GSK einigt sich bei Tausenden US-Zantac-Klagen - Milliardenzahlung
09.10.2024 - 19:22:01 | dpa.deEs wurden entsprechende Vereinbarungen mit zehn KlÀgerfirmen getroffen, die zusammen 93 Prozent - circa 80.000 - der bei Staatsgerichten anhÀngigen Produkthaftungsklagen wegen Zantac (Ranitidin) vertreten, wie GSK am Mittwoch nach europÀischem Börsenschluss mitteilte. Im Rahmen dieser Vereinbarungen werde eine Gesamtzahlung von bis zu 2,2 Milliarden US-Dollar (2,0 Mrd Euro) geleistet. Das Unternehmen betonte, dass die Einigung kein SchuldeingestÀndnis sei. Es gebe keinen wissenschaftlichen Konsens, wonach das Mittel gegen Sodbrennen das Krebsrisiko erhöhe.
Angesichts dieser Einigung, einer weiteren, kleineren sowie im Zusammenhang mit den bei Staatsgerichten noch offenen Zantac-FĂ€lle dĂŒrfte im dritten Quartal eine Sonderbelastung von 1,8 Milliarden britischen Pfund (2,15 Mrd Euro) verbucht werden, hieĂ es weiter. Das werde teilweise durch erwartete geringere Rechtskosten ausgeglichen.
Bereits im April hatte der französische Pharmakonzern Sanofi FR0000120578 Tausende Klagen im Zusammenhang mit dem Vorwurf angeblicher Krebsrisiken des Medikaments Zantac beigelegt.
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