Dax bleibt tief im Minus - FMC verlÀngert Sparkurs
17.06.2025 - 12:30:11 | dts-nachrichtenagentur.deBis Ende 2027 werden dauerhafte Einsparungen von 1,05 Milliarden Euro angestrebt - das sind 300 Millionen Euro mehr als bisher und ein zwei Jahre lĂ€ngerer Zeitraum. Die vom Zentrum fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen besser als erwartet aus - gegen die allgemeine Verunsicherung konnte dies aber nichts ausrichten. "Zuletzt gab es eine Reihe von Positivmeldungen von der deutschen Wirtschaft. Die heutigen ZEW-Konjunkturerwartungen passen dazu mit einem ĂŒberraschend deutlichen Anstieg", sagte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP-Bank-Gruppe. Jetzt stelle sich natĂŒrlich die Frage, ob es sich dabei um Einmaleffekte handele oder tatsĂ€chlich ein zumindest milder Aufschwung bevorstehe. "In Anbetracht der vielfĂ€ltigen Krisenherde ist gewisse Skepsis natĂŒrlich angebracht", so Gitzel. Der sich ausweitende Konflikt in Nahost lasse den Ălpreis steigen und Damoklesschwert bleibe eine Blockade der StraĂe von Hormus. "An den FinanzmĂ€rkten bereitet die vorzeitige Abreise von Donald Trump vom G7-Gipfel am heutigen Tag auch noch Sorgen. Und die Handelskonflikte mit den USA sind ebenfalls noch ein potenzielles konjunkturelles Störfeuer." Es sei allerdings genauso möglich, dass sich die Wogen in Nahost glĂ€tten und die Zollstreitigkeiten mit den USA beigelegt werden, fĂŒgte der Experte hinzu. "Gerade deshalb bleiben Konjunkturhoffnungen berechtigt - zumal die deutsche Bundesregierung mit ihrem groĂvolumigen Infrastrukturprogramm einen nicht zu unterschĂ€tzenden Pfeil im Köcher hat." Die vom ZEW befragten Finanzmarktexperten seien jedenfalls zuversichtlich, dass sich die Konjunkturhoffnungen nicht als Strohfeuer entpuppen. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmittag etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1563 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8648 Euro zu haben. Der Ălpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 74,41 US-Dollar; das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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