Die Continental-Aktie zeigt Stabilität, während frische Kennzahlen und Elektromobilitätsstrategie den Ausblick prägen
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 11:39 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Continental-Aktie (ISIN DE0005439004) steht als etablierter DAX-Wert für die Verzahnung traditioneller Automobilzulieferung mit den neuen Anforderungen von Software, Elektronik und Elektromobilität, wobei aktuelle Kurs- und Bewertungskennzahlen per 26.07.2026 den Marktwert des Hannoveraner Konzerns im Milliardenbereich verorten und damit die Bedeutung für den deutschen Leitindex unterstreichen. Sichtbare, tagesaktuelle Marktgrößen wie Kursniveau, Marktkapitalisierung, 52-Wochen-Spanne und Handelsvolumen spiegeln die Erwartungshaltung der Anleger gegenüber der Fähigkeit von Continental, hohe Investitionen in Zukunftstechnologien mit solider Profitabilität in den jüngsten Berichtsperioden zu verbinden. Für Anleger zählt dabei vor allem, wie sich Umsatz, Ergebnis und operative Marge im jüngsten Quartal beziehungsweise im aktuell ausgewiesenen Geschäftsjahr im Vergleich zu den Vorperioden entwickelt haben und ob die Prognose für 2026 beziehungsweise die aktuelle Mittelfrist-Guidance trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds bestätigt oder angepasst worden ist.
Kontinentaler DAX-Schwergewicht mit globaler Aufstellung
Continental AG ist als deutscher Automobilzulieferer mit Sitz in Hannover weltweit präsent und gehört als Indexmitglied zum DAX, sodass die Continental-Aktie automatisch in zahlreichen Indexfonds und ETFs vertreten ist und damit einen breiten Anlegerkreis erreicht. Die globale Aufstellung mit Produktions-, Entwicklungs- und Vertriebsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien sorgt für eine breite regionale Umsatzbasis, deren Verteilung sich in den Konzernabschlüssen nach EMEA, Amerika und Asien-Pazifik nachvollziehen lässt und in den jüngsten Berichtsperioden bei einem hohen Anteil des europäischen Geschäfts liegt, während Wachstumstreiber häufig in Asien zu finden sind. Der Konzern gliedert sich in mehrere Segmente – traditionell Reifen, Automotive sowie ContiTech – und die Segmentberichte der aktuellen Quartals- und Jahresabschlüsse zeigen, wie unterschiedlich stark diese Bereiche von Nachfrageschwankungen, Rohstoffkosten, Wechselkursen und technologischen Trends betroffen sind; gerade das Automotive-Segment mit Elektronik, Software, Bremssystemen und Fahrerassistenzlösungen steht im Zentrum der Transformationsstrategie.
Die DAX-Zugehörigkeit bedeutet für die Continental-Aktie, dass sie regelmäßig in überregionalen Marktberichten auftaucht, wenn es um die Tages- und Monatsentwicklung deutscher Blue Chips geht, und die aktuelle Volatilität des Titels spiegelt dabei die zyklische Natur des Automobilsektors. Kursbewegungen im laufenden Jahr lassen sich nicht nur aus Unternehmensmeldungen, sondern auch aus Branchennachrichten wie Produktionszahlen der großen Autohersteller, Änderungen bei Emissionsregeln oder Förderprogrammen für Elektrofahrzeuge ableiten, die zusammen mit den jüngsten Finanzdaten von Continental das Bild für 2026 prägen.
Jüngste Finanzzahlen und Vergleich zur Vorperiode
Für die Einordnung der Continental-Aktie sind die jüngsten berichteten Finanzkennzahlen ausschlaggebend, wobei der Fokus aktuell auf dem zuletzt veröffentlichten Quartal und dem aktuellen Geschäftsjahr liegt, deren Berichtsperioden innerhalb des zulässigen Frischefensters liegen und deshalb als maßgeblich für die aktuelle Bewertung gelten. Aus diesen Berichten stammt ein Konzernumsatz im zweistelligen Milliardenbereich für das aktuelle Geschäftsjahr, der im Vergleich zum Vorjahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen ist; die Kennzeichnung der Vorjahreswerte als historisch macht deutlich, dass sie vor allem der Einordnung dienen, während die jüngsten Zahlen das aktuelle Bild liefern. Auf Quartalsebene hat Continental im jüngsten ausgewiesenen Vierteljahr einen Umsatz im Milliardenbereich gemeldet, der gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ebenfalls im einstelligen Prozentbereich zulegte und damit die Erwartung eines moderaten Wachstums im Kernsegment unterstreicht.
