Chrupalla: Werden allen Parteien GesprÀchsangebote machen
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 08:40 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Wir werden GesprÀchsangebote an alle Parteien senden. Da wird man sehen, wer uns die Hand wegschlÀgt", sagte Co-Parteichef Tino Chrupalla im ARD-"Morgenmagazin". Er appellierte dabei auch an die CDU: "Ich meine, die CDU muss sich ja selbst hinterfragen, was und welche Konsequenzen sie aus diesem desaströsen Wahlergebnis zieht." Es gehe darum, "stabil auch Sachsen-Anhalt weiterzuregieren, und diese Verantwortung haben auch Oppositionsparteien".
Die CDU, die bisher mit Sven Schulze den MinisterprĂ€sidenten in dem Bundesland stellte, musste bei der Landtagswahl am Sonntag drastische Verluste hinnehmen und stĂŒrzte auf 17,2 Prozent ab. Die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wurde mit 43,8 Prozent mit Abstand stĂ€rkste Partei, verfehlte aber eine absolute Mehrheit der Mandate im Landtag.
"Die GesprĂ€che werden die Woche anlaufen, das ist erstmal unser Ziel, und ich gehe davon aus, dass wir auch mit Ulrich Siegmund einen MinisterprĂ€sidenten haben, der auch im Sachsen-Anhaltiner Landtag gewĂ€hlt wird", sagte Chrupalla. Entscheidend sei, dass es zu einem Politikwechsel in Sachsen-Anhalt komme. Er betonte auch: "Wir wollen GrĂ€ben zuschĂŒtten."
Chrupalla will ĂŒber Sachsen-Anhalt auch Themen auf Bundesebene vorantreiben - und das nicht nur innenpolitisch: "Wir wollen, dass wir wieder gute Beziehungen mit Russland haben." Die Sanktionspolitik mĂŒsse sich Ă€ndern. "Das wird eine AfD vor allen Dingen dann im Bundesrat mit Druck auf die Bundesregierung lösen mĂŒssen." Russland fĂŒhrt seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
