Der Aston Martin DB12. GT mit V8-Biturbo und Fokus auf Luxus
Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 07:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSDer Aston Martin DB12 steht tief und breit vor einem Stadthotel, die TĂŒr fĂ€llt satt ins Schloss und die Hand streicht ĂŒber kĂŒhle Metall-Schalter im Cockpit, bevor der V8 erwacht. Das Gran-Tourer-CoupĂ© ist der direkte Nachfolger des DB11 und soll laut Aston Martin âdas erste Super Tourerâ sein, der Komfort und Sportlichkeit verbindet.
Neuer GT mit V8-Biturbo-Power
Technisch basiert der Aston Martin DB12 auf einer ĂŒberarbeiteten Version der bekannten GT-Plattform, aber unter der Haube arbeitet ein 4,0-Liter-V8-Biturbo von Mercedes-AMG, den die Briten eigenstĂ€ndig kalibrieren. Aston Martin spricht von 680 PS und 800 Newtonmetern Drehmoment, was den DB12 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in rund 3,6 Sekunden bringen soll.
Der Motor ist mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt, die die Kraft an die HinterrĂ€der schickt. Dazu kommen ein elektronisch geregeltes Hinterachsdifferenzial und adaptive DĂ€mpfer, um den Spagat zwischen Langstreckenkomfort und Kurvenperformance zu schaffen. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Amedeo Felisa betont in Interviews, dass der DB12 nicht nur schneller, sondern auch prĂ€ziser als sein VorgĂ€nger fahren soll.
Design zwischen Tradition und moderner Aerodynamik
Optisch bleibt der Aston Martin DB12 klar der Linie der DB-Baureihe treu: Lange Motorhaube, kurzes Heck, flache Dachlinie. AuffĂ€llig ist der gröĂere KĂŒhlergrill, der fĂŒr mehr Luftdurchsatz und einen markanteren Auftritt sorgen soll. Die LED-Scheinwerfer mit neuer Lichtsignatur und die scharf gezeichnete FrontschĂŒrze sorgen dafĂŒr, dass der DB12 selbst im Stand wie in Bewegung wirkt.
Seitlich sitzen 21-Zoll-Felgen im Radhaus, je nach Ausstattung mit unterschiedlichen Designs, wĂ€hrend dezente LuftauslĂ€sse an den vorderen KotflĂŒgeln die technische Funktion mit dem typischen Aston-Martin-Styling verbinden. Am Heck fallen die dĂŒnnen RĂŒckleuchten und der integrierte Spoiler auf, der ohne riesige FlĂŒgel auskommen soll und trotzdem Abtrieb erzeugt. Entwicklungschef Roberto Fedeli erklĂ€rt, dass Aerodynamik und Optik konsequent zusammen gedacht wurden.
Aston Martin DB12 und die Rolle im Konzern
Wie der DB12 das Sportwagen-Portfolio von Aston Martin Lagonda strukturiert und welchen Anteil GT-Modelle am GeschÀftsmodell haben, beleuchten Kursdaten und Unternehmensberichte.
Innenraum mit neuem Infotainment
Im Innenraum des Aston Martin DB12 fĂ€llt zuerst die Mischung aus analogen Bedienelementen und digitaler Technik auf. Die Finger spĂŒren echte, kalt glĂ€nzende Drehregler fĂŒr Fahrmodi und Klimafunktionen, wĂ€hrend darĂŒber ein zentraler Touchscreen das neue Infotainment-System zeigt. Aston Martin hat damit das bisherige, von Mercedes-Benz zugelieferte System abgelöst und setzt auf eine eigene Software-Plattform mit schnellerer Navigation und Over-the-Air-Updates.
Laut Hersteller bietet das System Smartphone-Integration, Online-Dienste und eine ĂŒberarbeitete BenutzeroberflĂ€che, die auf die GT-Nutzung zugeschnitten ist. Produktmanagerin Sarah Maynard spricht in PrĂ€sentationen davon, dass der DB12-Fahrer nicht mit MenĂŒs kĂ€mpfen soll, sondern mit wenigen Gesten zu relevanten Funktionen kommt. Dazu kommt ein neues Soundsystem, das je nach Ausstattung von renommierten Audio-Partnern stammt und den Innenraum in eine Art privates Klangstudio verwandeln soll.
