Agilent Technologies, US00846U1016

Der 1260 Infinity II LC von Agilent Technologies - Labor-Chromatograph mit Fokus auf ProduktivitÀt

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 11:02 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

1260 Infinity II LC erreicht laut Agilent bis zu 1200 bar Systemdruck und zielt auf Routinelabore mit hohem Probendurchsatz. Wer Agilent Technologies Inc. Aktien (ISIN US00846U1016) hÀlt, sollte dieses Produkt kennen.

Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.
Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.

Der 1260 Infinity II LC steht auf der Laborbank, die Pumpenköpfe blinken dezent, wĂ€hrend eine glĂ€serne Flasche mit Eluent leise klirrt, wenn Lisa, Laborleiterin eines Pharma-Unternehmens, sie nachfĂŒllt. Das Chromatographie-System von Agilent Technologies Inc. ist auf schnelle Routineanalysen ausgelegt und nimmt im Alltag tausende Proben pro Woche auf.

Routinestarkes LC-System fĂŒr das Labor

Der 1260 Infinity II LC gehört zur Infinity-II-Reihe von Agilent und ist ein modularer Hochleistungs-FlĂŒssigkeitschromatograph, der explizit fĂŒr Routine- und QualitĂ€tskontrolllabore konzipiert ist. Agilent beschreibt das System als Allround-Lösung fĂŒr Standard-HPLC- und UHPLC-Workflows mit typischen DrĂŒcken bis zu 600 bar, in bestimmten Konfigurationen bis 800 bar. Agilent Produktseite 1260 Infinity II LC

Das System besteht aus einer Pumpe, einem Autosampler, einem Thermostat fĂŒr die SĂ€ule und verschiedenen Detektoren, typischerweise UV- oder DAD-Detektoren. Die Module lassen sich je nach Laboranforderung kombinieren und spĂ€ter erweitern, etwa durch zusĂ€tzliche Pumpen oder Online-Entgasungs-Einheiten. Übersicht Agilent HPLC-Systeme

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Technische Kennzahlen und Module

Agilent bietet den 1260 Infinity II LC mit unterschiedlichen Pumpentypen an, darunter isokratische und binĂ€re Gradientenpumpen. Die Standard-HPLC-Konfiguration liegt im Druckbereich bis 600 bar, was fĂŒr die meisten klassischen Analysenreihen ausreichend ist. Agilent LC-Pumpen

Der typischerweise eingesetzte Autosampler 1260 Infinity II Multisampler kann je nach Rack-Konfiguration mehrere hundert Proben aufnehmen. Eine Standard-Rack-Version fasst etwa 100–300 Vials, wĂ€hrend High-Density-Racks bis zu rund 600 oder mehr Proben ermöglichen, was sich besonders fĂŒr pharmazeutische StabilitĂ€tsstudien oder Lebensmittelanalytik anbietet. Agilent LC Autosampler

Bedienung, Software und Datenanbindung

FĂŒr die Steuerung des 1260 Infinity II LC setzt Agilent auf seine CDS-Plattform OpenLab. Die Software deckt die komplette Kette vom Methodensetup ĂŒber Probensequenzen bis zur Auswertung und Berichterstellung ab. Im Alltag sieht man hĂ€ufig, wie Labortechniker wie Lisa mit wenigen Klicks ganze Sequenzen mit mehreren hundert Proben programmieren.

OpenLab bietet Audit-Trails, Benutzerrollen und elektronische Signaturen, um regulatorische Vorgaben wie 21 CFR Part 11 oder GxP zu unterstĂŒtzen. In vielen Pharma- und Lebensmittelbetrieben ist das ein Standardanforderungsprofil, das Agilent mit seiner Software direkt adressiert. Agilent OpenLab Suite

Anwendungsfelder von Pharma bis Umweltanalytik

Der 1260 Infinity II LC wird laut Hersteller vor allem in Pharma-QC, generischer WirkstoffprĂŒfung, Lebensmittelanalytik und Umweltanalytik eingesetzt. Typische Tasks sind Assay-Bestimmungen, ReinheitsprĂŒfungen, Gehaltsanalysen und die Überwachung von Spurenverunreinigungen.

Ein klassischer Alltag im QC-Labor: Die SĂ€ule lĂ€uft bei 30 Grad, das System pumpt mobile Phase mit festgelegtem Fluss, wĂ€hrend im Probenraum die Reihe von Vials klackend in den Autosampler einrasten. Jede Injektion dauert nur wenige Sekunden, aber ĂŒber den Tag summiert sich das zu mehreren hunderten Injektionen.

