Chevron: Scotiabank hebt auf $187
24.04.2026 - 11:00:30 | boerse-global.deBrent-Öl bei rund 100 Dollar, geopolitische Spannungen im Persischen Golf — und Chevron legt am 1. Mai seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Die Ausgangslage ist komplex. Hohe Rohstoffpreise helfen dem Upstream-Geschäft, drücken aber gleichzeitig auf andere Bereiche der Bilanz.
Analysten justieren Kursziele
Die Investmentbank Scotiabank hob ihr Kursziel am 22. April auf 187 Dollar an, von zuvor 168 Dollar. Das Rating bleibt bei „Sector Perform" — eine verhaltene Einschätzung trotz des höheren Ziels. Raymond James ging in die andere Richtung: Das Kursziel sank von 238 auf 225 Dollar, das „Outperform"-Rating blieb jedoch bestehen. Zacks Research stufte die Aktie Anfang April auf „Strong Buy" hoch.
Die Bandbreite der Kursziele zeigt, wie unterschiedlich Analysten die aktuelle Lage einschätzen.
Was die Quartalszahlen zeigen könnten
Der Konsens erwartet einen Gewinn je Aktie zwischen 0,96 und 1,11 Dollar bei einem Umsatz von rund 49,85 Milliarden Dollar. Chevron selbst hat vorab auf mehrere belastende Faktoren hingewiesen.
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Negative Timing-Effekte aus Derivatebewertungen und Bilanzierungsanpassungen im Downstream-Segment könnten zwischen 2,7 und 3,7 Milliarden Dollar kosten. Hinzu kommt ein saisonaler Mittelabfluss aus dem Working Capital von bis zu 4 Milliarden Dollar. Dem gegenüber steht ein Uplift im Upstream-Bereich: Höhere Rohstoffpreise dürften dort 1,6 bis 2,2 Milliarden Dollar zusätzlich bringen.
Per Saldo bleibt ein erheblicher Gegenwind — trotz freundlichem Ölpreisumfeld.
Hormuz-Risiko und Dividendendruck
Die Sperrung der Straße von Hormuz treibt den Ölpreis nach oben. Nach Berichten über Angriffe auf Containerschiffe am 22. April notiert Brent auf erhöhtem Niveau. Das stützt Chevrons Fördergeschäft — schafft aber auch Unsicherheit über die globale Nachfrage.
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Parallel rückt die Dividende in den Fokus. Chevron zahlt 1,78 Dollar je Aktie pro Quartal, was einer annualisierten Rendite von rund 3,8 Prozent entspricht. Die Ausschüttungsquote liegt allerdings bei 106,9 Prozent des Gewinns. Das bedeutet: Der freie Cashflow muss in der zweiten Jahreshälfte deutlich zulegen, damit das Dividendenwachstum nachhaltig bleibt. Genau das werden Investoren am 1. Mai genau unter die Lupe nehmen.
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