuen Schiffe sofort hohe Auslastungsraten erzielen. Der RSI von 30,7 deutet derweil darauf hin, dass die Aktie nach der jüngsten Konsolidierung technisch gesehen fast überverkauft ist.
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