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China Automotive Interior: 14,6 Millionen HKD Entschädigung gefordert

Veröffentlicht: 01.05.2026 um 08:45 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Hongkongs Börsenaufsicht wirft früheren Führungskräften Treuepflichtverletzungen und Scheingeschäfte vor. Das Unternehmen erwartet keine Beeinträchtigung des operativen Geschäfts.

China Automotive Interior: 14,6 Millionen HKD Entschädigung gefordert Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Die Hongkonger Börsenaufsicht SFC geht juristisch gegen die China Automotive Interior Decoration Holdings und Teile ihrer früheren Führungsebene vor. Im Kern stehen Vorwürfe wegen Treuepflichtverletzungen und fiktiver Transaktionen. Das Unternehmen selbst sieht sich in dem Verfahren lediglich in einer Statistenrolle.

Vorwürfe wegen fiktiver Transaktionen

Die am 2. April 2026 zugestellte Petition zielt auf einen ehemaligen Direktor sowie den Manager einer früheren Tochtergesellschaft ab. Die Aufsichtsbehörde fordert Berufsverbote für die beteiligten Personen. Parallel dazu soll der Ex-Direktor eine Entschädigung von 14,6 Millionen HKD zuzüglich Zinsen an das Unternehmen zahlen.

Der Vorstand bemüht sich derweil um Schadensbegrenzung. Er verweist darauf, dass der betroffene Direktor bereits im Oktober 2023 zurückgetreten ist. Die involvierte Tochtergesellschaft Giant Faith Holdings gehört seit März 2024 nicht mehr zum Konzern.

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Unternehmen sieht keine operativen Folgen

China Automotive Interior Decoration wird in dem Verfahren als nominaler Beklagter geführt. Wesentliche Auswirkungen auf das operative Geschäft mit Vliesstoffen für Fahrzeuginnenräume erwartet das Management daher nicht. Die Gruppe produziert primär Materialien für Teppiche, Dachhimmel und Sitzbezüge in der Volksrepublik China.

An der Hongkonger Börse notierte die Aktie zuletzt bei 0,285 HKD. Neben dem Kerngeschäft ist das Unternehmen in kleinerem Umfang im Handel mit Gummi- und Lebensmittelprodukten aktiv.

Die rechtlichen Verfahren sind weiterhin anhängig. Das Unternehmen hat angekündigt, den Markt über den weiteren Fortgang des Prozesses und anstehende gerichtliche Termine proaktiv zu informieren.

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