LavafontÀnen, Warnstufe

LavafontĂ€nen am Ätna - Warnstufe erhöht

28.12.2025 - 17:31:11 | dpa.de

Der Vulkan Ätna auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien ist wieder ausgebrochen.

Es gebe Dutzende Meter hohe LavafontĂ€nen an den Gipfelkratern, teilte das nationale italienische Institut fĂŒr Geophysik und Vulkanologie (INGV) mit. Der Vulkan stoße anhaltend Asche aus. Am Nordostkrater habe es eine Serie starker Explosionen gegeben. Ein 1,8 Kilometer langer Lavastrom bewege sich in östlicher Richtung.

Zivilschutz hebt Warnstufe an

Der Zivilschutz hob die Warnstufe von GrĂŒn auf Gelb an. Damit gilt eine Vorwarnung, teilte die Behörde mit. Die lokalen Zivilschutzbehörden seien aufgefordert, Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen, vor allem mit Blick auf die mögliche Anwesenheit von Wanderern in den Höhenlagen. Die Bevölkerung Siziliens werde gebeten, sich auf dem Laufenden zu halten und die Anweisungen der lokalen Zivilschutzbehörden zu befolgen, teilte der Zivilschutz weiter mit.

Die Warnstufe fĂŒr die Luftfahrt wurde laut INGV auf Rot angehoben, das ist laut Nachrichtenagentur Ansa die höchste Stufe auf einer vierstufigen Skala. Derzeit habe die aktuelle Eruptionsphase aber keine Auswirkungen auf den Betrieb des Flughafens in Catania, berichtete die Ansa.

NÀchtliche LavafontÀnen

Videoaufnahmen, die der Sender Rai News veröffentlichte, zeigten Rauchwolken ĂŒber dem Vulkan und nĂ€chtliche LavafontĂ€nen.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte das Beobachtungszentrum INGV ĂŒber die gestiegene AktivitĂ€t berichtet. Es sei leichter Ascheregen in dem KĂŒstenort Taormina und am Piano Provenzana gemeldet worden, wo es auch Skipisten gibt. Einige Explosionen gab es demnach auch am Krater Bocca Nuova, wo das glĂŒhende Material bis zu mehreren Dutzend Metern ĂŒber den Kraterrand geworfen wurde. Schaulustige konnten zumindest am zweiten Weihnachtsfeiertag begleitet von FĂŒhrern das Schauspiel noch aus gebĂŒhrlicher Entfernung beobachten.

Der rund 3.350 Meter hohe Ätna ist Europas grĂ¶ĂŸter aktiver Vulkan. Er bricht teils mehrmals im Jahr aus und wird von Fachleuten stĂ€ndig ĂŒberwacht. Die AusbrĂŒche ziehen viele Touristen an. Die genaue Höhe des Vulkans Ă€ndert sich durch AusbrĂŒche und Schlackenkegel immer wieder.

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