DAX, Warten

DAX: Warten auf Teheran

15.04.2026 - 20:55:22 | boerse-global.de

Der DAX verharrt in einer engen Handelsspanne, während die Märkte auf Entwicklungen im Iran-Konflikt und die beginnende US-Bilanzsaison warten. Technisch bleibt der Index zwischen zwei wichtigen 200-Tage-Linien gefangen.

DAX: Warten auf Teheran - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Der DAX tritt am Mittwochmorgen auf der Stelle. Nach dem deutlichen Plus vom Vortag fehlt zunächst der Antrieb für weitere Gewinne — die Marke von 24.000 Punkten hält, aber mehr ist vorerst nicht drin.

Der Grund für die Zurückhaltung liegt nicht im Chart, sondern in der Geopolitik. Alles dreht sich um die Frage, ob eine neue Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran zustande kommt. Erste Gespräche wurden ohne Ergebnis abgebrochen, doch die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung hält sich hartnäckig — unterstützt von fallenden Ölpreisen, die zusätzlich beruhigend wirken.

Zwischen zwei gleitenden Durchschnitten eingeklemmt

Technisch ist die Lage interessant. Der Index bewegt sich seit Tagen in einer engen Spanne von rund 300 Punkten, begrenzt durch zwei unterschiedlich berechnete 200-Tage-Linien: unten die exponentiell gewichtete bei etwa 23.743 Punkten, oben die einfach berechnete bei rund 24.103 Punkten. Genau dazwischen pendelt der DAX seit Tagen hin und her.

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Gestern gelang immerhin der Schluss über dem 50-Tage-Durchschnitt — ein frisches Kaufsignal, das charttechnisch Rückenwind gibt. Gelingt nun auch der nachhaltige Ausbruch über die obere 200-Tage-Linie, rückt der Widerstand bei 24.363 Punkten ins Visier. Dahinter wartet das lokale Hoch vom 2. März bei 24.892 Punkten.

Bilanzsaison liefert nächste Impulse

Abseits der geopolitischen Entwicklungen dürften Quartalsergebnisse amerikanischer Großbanken den Handelstag mitprägen. Zudem stehen aus den USA der Empire-State-Index sowie Im- und Exportpreisdaten auf dem Programm — potenzielle Kurstreiber für den Nachmittag.

Vom Allzeithoch bei 25.507 Punkten, das der DAX Mitte Januar markierte, ist der Index noch gut 1.400 Punkte entfernt. Die Erholung seit dem Tief am 23. März von rund zehn Prozent zeigt zwar, dass die Käufer aktiv sind — die eigentliche Bewährungsprobe kommt jedoch mit den Unternehmensergebnissen der laufenden Berichtssaison.

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