Daldrup, Söhne

Daldrup & Söhne: 26 Prozent Minus vom Februar-Hoch

21.05.2026 - 13:13:04 | boerse-global.de

Die Aktie von Daldrup & Söhne fällt um 26 Prozent vom Hoch. Anleger fokussieren sich auf den Geschäftsbericht und das Großprojekt Pullach.

Daldrup & Söhne: 26 Prozent Minus vom Februar-Hoch - Foto: über boerse-global.de
Daldrup & Söhne: 26 Prozent Minus vom Februar-Hoch - Foto: über boerse-global.de

Daldrup & Söhne legt nach einer monatelangen Rallye eine Pause ein. Das Papier korrigiert deutlich von seinen Rekordständen. Der langfristige Trend bleibt zwar intakt. Parallel dazu rücken wichtige technische Marken und fundamentale Termine näher.

Kursrutsch nach Rekordjagd

Die Aktie verlor zuletzt massiv an Boden. Vom 52-Wochen-Hoch bei 30,50 Euro im Februar sackte der Kurs auf rund 22,50 Euro ab. Das entspricht einem Minus von 26 Prozent.

Es ist die bisher stärkste Korrektur innerhalb des Aufwärtstrends. Dieser besteht bereits seit dem Frühjahr 2025. In den letzten zwei Handelstagen stabilisierte sich der Titel immerhin über den Monatstiefs.

Kampf um die Trendwende

Kurzfristig hat sich die Lage eingetrübt. Die Aktie unterschritt die 20-Tage-Linie bei etwa 23,09 Euro. Trader reagierten prompt mit Gewinnmitnahmen.

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Erst eine Rückeroberung der Marke von 23,80 Euro würde das Chartbild wieder aufhellen. Ein Ausbruch darüber ebnet den Weg Richtung 25 Euro. Hält der Verkaufsdruck hingegen an, bietet der Bereich um 20,40 Euro Unterstützung.

Weit darunter verläuft die 200-Tage-Linie bei derzeit 19,73 Euro. Diese Marke diente in der Vergangenheit oft als stabiler Boden. Solange die Aktie darüber notiert, bleibt das langfristige Setup konstruktiv.

Fokus auf Pullach und Dividende

Operativ bleibt der Spezialist für Geothermie auf Kurs. Das Management veröffentlicht Ende Mai den Geschäftsbericht für das vergangene Jahr. Marktbeobachter achten dabei besonders auf das Großprojekt in Pullach.

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Die Bohrungen sollen noch im laufenden Jahr starten. Das Projekt gilt als zentraler Faktor für den künftigen Umsatz. Dazu stützt die Aussicht auf eine konstante Dividende den Kurs.

Marktteilnehmer erwarten erneut eine Ausschüttung von 0,15 Euro je Aktie. Das sorgt beim aktuellen Kurs für eine stabile Rendite. Zusätzliche Impulse liefert das Geothermiebeschleunigungsgesetz in der zweiten Jahreshälfte 2026.

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