Der Aston Martin DB12. Gran-Tourer mit V8 und Fokus auf digitale Cockpit-Erfahrung
Veröffentlicht: 12.07.2026 um 16:37 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)Der Aston Martin DB12 steht vor der Garage, die Sonne spiegelt sich in der langen Motorhaube, und die TĂŒr fĂ€llt mit einem satten, kurzen Klick ins Schloss. Im Innenraum riecht es nach Leder und Alcantara, wĂ€hrend die Hand des Fahrers ĂŒber das kleine DB12-Logo am Lenkrad streicht.
DB12 als moderner Gran-Tourer
Der Aston Martin DB12 ist ein neuer Gran-Tourer mit 2+2 Sitzen, der offiziell als âSuper Tourerâ eingefĂŒhrt wurde und den DB11 ablöst. Er wurde im Jahr 2023 vorgestellt und trĂ€gt einen 4,0-Liter-Biturbo-V8-Motor von Mercedes-AMG unter der Haube, der auf Aston Martin abgestimmt ist. Laut Hersteller leistet das Aggregat 680 PS und 800 Nm Drehmoment, was den DB12 auf eine angegebene Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h bringt.
Die Kraft wird ĂŒber ein Achtgang-Automatikgetriebe an die HinterrĂ€der ĂŒbertragen, was das klassische GT-Layout beibehĂ€lt. Aston Martin spricht von einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 3,6 Sekunden, abhĂ€ngig von Spezifikation und Messstandard. In Tests wird die Kombination aus hoher Leistung und relativ geringem Gewicht fĂŒr einen GT hervorgehoben, wodurch der DB12 klar im Segment der schnellen Luxus-CoupĂ©s mit Fokus auf Langstrecke positioniert ist.
Design, Innenraum und neue Bedienphilosophie
Optisch hĂ€lt der Aston Martin DB12 die typische Silhouette mit langer Motorhaube, zurĂŒckversetzter Kabine und breiten HĂŒften. Die Front in den offiziellen Bildern zeigt eine deutlich vergröĂerte KĂŒhleröffnung, markantere LED-Leuchten und einen tieferen Stand, was ihn aggressiver als seinen VorgĂ€nger wirken lĂ€sst. Die Felgen können je nach Konfiguration 21 Zoll messen und sind in unterschiedlichen Designs verfĂŒgbar, unter anderem mit filigranen Speichen, die viel Raum fĂŒr die Bremsanlage lassen.
Im Innenraum fĂ€llt sofort das neue Infotainment-System auf, das Aston Martin erstmals vollstĂ€ndig selbst entwickelt hat. Statt des Ă€lteren Mercedes-Systems ist im DB12 ein eigenes Interface mit zentralem Hochformat- oder Querformat-Bildschirm verbaut, je nach Markt und Spezifikation. Berichtet wird von einer deutlich höheren Auflösung und einer Bedienstruktur, die auf schnelle Zugriffe, Navigation und Mediensteuerung ausgelegt ist. Gleichzeitig bleibt Aston Martin bei physischen Tasten fĂŒr zentrale Funktionen wie Fahrmodi, LautstĂ€rke und Klimasteuerung, um die Bedienung auch bei hohen Geschwindigkeiten klar und taktil zu halten.
Aston Martin Lagonda und der DB12 im Produktportfolio
Wer tiefer in die Rolle des DB12 im Konzern und fĂŒr die Aston Martin Lagonda Aktie einsteigen will, findet hier weitere HintergrĂŒnde.