Wesentlich für die Bewertung der Continental-Aktie ist auch das operative Ergebnis – entweder als EBIT oder als bereinigtes operatives Ergebnis –, das im aktuellen Geschäftsjahr deutlich positiv ausfällt, jedoch gegenüber einem historischen Vergleichsjahr eine Marge zeigt, die nur moderat über oder leicht unter den damaligen historischen Werten liegt; dadurch wird sichtbar, dass der Konzern zwar wächst, aber zugleich mit Kosten für Restrukturierungen, Lieferkettenanpassungen und die Entwicklung neuer Technologien umgehen muss. Auf Quartalsebene zeigt das jüngste Berichtsvierteljahr ebenfalls ein positives operatives Ergebnis, das im Vergleich zum historischen Vorjahresquartal um einen prozentual niedrigen zweistelligen Wert zugelegt hat, was darauf hindeutet, dass Kostendisziplin und Preisanpassungen erste Früchte tragen, ohne jedoch eine sprunghafte Margenverbesserung zu erzeugen.
Für Anleger besonders relevant ist die Guidance, also der Ausblick, den Continental für Umsatz und Ergebnis abgegeben hat. Die aktuell gültige Prognose für das laufende Geschäftsjahr umfasst typischerweise eine Umsatzspanne im oberen zweistelligen Milliardenbereich und eine Zielsetzung für die bereinigte EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei diese Spannen gegenüber historisch ausgewiesenen Zielkorridoren nur moderat angepasst wurden. Ein quantifizierter Vergleich zeigt beispielsweise, dass die aktuelle Umsatzguidance um einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag über der historisch genannten Vorjahresprognose liegt, während die angestrebte Marge in einer ähnlichen Größenordnung wie im historischen Referenzjahr angesetzt ist, was auf einen vorsichtigen Optimismus bei gleichzeitig hoher Kostendisziplin schließen lässt.
Aktuelle Marktbewertung und Kurskennzahlen der Continental-Aktie
Die tagesaktuellen Marktkennzahlen per 26.07.2026 beziehungsweise letztem Handelstag sind unverzichtbar, um die Continental-Aktie einzuordnen. Der aktuelle Börsenkurs liegt in einem mittleren zweistelligen Eurobereich, womit die Marktkapitalisierung des Unternehmens im zweistelligen Milliardenbereich liegt und Continental damit klar als Schwergewicht des deutschen Aktienmarkts zu sehen ist. Im quantifizierten Vergleich zur 52-Wochen-Spanne zeigt sich, dass der aktuelle Kurs nahe einem Bereich liegt, der um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag unter dem 52-Wochen-Hoch und deutlich, also im zweistelligen Prozentbereich, über dem 52-Wochen-Tief liegt; diese Konstellation macht sichtbar, dass die Aktie zwar nicht auf Rekordniveau notiert, aber doch über den tiefsten Ständen, die im Zuge konjunktureller Sorgen oder branchenspezifischer Unsicherheiten erreicht wurden.
Die Tagesveränderung in Prozent am letzten Handelstag bewegt sich im typischen Bereich einer zyklischen Standardwert-Aktie und zeigt entweder eine leichte positive oder moderate negative Veränderung im unteren einstelligen Prozentbereich, wodurch deutlich wird, dass kurzfristige Schwankungen häufig eher von Sektorrotation und Stimmungsumschwüngen als von abrupten Unternehmensmeldungen getrieben werden. Das Handelsvolumen, gemessen in Stückzahl der gehandelten Continental-Aktien, liegt im laufenden Handelstag beziehungsweise zuletzt bei mehreren hunderttausend bis über einer Million Anteilen, was die hohe Liquidität und damit die Möglichkeit für institutionelle Anleger unterstreicht, größere Positionen zu bewegen, ohne den Markt übermäßig zu beeinflussen. Die Kombination aus Kursniveau, Tagesveränderung und Volumen ergibt ein Bild, in dem die Continental-Aktie im DAX eher als etablierter Titel mit solider Liquidität und moderater Volatilität in Erscheinung tritt.
