Daimon Robotics: Neuer Datensatz soll Roboter fühlen lassen
16.04.2026 - 23:40:52 | boerse-global.deDer chinesische Spezialist für Robotergreifer und Tastsensoren, Daimon Robotics, hat einen umfangreichen neuen Datensatz für künstliche Intelligenz veröffentlicht. „Daimon-Infinity“ soll Robotern beibringen, komplexe physische Umgebungen besser zu verstehen und zu handhaben.
Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die Robotikbranche dringend hochwertige Daten aus der realen Welt benötigt. Nur so können sogenannte „embodied AI“-Systeme – also KI mit physischem Körper – lernen, dynamisch zu interagieren und über einfache Automatisierung hinauszuwachsen.
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Der Schlüssel liegt in den Daten
Die größte Hürde für lernende Roboterhände ist oft der Mangel an guten Trainingsdaten. Bisherige Sammlungen seien häufig von geringer Qualität oder nicht ausreichend umfangreich, wie Firmengründer Duan Jianghua betont. Seine Lösung: kostengünstige, tragbare Datensammel-Geräte, die millimetergenaue Bewegungen und vor allem taktiles Feedback erfassen.
Genau hier setzt Daimon Robotics an. Das Unternehmen verfolgt ein VTLA-Modell (Vision-Taktil-Sprache-Aktion), das verschiedene Sinne und Fähigkeiten in Robotern vereint. Der neue Datensatz „Daimon-Infinity“ ist ein weiterer Baustein, um Maschinen geschickte Manipulationsfähigkeiten beizubringen.
Vom Forschungslabor zum Industrie-Produkt
Das 2021 gegründete Unternehmen hat seine Wurzeln in der Hong Kong University of Science and Technology. Sein Flaggschiff ist der DM-Tac W Sensor, ein visionärer Tastsensor mit 40.000 Messpunkten pro Quadratzentimeter. Zum Vergleich: Eine menschliche Fingerspitze besitzt etwa 240.
Seit April 2025 bietet Daimon Robotics ein komplettes Paket aus Sensorik, Greifhand und einem tragbaren Teleoperationssystem namens DM-EXton an. Dieses System erlaubt es menschlichen Operateuren, Roboter präzise zu steuern und dabei wertvolle Trainingsdaten zu generieren. Eine neuere Version mit verbessertem haptischem Feedback wurde bereits auf der CES 2026 vorgestellt.
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Ein globaler Trend zu offenen Daten
Die Veröffentlichung von „Daimon-Infinity“ ist Teil eines größeren Branchentrends. Im März 2026 startete etwa Leju Robotics in China die erste Open-Source-Community für Embodied-Intelligence-Datensätze. Der Bedarf an hochwertigen, zugänglichen Daten wird als kritischer Engpass für die Entwicklung intelligenter Roboter gesehen.
Die Zukunft der Robotik liegt in Maschinen, die auch in unstrukturierten Umgebungen – wie einer Fabrikhalle oder einem Krankenhaus – feinmotorische und anpassungsfähige Aufgaben übernehmen können. Mit Investitionen in bessere Daten und Modelle will Daimon Robotics genau diesen Übergang von spezialisierten zu allgemeineren Anwendungen beschleunigen.
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