Symrise setzt nach trÀgem Jahresstart weiter auf bessere Dynamik
29.04.2026 - 10:49:07 | dpa.deDabei lief es im ersten Quartal besser als noch Anfang MĂ€rz in Aussicht gestellt. Zudem seien die Folgen des Iran-Krieges handhabbar, hieĂ es vom Unternehmen am Mittwoch im Zuge der Veröffentlichung der Resultate des ersten Quartals. Unsicherheiten bezĂŒglich der Fracht- und Logistikkosten sollen durch Preiserhöhungen aufgefangen werden. An der Börse kam das gut an.
Der Symrise-Aktienkurs stieg am Vormittag um gut fĂŒnf Prozent auf 77,16 Euro, was einen der vorderen PlĂ€tze im deutschen Leitindex Dax bedeutete. Damit setzte sich die Bodenbildung nach dem Mehrjahrestief im Dezember fort. FĂŒr ein neues Hoch im Jahr 2026 reichte es allerdings noch nicht - das stammt mit gut 79 Euro aus dem Februar.
Ăbernahmen, ZukĂ€ufe und Wechselkurseffekte herausgerechnet - also organisch - sank der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um knapp ein halbes Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Das ist besser als von Symrise-Chef Jean-Yves Parisot Anfang MĂ€rz in Aussicht gestellt und als von Analysten im Durchschnitt erwartet.
Der Symrise-Chef fĂŒhrt das auf die Entwicklung etwa im GeschĂ€ft mit ZusĂ€tzen fĂŒr Haustiernahrung sowie DĂŒften fĂŒr ParfĂŒms zurĂŒck, wĂ€hrend es im GeschĂ€ft Sonnenschutzprodukte deutlichere EinbuĂen gab. Vor allem wegen negativer Wechselkurseffekte fiel der Umsatz nominal allerdings um mehr als 5 Prozent.
Analyst Edward Hockin von der Bank JPMorgan sieht zwar wenig Spielraum fĂŒr steigende Markterwartungen fĂŒr 2026, wertete die jĂŒngste GeschĂ€ftsentwicklung aber positiv. Sie stĂ€rke das Vertrauen in die Jahresziele des Unternehmens.
In den kommenden Monaten soll sich das Wachstum aus eigener Kraft denn schrittweise verbessern: FĂŒr das Gesamtjahr peilt Parisot daher weiterhin ein organisches Umsatzplus von zwei bis vier Prozent an nach 4,93 Milliarden Euro im Jahr 2025.
Zur Gewinnentwicklung wird sich der Dax-Konzern, wie ĂŒblich, erst wieder zum Halbjahr Ă€uĂern. Anfang MĂ€rz hatte Parisot fĂŒr 2026 das Ziel einer Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 21,5 bis 22,5 Prozent ausgegeben.
Dabei sollen weiterhin die Kostensenkungen RĂŒckenwind liefern, die Parisot nach seinem Amtsantritt vor zwei Jahren auf den Weg brachte. So wurden bereits 2025 Einsparungen und Effizienzsteigerungen in Summe von 50 Millionen Euro erzielt. In diesem Zuge wird auch das sehr groĂe Produktangebot gestrafft und die Digitalisierung vorangetrieben.
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