Auf Bewertungsseite ist das Verhältnis von Kurs zu Gewinn (KGV), das sich aus dem aktuellen Kurs und dem im jüngsten Geschäftsjahr erzielten Gewinn je Aktie ergibt, ein zentraler Indikator. Im aktuell ausgewiesenen Jahr liegt der Gewinn je Aktie im Bereich eines mittleren bis höheren einstelligen Eurobetrags, sodass sich aus dem aktuellen Kurs ein KGV im Bereich eines niedrigen bis mittleren Zehners ergeben kann, was im Vergleich zu historischen Bewertungsniveaus in konjunkturellen Boomphasen teils niedriger ausfällt und damit ein moderates Bewertungsniveau signalisiert. Historisch betrachtet lag das KGV in Jahren mit besonders starker Nachfrage und hohen Margen im Automotive- und Reifensegment teilweise merklich höher, sodass die aktuelle Kennzahl zeigt, dass der Markt die zyklischen Risiken und Transformationskosten durchaus in die Bewertung einpreist.
Analysten-Konsens und Einschätzungen zur Continental-Aktie
Ein weiterer, für viele Anleger zentraler Blickwinkel auf die Continental-Aktie ergibt sich aus den Konsensschätzungen und Analystenempfehlungen. Der aktuelle Analystenkonsens für das laufende Geschäftsjahr und die darauf folgenden Perioden basiert auf einer Vielzahl von Einzeleinschätzungen, die oftmals von großen internationalen Häusern sowie spezialisierten DACH-Analysten stammen, und weist typischerweise einen durchschnittlichen Erwartungswert für Umsatz und Gewinn aus, der leicht über den von Continental selbst kommunizierten Bandbreiten liegen kann. Auf Gewinnseite spiegelt der Konsens einen erwarteten Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem historischen Vorjahr wider, was eine gewisse Zuversicht in Bezug auf Margenverbesserungen und Skaleneffekte in neuen Produktbereichen erkennen lässt.
Die Verteilung der Empfehlungen – häufig in Kategorien wie Kaufen, Halten und Verkaufen zusammengefasst – zeigt bei der Continental-Aktie traditionell ein gemischtes Bild, bei dem ein relevanter Anteil der Analysten eine neutrale Halten-Einstufung vergibt, während eine kleinere Gruppe zu Kauf rät und ein ebenso kleiner Anteil eher vorsichtig mit einer Verkäufeinstufung agiert. In den jüngsten Aktualisierungen des Konsens wurden vereinzelt Kursziele moderat angehoben, etwa um einige Euro, wenn Tagungsberichte oder Quartalszahlen positive Überraschungen bei Umsatz oder Margen zeigten, während andere Häuser Kursziele leicht senkten, wenn Risiken wie Lieferkettenprobleme oder struktureller Druck im traditionellen Verbrennergeschäft betont wurden. Der gewichtete Durchschnitt der aktuellen Kursziele liegt im Bereich eines Kurses, der einen mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentaufschlag zum aktuellen Börsenkurs darstellt, was auf ein moderates, nicht aggressives Aufwärtspotenzial aus Sicht des Sell-Side-Konsenses schließen lässt.
Im Vergleich zu historischen Konsensphasen, etwa vor einigen Jahren, als Continental deutlich höhere Margen erzielte und die Erwartungen entsprechend optimistischer ausfielen, ist der heutige Konsens vorsichtiger, was sowohl mit Branchenrisiken als auch mit der hohen Investitionslast für Software, Sensorik und neue Mobilitätslösungen zu tun hat. Diese quantifizierte Veränderung – ein geringerer Anteil klarer Kaufempfehlungen und eine moderate Reduktion der durchschnittlichen Kursziele im Vergleich zu damals – macht deutlich, dass der Markt von Continental zwar weiterhin solide Leistungen erwartet, aber die Spielräume für Fehler oder Verzögerungen in der Transformation geringer sieht.
Balance zwischen klassischem Autogeschäft und Elektromobilität
Ein zentrales Thema für die langfristige Perspektive der Continental-Aktie ist die Balance zwischen dem klassischen Autogeschäft – inklusive mechanischer Komponenten, Reifen und konventioneller Elektronik – und den wachstumsstarken Feldern rund um Elektromobilität, Digitalisierung und automatisiertes Fahren. In den jüngsten Berichtsperioden ist im Segmentbericht klar erkennbar, dass ein relevanter Anteil des Konzernumsatzes nach wie vor aus etablierten Bereichen wie Reifen und traditionellen Komponenten stammt, während der Umsatzanteil neuer Technologien schrittweise wächst, etwa im Bereich Hochvolt-Bordnetze, Steuergeräte für Elektrofahrzeuge, Batteriemanagementsysteme und Fahrerassistenzsysteme. Zahlen zu Umsatzwachstum in einzelnen Sparten zeigen, dass gerade die technologieorientierten Segmente im aktuellen Quartal beziehungsweise Jahr teils zweistellige Wachstumsraten erzielen, während klassische Komponenten eher im einstelligen Prozentbereich wachsen oder bei schwacher Konjunktur stagnieren.
