Datadog, FedRAMP-High-Zertifizierung

Datadog: FedRAMP-High-Zertifizierung erreicht

Veröffentlicht am: 07.05.2026 um 13:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die FedRAMP-High-Zertifizierung erlaubt Datadog die Überwachung sensibler US-Behördendaten und treibt den Aktienkurs um 22 Prozent an.

Datadog: FedRAMP-High-Zertifizierung erreicht Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Datadog: FedRAMP-High-Zertifizierung erreicht Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Datadog macht einen entscheidenden Schritt im Geschäft mit US-Behörden. Mit der "FedRAMP High"-Zertifizierung darf der Software-Spezialist nun auch hochsensible Daten ziviler Regierungsstellen überwachen. Anleger reagieren mit massiven Käufen auf die neue Expansionsmöglichkeit.

Höchste Sicherheitsstufe erreicht

Die neue Einstufung stellt die höchste Sicherheitsfreigabe für nicht-geheime Regierungsdaten dar. Bisher verfügte das Unternehmen lediglich über den Status "Moderate". Durch die Ansiedlung in der speziellen "US1-FED GovCloud"-Umgebung kann Datadog nun deutlich komplexere Aufträge im öffentlichen Sektor annehmen. CISO Emilio Escobar sieht darin ein klares Bekenntnis zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen.

An der Börse löste die Meldung eine heftige Kursreaktion aus. Die Aktie schoss am Donnerstag um knapp 22 Prozent auf 146,60 Euro nach oben. Damit nähert sich das Papier wieder seinem 52-Wochen-Hoch von 172,70 Euro an. Im Februar markierte der Kurs noch ein Jahrestief im zweistelligen Bereich.

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Insiderverkäufe und institutionelles Interesse

Parallel dazu zeigen SEC-Meldungen Bewegungen in der Aktionärsstruktur. CTO Alexis Le-Quoc und Direktor Amit Agarwal veräußerten im Mai Anteile über vorab festgelegte Handelspläne. Dem stehen Zukäufe großer Institutionen gegenüber. So bauten unter anderem der finnische Pensionsfonds Varma und Harel Insurance ihre Positionen bereits Ende 2025 aus.

Der Fokus verschiebt sich nun auf die anstehenden Quartalszahlen. Marktbeobachter achten dabei besonders auf das Wachstum bei Großkunden und die Akzeptanz der KI-gestützten Monitoring-Tools. Da bereits ein großer Teil der Fortune-500-Unternehmen auf die Dienste setzt, bleibt die Skalierbarkeit der Plattform das zentrale Thema für die kommenden Monate.

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