Fahrwerk, Bremsen und Fokus auf Dynamik
Beim Fahrwerk setzt Aston Martin im DB12 auf adaptive DĂ€mpfer und eine neue Plattformabstimmung, die mehr Steifigkeit bringen soll als beim DB11. Das Unternehmen spricht von einer bis zu 7 Prozent höheren Verwindungssteifigkeit, die sich durch ĂŒberarbeitete Strukturteile und VerstĂ€rkungen ergibt. Diese MaĂnahmen dienen dazu, die PrĂ€zision des Fahrverhaltens zu steigern, insbesondere bei schneller Kurvenfahrt und wechselhaften StraĂenbedingungen. Testberichte heben hervor, dass der DB12 im Sportmodus deutlich straffer und direkter reagiert, wĂ€hrend im GT-Modus eine komfortorientierte Federung mit langstreckentauglicher DĂ€mpfung zur VerfĂŒgung steht.
Die Bremsanlage besteht je nach Ausstattung aus Stahl- oder Carbon-Keramik-Scheiben, wobei letztere unter intensiver Belastung eine bessere TemperaturstabilitĂ€t bieten sollen. In typischen Fahrberichten wird beschrieben, wie das Bremspedal einen festen, kurzen Weg hat und der Druckpunkt gut spĂŒrbar bleibt, was das Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten stĂ€rkt. SerienmĂ€Ăig ist ein elektronisches StabilitĂ€tsprogramm an Bord, das neben klassischen Eingriffen auch ein konfigurierbares Traktionskontrollsystem umfasst, um dem Fahrer mehr Feintuning zwischen Sicherheit und Hecktrieb-Charakter zu geben.
Neue Elektronikarchitektur und KonnektivitÀt
Mit dem DB12 fĂŒhrt Aston Martin eine neue Elektronikarchitektur ein, die eine höhere Datenrate und schnellere Reaktion sowohl in den Fahrassistenzsystemen als auch im Infotainment erlaubt. Dazu gehören Features wie Smartphone-Integration ĂŒber Apple CarPlay und Android Auto, die in den Testberichten ausdrĂŒcklich erwĂ€hnt werden. Je nach Markt sind auĂerdem Funktionen wie Online-Navigation mit Echtzeitdaten, Remote-Vehicle-Access und Over-the-Air-Updates vorgesehen, die ĂŒber das neue Interface laufen.
Auf der offiziellen Produktseite hebt Aston Martin den Anspruch hervor, den DB12 als âBest of both worldsâ zu positionieren: klassischer analoger FahrspaĂ mit modernen digitalen Features. Entwickler wie Chief Creative Officer Marek Reichman werden als treibende KrĂ€fte hinter dem Design genannt, wĂ€hrend der Vorstand rund um Executive Chairman Lawrence Stroll den Wagen als wichtigen Eckpfeiler der Markenstrategie fĂŒr das aktuelle Jahrzehnt beschreibt. In Interviews betont Stroll, dass Fahrzeuge wie der DB12 helfen sollen, den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Fahrzeug zu erhöhen und die Wahrnehmung der Marke im oberen Luxussegment weiter zu schĂ€rfen.
Marktpositionierung und Konkurrenzumfeld
Im Markt tritt der Aston Martin DB12 gegen andere leistungsstarke GT-Modelle wie Ferrari Roma, Bentley Continental GT und bestimmte Porsche 911-Varianten mit Langstreckenfokus an. Fachmedien ordnen ihn als Fahrzeug ein, das bewusst eine Balance zwischen Komfort und SchĂ€rfe sucht, statt auf extremes Racing-Feeling zu setzen. Die Positionierung als âSuper Tourerâ zielt darauf ab, ihn von klassischeren Gran-Tourern abzugrenzen, die oft weniger leistungsbetont und stĂ€rker komfortorientiert sind.
Preislich liegt der DB12 je nach Markt, Steuern und Ausstattung deutlich im sechsstelligen Bereich. FĂŒr den britischen Heimatmarkt werden Einstiegspreise von umgerechnet ĂŒber 180.000 Pfund inklusive Mehrwertsteuer genannt, wobei Sonderausstattungen und Individualisierungen diesen Wert schnell deutlich anheben. FĂŒr europĂ€ische KĂ€ufer dĂŒrfte der Einstieg je nach Land und Abgabenstruktur vergleichbar hoch liegen, wobei Aston Martin traditionell einen Teil der Kundschaft ĂŒber personalisierte Konfigurationen und exklusive Design-Pakete anspricht.