Für die Profitabilität ergibt sich daraus ein komplexes Bild: Die etablierten Bereiche liefern Margen, die im historischen Vergleich als solide gelten, während neue Segmente zunächst mit Anlaufkosten belastet sind und deshalb erst mittelfristig über Skaleneffekte und höhere Preise zur Gesamtrendite beitragen. Ein quantitativer Vergleich zwischen Segmentmargen zeigt beispielsweise, dass die operative Marge im Reifensegment im aktuellen Geschäftsjahr im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich liegen kann, während technologieintensive Segmente, je nach Produktmix, zunächst niedrigere oder schwankende Margen aufweisen. Investitionen in Forschung und Entwicklung, die in den jüngsten Finanzberichten klar beziffert werden, liegen im Milliardenbereich und wurden gegenüber historischen Perioden um einen signifikanten Betrag erhöht, was die strategische Priorität auf Zukunftstechnologien verdeutlicht.
Die Frage, wie schnell Continental es schafft, den Umsatz- und Ergebnisbeitrag der neuen Technologien so zu steigern, dass sie nicht nur das klassische Geschäft ergänzen, sondern wesentliche Treiber des Konzerngewinns werden, entscheidet maßgeblich über die langfristige Kursentwicklung der Continental-Aktie. Kurzfristig spielt jedoch auch die konjunkturelle Situation eine Rolle: Wenn die Produktion von Fahrzeugen in Europa und weltweit schwankt, schlagen sich diese Veränderungen direkt in den Auftragseingängen und damit in den Quartalszahlen nieder, während langfristige Technologieprogramme relativ stetig weiterlaufen.
Historischer Kontext und Vergleich mit früheren Jahren
Um die aktuelle Lage der Continental-Aktie besser zu verstehen, lohnt ein klar als historisch gekennzeichneter Blick auf ältere Geschäftsjahre, ohne diese als aktuelles Bild zu verwenden. Historisch: In Geschäftsjahren vor 2024 erzielte Continental teils deutlich höhere operative Margen, insbesondere im Reifensegment, und der Konzernumsatz lag ebenfalls im zweistelligen Milliardenbereich, oft mit Wachstumsraten im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Historisch betrachtet waren Jahre mit besonders starkem globalen Fahrzeugabsatz und niedrigen Rohstoffkosten für Reifen geprägt von überdurchschnittlichen Ergebnissen, während Phasen mit konjunktureller Schwäche, Handelskonflikten oder stark schwankenden Rohstoffpreisen die Profitabilität drückten.
Der Vergleich zwischen diesen historischen Zahlen und den aktuellen Kennzahlen zeigt, dass Continental heute einerseits komplexere technologische Anforderungen erfüllen muss und zugleich stärker regulierten Märkten ausgesetzt ist, andererseits jedoch mit neuen Produktsegmenten Chancen auf zusätzliche Umsatzquellen erhält. Quantitativ wird dies sichtbar, wenn man etwa eine historische operative Marge im zweistelligen Prozentbereich in Spitzenjahren mit der heutigen, im mittleren einstelligen Prozentbereich liegenden Zielmarge vergleicht; die Differenz verdeutlicht, dass die aktuellen Margen zwar niedriger sind, aber auf einem breiteren technologischen Fundament stehen. Für die Continental-Aktie bedeutet dieser historische Vergleich, dass der Markt die Differenz zwischen früheren Spitzenmargen und heutigen Zielwerten in die Bewertung einpreist und zugleich die Möglichkeit berücksichtigt, dass Verbesserungen in Skalierung und Softwareintegration mittelfristig wieder zu höheren Margen führen können.
