CDU-GeneralsekretÀrin, Rente

CDU-GeneralsekretÀrin: 'Rente mit 63' nicht aus Reformpaket rauslösen

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 13:34 Uhr | dpa.de

Die CDU will nach den Worten der neuen GeneralsekretĂ€rin Franziska Hoppermann auch bei der umstrittenen Abschaffung der abschlagsfreien FrĂŒhrente an den VorschlĂ€gen der Rentenkommission festhalten.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie: "Die Reform ist als ausgewogenes Gesamtpaket angelegt. Wer einzelne, politisch Punkte wie die "Rente mit 63" herauslöst, gefĂ€hrdet die TragfĂ€higkeit des Kompromisses. Das muss richtungsweisend fĂŒr beide Koalitionspartner sein. Unser Ziel bleibt eine verlĂ€ssliche Rente, die Lebensleistung anerkennt und zugleich auch fĂŒr die jĂŒngeren Generationen finanzierbar ist."

Zuvor hatten sich die drei ostdeutschen CDU-MinisterprĂ€sidenten Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalts) und Mario Voigt (ThĂŒringen) offen gegen die Empfehlung der Kommission gestellt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigten sie die abschlagsfreie "Rente mit 63". "Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf", heißt es darin. SPD-GeneralsekretĂ€r Tim KlĂŒssendorf hatte mit Blick darauf die CDU aufgefordert, ihre Position zu klĂ€ren.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin BÀrbel Bas (SPD) hatten bekundet, alle Empfehlungen der Expertenkommission vollstÀndig umsetzen zu wollen.

Die "Rente mit 63" ist ein nicht mehr ganz korrektes Schlagwort: FĂŒr den aktuellen Jahrgang ist der frĂŒheste Renteneintritt ohne AbschlĂ€ge bei ausreichend Versicherungszeit ab 64,5 Jahren möglich.

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