Konfiguration und Skalierung im Labor

Agilent positioniert den 1260 Infinity II LC als Mittelklasse-Arbeitspferd zwischen einfacheren 1100/1200-Systemen im Bestand und den höher auflösenden 1290 Infinity II-Systemen. FĂŒr Labore, die sowohl klassische HPLC als auch einfache UHPLC fahren wollen, ist die modulare Architektur ein Vorteil.

Laborleiter können das System sukzessive erweitern. Erst eine Pumpe und ein UV-Detektor, spĂ€ter ein DAD, ein Fluoreszenzdetektor oder ein RID-Modul fĂŒr Kohlenhydrate. Das senkt den Investitionsdruck, weil nicht alle Module sofort gekauft werden mĂŒssen.

Service, Wartung und Betriebskosten

Agilent bietet globale ServicevertrĂ€ge sowie PrĂ€ventivwartung fĂŒr den 1260 Infinity II LC an. Verschleißteile wie Dichtungen, Kapillaren und Lampen im UV-Detektor werden im Rahmen von Wartungsintervallen getauscht, um ungeplante AusfĂ€lle zu vermeiden.

Die Betriebskosten hĂ€ngen vor allem vom Verbrauch von Lösungsmittel, SĂ€ulen und Lampen ab. FĂŒr viele Labore ist die Balance aus Anschaffungspreis, LaufzeitstabilitĂ€t und ServiceverfĂŒgbarkeit entscheidend, wenn sie zwischen Anbietern wie Agilent, Waters oder Thermo Fisher Scientific wĂ€hlen. Agilent ServiceplĂ€ne

Preisrahmen und VerfĂŒgbarkeit

Agilent nennt auf seiner globalen Website in der Regel keine öffentlichen Listenpreise fĂŒr komplette HPLC-Systeme wie den 1260 Infinity II LC. Der Preis hĂ€ngt von Konfiguration, Region, Servicepaketen und Rabatten ab. BranchenĂŒblich liegen modulare Systeme dieser Klasse je nach Ausstattung im hohen fĂŒnfstelligen Dollar- oder Eurobereich.

Bestellt wird meist direkt ĂŒber den Agilent-Vertrieb oder autorisierte HĂ€ndler. Auf Messen wie der analytica oder Pittcon berichten Anwender, dass sie im Rahmen grĂ¶ĂŸerer Projektausstattungen Rabatte erhalten, wenn mehrere Systeme samt Zubehör und Servicepaket geordert werden.

Wettbewerbsumfeld und Alternativen

Im Wettbewerb steht der 1260 Infinity II LC unter anderem mit Systemen wie Waters Alliance HPLC, Thermo Fisher Vanquish Core oder Shimadzu Nexera-Serien. Die Unterschiede liegen in Details wie Pumpenarchitektur, BedienoberflÀche, Service-Netz und Softwareintegration.

Agilent profitiert dabei von seiner langen Historie als Hewlett-Packard-Messtechnik-Ableger und der breiten installierten Basis in QC-Laboren. Wer einmal OpenLab-Workflows etabliert hat, wechselt ungern den kompletten Stack aus Hardware und Software.

Bedeutung fĂŒr Agilent und die Aktie

FĂŒr Agilent Technologies ist Chromatographie zusammen mit Massenspektrometrie und Diagnostik eine zentrale UmsatzsĂ€ule. CEO Michael R. McMullen betont in Interviews regelmĂ€ĂŸig, wie wichtig stabile, wiederkehrende Einnahmen aus Service und Verbrauchsmaterialien rund um Systeme wie den 1260 Infinity II LC sind, um die ProfitabilitĂ€t zu stĂŒtzen.

Die Agilent Technologies Inc. Aktie ist an der New York Stock Exchange in US-Dollar gelistet; robuste Nachfrage nach Chromatographie-Systemen wie dem 1260 Infinity II LC trĂ€gt dazu bei, die Bewertung des Unternehmens zu unterstĂŒtzen.

Fakten zum 1260 Infinity II LC

  • Produkt: 1260 Infinity II LC System
  • Hersteller: Agilent Technologies Inc.
  • Kategorie: Chromatograph (Labor)
  • MarkteinfĂŒhrung: schrittweise ab Mitte der 2010er Jahre als Teil der Infinity-II-Plattform
  • UVP / Preis: abhĂ€ngig von Konfiguration, typischerweise hoher fĂŒnfstelliger USD/EUR-Bereich
  • VerfĂŒgbarkeit: weltweit ĂŒber Agilent-Vertrieb und FachhĂ€ndler
  • Zielgruppe: QC- und Routinelabore in Pharma, Lebensmittel- und Umweltanalytik
  • Besonderheit / USP: modulare HPLC-Plattform mit Fokus auf Routine, breiter Autosampler-KapazitĂ€t und OpenLab-Anbindung

Mehr EindrĂŒcke zum 1260 Infinity II LC

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