Ergebnisse, Produktion/Absatz

Internetportal-Betreiber Scout24 will mehr Umsatz und Rendite einfahren

27.02.2025 - 12:16:35 | dpa.de

Der Internetportal-Betreiber Scout24 DE000A12DM80 will nach deutlichen SprĂŒngen im vergangenen Jahr auch 2025 weiter zulegen.

Der Umsatz solle auch von Übernahmen gestĂŒtzt um 12 bis 14 Prozent zulegen, wie der MDax-Konzern DE0008467416 und Betreiber von ImmoScout24 am Donnerstag mitteilte. FĂŒr die operative Marge (Ebitda-Marge) stellt Finanzchef Dirk Schmelzer eine Verbesserung von bis zu 0,50 Prozentpunkten in Aussicht. WĂ€hrend Analysten beim Erlös hier zuletzt weniger auf dem Zettel haben, sind sie bei der Rendite optimistischer eingestellt.

Der Scout24-Aktie halfen die Zahlen nicht: Gegen Mittag notierte das Papier fast zweieinhalb Prozent niedriger. Seit dem Jahreswechsel ergibt sich dennoch ein Plus um acht Prozent.

Auf Basis vorlĂ€ufiger Berechnungen kletterte der Umsatz 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent auf 566,3 Millionen Euro. Neben mehreren Übernahmen wie etwa Sprengnetter kam Scout24 ein Zustrom von Neukunden zugute. In den letzten drei Monaten zĂ€hlte der Konzern 25.000 gewerbliche Kunden und mehr als 470.000 Privatkunden - vor allem bei letzteren verzeichnet Scout seit Monaten ein rapides Wachstum. 2024 lag das Plus der durchschnittlichen Kundenzahl bei fast einem Viertel. Mit Blick auf die Abo-UmsĂ€tze machen Privatkunden allerdings den kleineren Teil aus - das meiste Geld fĂ€hrt Scout mit GeschĂ€ftskunden ein.

Vom Erlös blieben im vergangenen Jahr 348,1 Millionen Euro als um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) hĂ€ngen, das waren etwa 14,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das stĂ€rkere Wachstum begrĂŒndete das Unternehmen mit Skaleneffekten. Insgesamt legte die operative Marge um fast zwei Prozentpunkte auf 61,5 Prozent zu. Analysten hatten in etwa mit diesen Werten gerechnet.

Bernstein-Analyst Simon Baker bezeichnete die Ergebnisse als beeindruckend. Scout24 habe in den vergangenen 18 Monaten seine "Erfolgsbilanz" fortgesetzt und sei imstande gewesen, zweistellige Wachstumsraten und eine Verbesserung der Marge vorzuweisen - und das, obwohl die Rendite bereits hoch sei. Mit Blick auf den Ausblick schrieb Jefferies-Experte Giles Thorne, dass das Wachstum aus eigener Kraft weiter attraktiv bleiben dĂŒrfte.

Der Nachsteuergewinn rutschte allerdings um 9,3 Prozent auf 162,1 Millionen Euro ab. Den vollstÀndigen Bericht will der Vorstand am 27. MÀrz veröffentlichen.

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