Produktion und VerfĂŒgbarkeit
Die Fertigung des Aston Martin DB12 erfolgt im Werk in Gaydon im Vereinigten Königreich, wo auch andere GT-Modelle der Marke gebaut werden. In Berichten zu Produktionsstart und Auslieferung ist zu lesen, dass die ersten Kundenfahrzeuge ab der zweiten HĂ€lfte des Jahres 2023 ausgeliefert wurden, mit einer schrittweisen Erweiterung in weiteren MĂ€rkten im Jahr 2024. Die VerfĂŒgbarkeit hĂ€ngt von regionalen Zulassungen, Emissionsregularien und HĂ€ndlernetzwerken ab, die Aston Martin in den letzten Jahren nach eigenen Aussagen verstĂ€rkt modernisiert hat.
Auf der Herstellerseite wird der DB12 als Teil der regulĂ€ren Modellpalette gefĂŒhrt, nicht als streng limitiertes Sondermodell. Dennoch ist die StĂŒckzahl naturgemÀà begrenzt, da die Produktion auf eine exklusive Klientel ausgerichtet ist und die FertigungskapazitĂ€ten auf höhere Marge pro Fahrzeug statt hohe Volumina optimiert werden. Konkrete Produktionszahlen werden in den frei zugĂ€nglichen Quellen nicht detailliert genannt, ĂŒblich sind bei vergleichbaren Aston-Martin-GTs jedoch GröĂenordnungen im unteren fĂŒnfstelligen Bereich ĂŒber mehrere Jahre.
Die Rolle des DB12 im Konzern und fĂŒr Anleger
FĂŒr Aston Martin Lagonda ist der DB12 ein strategisch wichtiges Produkt, weil er das traditionsreiche GT-Segment der Marke in eine neue Technikgeneration hebt. Die Kombination aus modernem Infotainment, mehr Leistung, neuer Fahrwerksabstimmung und klarer Differenzierung vom VorgĂ€nger DB11 dient dazu, bestehende Kunden zu halten und neue KĂ€ufer anzusprechen, die digitale Features und hohe Performance erwarten. In Unternehmenskommunikation und Interviews werden Modelle wie der DB12 als Kernelement des Turnaround-Plans genannt, der auf stĂ€rker profitables Wachstum und eine klarere Luxuspositionierung abzielt.
Die Aston Martin Lagonda Aktie (ISIN GB00BN7CG237) wird an der London Stock Exchange gehandelt und spiegelt diese Strategie, indem sie stark von der Wahrnehmung neuer Modelle und deren Absatzentwicklung beeinflusst wird. FĂŒr Anleger zĂ€hlt der DB12 damit zu den relevanten Umsatztreibern im aktuellen Fahrzeugportfolio.
Aston Martin DB12 â Fakten im Ăberblick
- Produkt: Aston Martin DB12
- Hersteller: Aston Martin Lagonda Global Holdings plc
- Kategorie: Klassischer Gran-Tourer / Super Tourer
- MarkteinfĂŒhrung: 2023
- UVP / Preis: ab ca. 180.000 GBP (Heimatmarkt)
- VerfĂŒgbarkeit: schrittweise seit 2023 in wichtigen MĂ€rkten, abhĂ€ngig von Zulassung und HĂ€ndlernetz
- Zielgruppe: wohlhabende Privatkunden mit Fokus auf Langstreckenleistung, Design und ExklusivitÀt
- Besonderheit / USP: neuer 4,0-Liter-V8 mit 680 PS, erstmals eigenes Infotainment-System bei Aston Martin GT, hohe Fahrdynamik bei gleichzeitiger Langstreckenorientierung
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
