Devisen: Euro etwas schwÀcher zum US-Dollar - Britisches Pfund unter Druck
Veröffentlicht: 22.06.2026 um 09:00 Uhr, dpa.deAm Morgen wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1456 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Freitag. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1467 Dollar festgesetzt.
Erste Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran fĂŒr ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs konnte an den FinanzmĂ€rkten vorerst nicht fĂŒr eine stĂ€rkere Kauflaune sorgen. Es sei ein GesprĂ€chskanal zwischen den Kriegsparteien eingerichtet worden, um MissverstĂ€ndnisse oder ZwischenfĂ€lle in der StraĂe von Hormus zu vermeiden, erklĂ€rten die Vermittler aus Katar und Pakistan. Ziel sei eine sichere Passage fĂŒr kommerzielle Schiffe durch die StraĂe von Hormus.
Im weiteren Handelsverlauf stehen kaum wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, die fĂŒr mehr Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten. Etwas stĂ€rker unter Verkaufsdruck stand hingegen das britische Pfund, das zum Dollar um 0,22 Prozent auf 1,3202 Dollar nachgab. Der britische Premierminister Keir Starmer steht Medienberichten zufolge unmittelbar vor seinem RĂŒcktritt. Der Labour-Politiker werde möglicherweise schon heute einen Zeitplan bekanntgeben, schrieb unter anderem die Zeitung "The Times".
