Devisen: Euro legt etwas zu - Hoffnung auf Einigung im Nahen Osten
28.05.2026 - 17:06:31 | dpa.deAm Nachmittag wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1631 US-Dollar gehandelt. Von zwischenzeitlichen Verluste erholte sich der Euro wieder. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1617 (Mittwoch: 1,1637) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8608 (0,8593) Euro.
Berichte ĂŒber eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran belasteten den Dollar. So habe man eine VerlĂ€ngerung des Waffenstillstands zwischen den beiden LĂ€ndern und die Aufnahme von Verhandlungen ĂŒber das iranische Atomprogramm vereinbar, berichtete die US-Nachrichtenwebsite "Axios" unter Berufung auf Eingeweihte. Allerdings mĂŒsse PrĂ€sident Donald Trump der Vereinbarung noch zustimmen.
Die am Nachmittag veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten fielen uneinheitlich aus und gaben dem Markt keine neue Richtung. So legten die AuftragseingĂ€nge fĂŒr langlebige GĂŒter im April stĂ€rker als erwartet zu. Die Einkommen der privaten Haushalte stagnierten lediglich, wĂ€hrend Ăkonomen einen Anstieg erwartet hatten. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft zudem etwas schwĂ€cher gewachsen als erwartet.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86665 (0,86618) britische Pfund, 185,24 (185,52) japanische Yen und 0,9167 (0,9153) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.466 Dollar. Das waren 13 Dollar mehr als am Vortag.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
