Transatlantik-Koordinator weist US-Einmischung zurĂŒck
05.12.2025 - 16:55:22 | dpa.de"Wir in Europa mĂŒssen wirtschaftlich und militĂ€risch stĂ€rker und souverĂ€ner werden - das ist richtig. Daran arbeiten wir mit Hochdruck", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er fĂŒgte hinzu: "Diesen Weg gestalten wir selbst. Gerne gemeinsam mit den USA. Einmischungen in unsere innere Politik, egal von wem, nehmen wir aber nicht hin."
Man werde beobachten, inwieweit die neue Sicherheitsstrategie der USA tatsĂ€chlich das Handeln der US-Administration steuere, kĂŒndigte Hakverdi an. Er ergĂ€nzte: "Gerade unter einem PrĂ€sidenten Donald Trump ist Papier geduldig, und die RealitĂ€t oft schneller." Trotzdem werfe das Europakapitel der neuen Sicherheitsstrategie "ein interessantes Schlaglicht auf den Blick der Trump-Administration auf Europa und Deutschland".
In ihrer neuen Sicherheitsstrategie beklagen die USA unter anderem einen Verlust der Demokratie und Meinungsfreiheit in Europa und fordern eine Kurskorrektur. Europa stehe vor groĂen Problemen, heiĂt es in dem Dokument, das das WeiĂe Haus veröffentlichte. Dazu zĂ€hlen nach Ansicht der US-Regierung unter anderem die "Zensur der freien MeinungsĂ€uĂerung und die UnterdrĂŒckung der politischen Opposition, abstĂŒrzende Geburtenraten sowie der Verlust nationaler IdentitĂ€ten und des Selbstvertrauens".
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