DAX: Allzeithoch in Sicht!
25.02.2026 - 08:03:35 | boerse-global.deDer DAX zeigt sich am Mittwochmorgen robust und kĂ€mpft weiter um die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten. Rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxiert der Broker IG den deutschen Leitindex mit plus 0,19 Prozent auf 25.034 Punkten. Der Versuch, die runde Schwelle nachhaltig zu ĂŒberwinden, ist damit erneut im Gange.
Die positive Stimmung kommt nicht von ungefĂ€hr: An der Wall Street legten die Indizes am Dienstag spĂŒrbar zu, getrieben von optimistischen Signalen aus dem KI-Sektor. Der Dow Jones Industrial kletterte um 0,76 Prozent auf 49.174,50 Punkte, der S&P 500 gewann 0,77 Prozent. Noch deutlicher fielen die Gewinne im technologielastigen Nasdaq 100 aus, der um 1,09 Prozent auf 24.977,05 ZĂ€hler zulegte.
Nvidia-Zahlen als Stimmungsbarometer
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen heute Abend die Quartalszahlen von Nvidia. Der KI-Chip-Gigant veröffentlicht nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse â ein Ereignis, das weitreichende Auswirkungen auf die globalen Technologiewerte haben dĂŒrfte. "Was niemand sehen will, sind nachlassende AuftrĂ€ge fĂŒr Nvidia-Chips", warnt Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Die Sorge bleibt bestehen, dass Tech-Riesen wie Microsoft oder Amazon die KI-Nachfrage möglicherweise ĂŒberschĂ€tzt haben.
Auch die asiatischen Börsen zeigen sich heute optimistisch. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um 0,4 Prozent zu, der chinesische CSI-300 kletterte um 0,6 Prozent. Besonders stark prÀsentierte sich der japanische Nikkei 225, der kurz vor Handelsende fast zweieinhalb Prozent zulegte.
Heidelberg Materials und E.ON im Fokus
Aus dem DAX berichten heute gleich drei Schwergewichte ihre Zahlen. Heidelberg Materials ĂŒberzeugte mit einem Rekordergebnis fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025 â das bereinigte EBITDA erreichte ein neues Allzeithoch. Konzernchef Dominik von Achten fĂŒhrt die starke Performance auf konsequentes Kostenmanagement zurĂŒck. FĂŒr 2026 rechnet der Baustoffhersteller mit einem weiteren Gewinnanstieg.
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E.ON legte ebenfalls solide Ergebnisse vor. Der Energiekonzern steigerte das bereinigte Konzern-EBITDA um 9 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro und erreichte damit das obere Ende der Prognose. Die Investitionen kletterten auf einen Rekordwert von 8,5 Milliarden Euro, wobei 7 Milliarden Euro allein ins NetzgeschĂ€ft flossen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividendenerhöhung auf 57 Cent je Aktie vor â ein Plus von 4 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Bis 2030 plant E.ON Gesamtinvestitionen von 48 Milliarden Euro und erwartet ein bereinigtes EBITDA von rund 13 Milliarden Euro.
Neben den Unternehmenszahlen richtet sich der Blick auch auf die politische BĂŒhne. US-PrĂ€sident Donald Trump verteidigte in seiner Rede zur Lage der Nation seine aggressive Zollpolitik, nachdem der Oberste Gerichtshof ihm zuvor Grenzen gesetzt hatte. Die MĂ€rkte beobachten weiter genau, wie sich die Handelspolitik entwickelt.
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