MaterialqualitÀt und Personalisierung
Die Haptik spielt bei Aston Martin traditionell eine groĂe Rolle, und der DB12 bildet keine Ausnahme: Ăber weichen LederflĂ€chen liegen KontrastnĂ€hte, die sich unter der Hand leicht abzeichnen, wĂ€hrend Echtholz- oder Carbon-DekoreinsĂ€tze das Auge beschĂ€ftigen. Viele Elemente werden laut Werk in Handarbeit gefertigt, wobei KĂ€ufer zwischen verschiedenen LederqualitĂ€ten und Farbwelten wĂ€hlen können.
DarĂŒber hinaus bietet Aston Martin das Programm âQ by Aston Martinâ an, ĂŒber das Kunden den DB12 weiter individualisieren können. Dazu gehören spezielle Lackfarben, Innenraumpakete und exklusive Materialien, teilweise inspiriert von Motorsport- oder Heritage-Themen. Entwicklungschefin fĂŒr Interieur-Design, Marek Reichman als Chief Creative Officer, betont, dass jeder DB12 mehr als ein Serienprodukt sein soll, sondern als persönliches Statement verstanden wird.
Fahrdynamik und Assistenzsysteme
Beim Fahrverhalten soll der Aston Martin DB12 eine breitere Charakterpalette als der DB11 bieten: Von komfortabel bis straff sportlich. DafĂŒr stehen unterschiedliche Fahrmodi zur VerfĂŒgung, die Motor, Getriebe, Lenkung und DĂ€mpfung beeinflussen. Ein ĂŒberarbeitetes Fahrwerk mit neuen adaptiven DĂ€mpfern und steiferer Struktur soll sowohl auf rauem Asphalt als auch auf schnellen Autobahnabschnitten ĂŒberzeugen.
Der DB12 bringt auĂerdem moderne Assistenzsysteme mit, darunter adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhaltehilfe und Kollisionswarnung, wie Aston Martin in seinen Produktunterlagen beschreibt. Damit nĂ€hert sich der Hersteller dem Niveau anderer Luxus-GT im Markt an, ohne den Fahrer mit zu vielen Eingriffen zu bevormunden. In Tests von Fachmedien wird vor allem die Kombination aus mechanischem Feedback und elektronischer UnterstĂŒtzung hervorgehoben.
MarkteinfĂŒhrung, Preise und VerfĂŒgbarkeit
Der Aston Martin DB12 wurde im Mai 2023 offiziell vorgestellt, parallel zur Filmfestspiele-Zeit in Cannes, und markiert damit den Beginn einer neuen GT-Generation bei Aston Martin. Die ersten Kundenfahrzeuge sollten laut Hersteller im Herbst 2023 ausgeliefert werden, zunÀchst in Europa und dem Nahen Osten, gefolgt von Nordamerika und Asien.
Zur genauen Preisstruktur macht Aston Martin auf der globalen Produktseite keine detaillierten Angaben, aber internationale Berichte nennen Einstiegspreise deutlich jenseits von 200.000 Euro, abhĂ€ngig von Markt und Steuern. FĂŒr den Heimatmarkt GroĂbritannien werden Listenpreise im Bereich oberhalb des DB11-Niveaus erwartet, was den DB12 klar in der oberen Luxus-GT-Liga positioniert. Aston Martin verweist darauf, dass die Mehrheit der Fahrzeuge hoch individualisiert ausgeliefert wird, wodurch die tatsĂ€chlichen Kundenpreise weiter steigen.
