Devisen: Euro gerÀt zum Dollar erneut unter Druck - starke US-Konjunkturdaten
22.11.2023 - 17:04:51 | dpa.deZuletzt kostete die GemeinschaftswĂ€hrung 1,0861 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch knapp ĂŒber 1,09 Dollar notiert. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0911 (Dienstag: 1,0955) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9165 (0,9128) Euro.
Grund fĂŒr die Kursverluste des Euro waren unter anderem ĂŒberraschend starken Daten vom US-Arbeitsmarkt zum Dollar etwas nach. Die wöchentlichen ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe waren niedriger als erwartet ausgefallen. Die Daten werden von der US-Notenbank Fed genau beobachtet, da ein robuster Arbeitsmarkt fĂŒr steigende Löhne und so fĂŒr wachsenden Preisdruck sorgt.
Zudem ist Verbrauchervertrauen im November laut Daten der UniversitĂ€t von Michigan nicht so stark gesunken, wie zunĂ€chst ermittelt. Beide Daten deuten somit auf eine robuste Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten bei weiter hohen Preisen hin, sodass die US-Notenbank ihre Zinsen weiter hochhalten muss, was wiederum den Dollar stĂŒtzt.
Am Donnerstag wird in den USA der Nationalfeiertag Thanksgiving gefeiert. Commerzbank-Expertin Antje Praefcke erwartet daher, dass der Handel "allmĂ€hlich einschlafen" wird. SchlieĂlich stĂŒnden auch keine Aussagen von US-Notenbankern mehr an. Die meisten Anleger in den USA wĂŒrden sich schon am Mittwochabend ins verlĂ€ngerte Wochenende verabschieden, auch wenn der Freitag noch offiziell ein Handelstag ist.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,87030 (0,87326) britische Pfund, 162,25 (161,61) japanische Yen und 0,9640 (0,9673) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1992 Dollar gehandelt. Das waren rund 6 Dollar weniger als am Vortag.
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