Devisen: Euro gibt zum US-Dollar nach - Preisdaten belasten das britische Pfund
20.12.2023 - 21:04:49 | dpa.deZuletzt kostete die GemeinschaftswĂ€hrung 1,0944 Dollar. Dies ist etwas weniger als im frĂŒhen asiatischen Handel. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0944 (Dienstag: 1,0962) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9137 (0,9122) Euro.
Im europĂ€ischen Mittagshandel hatte der Euro noch deutlicher nachgegeben. Im weiteren Verlauf erholte er sich dann nur etwas. Der niederlĂ€ndische Notenbankchef Klaas Knot sprach sich gegen rasche Zinssenkungen im Euroraum aus. Bei der Lohnentwicklung gebe es noch keine Trendwende, sagte Knot der "Börsen-Zeitung" (Donnerstag). Zudem verkrafte die Euro-Wirtschaft die Zinserhöhungen bislang recht gut. "Das ist ein weiterer Grund, warum ich es mit einer Zinssenkung nicht eilig hĂ€tte", sagte Knot, der auch Mitglied im geldpolitischen Rat der EZB ist. Höhere Zinsen stĂŒtzten tendenziell eine WĂ€hrung
Preisdaten aus Deutschland bestĂ€tigten die zwar deutlich fallenden Preise auf Unternehmensebene. Allerdings wird der statistische Basiseffekt aufgrund der krĂ€ftigen Preisanstiege im Vorjahr schwĂ€cher. Die Preise gehen deshalb nicht mehr ganz so deutlich zurĂŒck wie noch in den Monaten zuvor.
Deutlich abwĂ€rts ging es mit dem britischen Pfund. GegenĂŒber dem Dollar gab der Wechselkurs um mehr als ein halbes Prozent nach. Ausschlaggebend waren neue Inflationsdaten aus dem Königreich. Die Teuerung ging im November nicht nur deutlicher zurĂŒck als erwartet. Sie fiel mit 3,9 Prozent auch auf einen gut zweijĂ€hrigen Tiefstand. Die Entwicklung stĂŒtzt Erwartungen, wonach die britische Notenbank 2024 mit Zinssenkungen beginnen dĂŒrfte. Aktuell betrĂ€gt der Leitzins wegen der einst sehr hohen Inflation 5,25 Prozent.
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