Eurogruppenchef: Versorgungssicherheit mit Energieunion stÀrken
17.04.2026 - 09:46:11 | dpa.deDer Aufbau einer Energieunion werde nicht nur die Versorgungssicherheit verbessern, sondern auch die WettbewerbsfĂ€higkeit stĂ€rken, sagte Pierrakakis nach Angaben seines BĂŒros in Athen bei der FrĂŒhjahrstagung des Internationalen WĂ€hrungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.
RĂŒckblick auf frĂŒhere Energiekrisen und aktuelle Herausforderungen
Die Reaktionen auf die Ălkrise in den 1970er-Jahren hĂ€tten die heutige Welt entscheidend geprĂ€gt, erklĂ€rte er weiter. Heute stehe Europa mit der Krise um die StraĂe von Hormus vor einer vergleichbaren Herausforderung. Eine Energieunion sei die wichtigste MaĂnahme zur BewĂ€ltigung dieser Krise.
Zugleich verwies der PrĂ€sident der Eurogruppe auf strukturelle Probleme im Energiesystem: Europa importiere noch immer rund 57 Prozent seiner Energie und bleibe damit anfĂ€llig fĂŒr externe Schocks. Gleichzeitig stammten etwa 47 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Um das System widerstandsfĂ€higer zu machen, seien deutlich höhere Investitionen nötig - vor allem in Stromnetze, Energiespeicher und grenzĂŒberschreitende Verbindungen. Insgesamt wĂŒrden dafĂŒr rund 580 Milliarden Euro benötigt.
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