Strategische Rolle im Produktportfolio
Im Portfolio von Aston Martin nimmt der DB12 die Rolle des zentralen GT-Modells ein, wĂ€hrend Sportwagen wie Vantage und Supersportler wie Valkyrie andere Segmente abdecken. FĂŒr den Hersteller sind GT-Fahrzeuge wichtig, weil sie sowohl Image als auch Volumen liefern und oft als Alltagsfahrzeuge mit langen Strecken genutzt werden. CEO Amedeo Felisa ordnet den DB12 in GesprĂ€chen als Kernmodell ein, das die Marke stĂ€rker auf Performance-Luxus ausrichtet.
Mit dem DB12 setzt Aston Martin auch die Tradition der âDBâ-Linie fort, die bis zum ikonischen DB5 aus den 1960er Jahren zurĂŒckreicht. Der Name bleibt damit ein identitĂ€tsstiftendes Element fĂŒr die Marke und verbindet Gegenwart mit Historie. Gleichzeitig nutzt Aston Martin den DB12, um das eigene Technikfundament zu aktualisieren, etwa bei Infotainment und Assistenzsystemen.
Konkurrenzumfeld und Zielgruppe
Der Aston Martin DB12 tritt gegen Luxus-GT wie Ferrari Roma, Bentley Continental GT oder Porsche 911 in gehobenen Ausstattungen an. Die Zielgruppe sind solvente Kunden, die hĂ€ufig zwischen mehreren Sportwagen wĂ€hlen und den DB12 als Reiseauto mit starker Performance sehen. Typischer Einsatz: Lange Wochenendtouren, Business-Trips und gelegentliche Trackdays, nicht der tĂ€gliche Pendelverkehr auf kĂŒrzesten Strecken.
Viele KĂ€ufer kommen laut Branchenberichten aus Europa, den USA und dem Nahen Osten, wo Aston Martin traditionell starke MarkenloyalitĂ€t genieĂt. Der DB12 soll hier als moderne Interpretation des klassischen Grand Tourer funktionieren, mit mehr Leistung und digitaler Ausstattung, aber ohne die analoge Anmutung komplett aufzugeben. Die Haptik echter Schalter und der Klang des V8 bleiben bewusst zentrale Erlebnisse.
Bedeutung fĂŒr Aston Martin Lagonda Aktien
FĂŒr Anleger sind Modelle wie der Aston Martin DB12 ein Baustein im Umsatzmix von Aston Martin Lagonda, der neben Sportwagen auch Sondermodelle und Kooperationen umfasst. Der DB12 soll laut Unternehmenskommunikation dazu beitragen, den Durchschnittspreis pro Fahrzeug und die ProfitabilitĂ€t zu steigern, weil GT-KĂ€ufer hĂ€ufig zu umfangreichen Personalisierungen greifen. Die Aston Martin Lagonda Aktie (ISIN GB00BN7CG237) wird an der London Stock Exchange in Pfund gehandelt; der DB12 gehört zu den Produkten, mit denen das Management die Luxuspositionierung im Oberklasse-Sportwagensegment untermauern will.
Aston Martin DB12 in KĂŒrze
- Produkt: Aston Martin DB12
- Hersteller: Aston Martin Lagonda Global Holdings plc
- Kategorie: Zubehör/Ersatzteil wird hier als Gran-Tourer-Sportwagen interpretiert
- MarkteinfĂŒhrung: Offizielle Vorstellung im Mai 2023, erste Auslieferungen ab Herbst 2023
- UVP / Preis: international Berichte ĂŒber Einstiegspreise deutlich jenseits von 200.000 Euro, abhĂ€ngig von Markt und Steuern
- VerfĂŒgbarkeit: schrittweise in Europa, Nahost, Nordamerika und Asien, ĂŒber Aston-Martin-HĂ€ndlernetz
- Zielgruppe: KĂ€ufer von Luxus-GT mit hoher Reisegeschwindigkeit und hohem Individualisierungsanspruch
- Besonderheit / USP: Kombination aus 4,0-Liter-V8-Biturbo mit rund 680 PS, neuem Aston-Martin-Infotainment-System und stark personalisierbarem Luxusinterieur
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