Batterieindustrie, Netzwerk

500-Millionen-Fonds soll Batterieindustrie in Europa stÀrken

18.01.2024 - 07:13:08 | dpa.de

Das von der EU unterstĂŒtzte Netzwerk EIT InnoEnergy und die Risikokapitalgesellschaft Demeter Investment Managers wollen mit einem bis zu 500-Millionen-Euro schweren Fonds die Batteriewirtschaft in Europa stĂ€rken.

Es gebe eine stark wachsende Nachfrage nach Batterien in Europa, eine erhebliche VersorgungslĂŒcke bei wichtigen Batterierohstoffen und eine eklatante AbhĂ€ngigkeit von auslĂ€ndischen Importen, heißt es in einer am Donnerstag in Davos veröffentlichten Mitteilung von EIT InnoEnergy, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Dem wolle der Fonds entgegenwirken.

Ziel des Fonds sei es, Europas ProduktionskapazitĂ€ten fĂŒr wichtige Batterierohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt zu erhöhen und so eine wettbewerbsfĂ€hige europĂ€ische Batterieindustrie aufzubauen. Mindestens 70 Prozent der Investitionen sollen in Projekte in der EU und ihren NachbarlĂ€ndern fließen, etwa 30 Prozent in die Rohstoffversorgung fĂŒr EU-RohstoffpartnerlĂ€ndern wie Kanada, Namibia oder Argentinien. Der Fonds unterstĂŒtze ausschließlich Projekte, die strenge Umweltstandards erfĂŒllen und den Auflagen der EU-Batterieverordnung entsprechen.

EIT InnoEnergy ist ein europaweites Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Aus Deutschland sind etwa das Karlsruher Institut fĂŒr Technologie oder der Bosch-Konzern dabei.

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