Generali wuppt höhere KatastrophenschÀden
21.05.2026 - 08:10:00 | dpa.deWegen eines teuren Ereignisses in Portugal lag die Belastung mit 426 Millionen Euro rund neunmal so hoch wie ein Jahr zuvor. Gestiegene PrĂ€mieneinnahmen, die Auflösung von SchadenrĂŒckstellungen und gute GeschĂ€fte in der Lebensversicherung machten die Belastungen jedoch wett. Der operative Gewinn stieg konzernweit um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie Generali am Donnerstag in Triest mitteilte. Der Ăberschuss sank hingegen um zwei Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro.
Dabei konnte der Konzern seine PrĂ€mieneinnahmen im Jahresvergleich um fast sieben Prozent auf rund 28,2 Milliarden Euro steigern. In der Lebensversicherung legte der Wert des NeugeschĂ€fts sogar um fast ein FĂŒnftel zu. Der operative Gewinn des Bereichs wuchs um zehn Prozent, wĂ€hrend die Schaden- und Unfallversicherung nur ein Prozent mehr abwarf.
Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich wegen der höheren KatastrophenschÀden zwar von 89,7 auf 90,5 Prozent, blieb jedoch weit unter der kritischen Marke von 100 Prozent. Auch andere Versicherer wie die Allianz DE0008404005 mussten im ersten Quartal hohe Belastungen in Portugal und Spanien schultern, wo Sturm "Kristin" teure SchÀden hinterlassen hatte.
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