Dax startet fast unverÀndert - Zweifel an US-Zinssenkung im November
11.10.2024 - 09:39:58 | dts-nachrichtenagentur.deHintergrund sind unter anderem Berichte, wonach der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj zu einem Waffenstillstand bereit ist, die dieser jedoch bereits dementiert hat. Der Weg aus der Inflation bleibt weiterhin ein zentrales Thema an den Börsen. "Die gestern veröffentlichten Inflationsdaten aus den USA waren eine EnttĂ€uschung. Die Kerninflationsrate steigt nach Monaten des RĂŒckgangs wieder", kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Insgesamt kann man konstatieren, dass die Teuerung zwar zurĂŒckgeht, aber das Inflationsproblem noch nicht gelöst ist. In Kombination mit dem starken Arbeitsmarktbericht fĂŒr September wird die Fed nun geneigt sein, im November eine Pause bei den Zinssenkungen einzulegen. Diese Pause hat der Aktienmarkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 15 Prozent noch nicht wirklich eingepreist." In den USA startet die Berichtssaison. Das biete den Anlegern jetzt eine willkommene Abwechslung zum bislang dominierenden Thema Geldpolitik, so Stanzl. "Zwar haben sich die Erwartungen an das Gewinnwachstum im dritten Quartal mit gut vier Prozent seit dem Sommer halbiert. Dennoch wĂ€re es das fĂŒnfte Quartal in Folge mit Gewinnwachstum", so der Marktanalyst. "Und wenn die Messlatte der Erwartungen erst einmal niedrig liegt, fĂ€llt es den Unternehmen leichter, darĂŒber zu springen. Die Hoffnung auf positive Ăberraschungen ist durch die stark nach unten revidierten Erwartungen gestiegen." Unterdessen war die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung am Freitagmorgen etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,0933 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9147 Euro zu haben. Der Ălpreis sank deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,40 US-Dollar, das waren 100 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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