Reifen als sichtbares Produktsegment mit globaler Präsenz
Ein besonders sichtbares und für Endkunden direkt erfahrbares Produktsegment von Continental sind die Pkw- und Nutzfahrzeugreifen, die weltweit unter der Marke Continental angeboten werden und in zahlreichen Tests sowie bei Autoherstellern als Erstausrüstung zum Einsatz kommen. Dieses Reifensegment generiert einen erheblichen Anteil des Konzernumsatzes und ist in den aktuellen Berichtsperioden klar getrennt von anderen Segmenten ausgewiesen, sodass Umsatz und Ergebnisanteil des Reifenbereichs transparent nachvollziehbar sind. Tests und Marktberichte zeigen regelmäßig, dass Continental-Reifen hinsichtlich Sicherheit, Laufleistung und Effizienz im Vergleich zu Wettbewerbern gut abschneiden, was für den Konzern sowohl bei Ersatz- als auch Erstausrüstungsreifen wichtig ist.
Der Anteil des Reifensegments am Gesamtumsatz liegt im aktuellen Geschäftsjahr gemäß der Segmentberichterstattung im zweistelligen Prozentbereich und zeigt je nach Region unterschiedliche Wachstumsraten, wobei Märkte mit hohem Fahrzeugbestand und stabiler Nachfrage typischerweise für konstante Umsätze sorgen. In einer Welt, in der Elektromobilität an Bedeutung gewinnt, müssen Reifen zudem neue Anforderungen erfüllen, etwa beim Lastverhalten aufgrund schwerer Batteriepakete und bei der Geräuschentwicklung, sodass Continental kontinuierlich in neue Mischungen und Designs investiert. Der Erfolg dieser Produkte fließt direkt in die Segmentkennzahlen ein, und positive Testresultate sowie Erstausrüstungsverträge mit Herstellern können in den Berichtsperioden zu mehrfachen Millionen Euro zusätzlichem Umsatz führen.
Kursniveau, DAX-Rolle und Anlegerperspektive
Aus Sicht von Privatanlegern und institutionellen Investoren ist die Continental-Aktie als DAX-Wert sowohl ein Vehikel zur Beteiligung am globalen Automobil- und Mobilitätssektor als auch ein Indikator für die Investitionsbereitschaft in deutsche Industrieunternehmen mit hoher Technologiekompetenz. Das aktuelle Kursniveau im mittleren zweistelligen Eurobereich, die Marktkapitalisierung im zweistelligen Milliardenbereich und die Position innerhalb des DAX machen deutlich, dass es sich um einen Titel handelt, der für viele Portfolios als Kernposition oder Satellit im Industriebereich genutzt wird. Die Relation zwischen Kurs, Gewinn und Dividendenzahlung – letztere wird jährlich beschlossen und in den Finanzberichten beziffert – trägt dazu bei, ob Anleger die Aktie primär als Wachstums- oder als Dividendeninvestment sehen; im aktuellen Umfeld spielen sowohl moderate Wachstumsperspektiven als auch stabile Ausschüttungen eine Rolle.
Im täglichen Handel auf Xetra und weiteren deutschen Handelsplätzen sorgt das signifikante Volumen für eine enge Geld-Brief-Spanne, sodass Anleger üblicherweise mit geringen Transaktionskosten auf- oder abstocken können. Charttechnisch betrachtet verlaufen zentrale Unterstützungs- und Widerstandsmarken in der Region bestimmter Kursniveaus, die aus Hochs und Tiefs der vergangenen Monate abgeleitet werden und von Marktteilnehmern beobachtet werden; wenn der Kurs die obere Grenze der 52-Wochen-Spanne testet, wird dies häufig als Signal gewertet, dass der Markt positive Nachrichten bereits eingepreist hat, während das Unterschreiten markanter Unterstützungsmarken mit Blick auf Konjunktur und Branchentrends interpretiert wird. Für die Continental-Aktie ist die Verbindung aus fundamentaler Entwicklung, Guidance, Analystenkonsens und Chartmarken entscheidend für das kurz- bis mittelfristige Sentiment.
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Detaillierte Finanzberichte, Investor-Relations-Informationen und weitere Nachrichten zu Continental bieten zusätzliche Einblicke in die Segmententwicklung, die langfristige Strategie und die Bewertung der Continental-Aktie im Vergleich zu anderen DAX-Werten.
Reifen und Fahrassistenz als sichtbare Produkttreiber
Die Continental-Reifen sind im Alltag an vielen Fahrzeugen sichtbar und stehen exemplarisch für den B2C-orientierten Teil des Geschäfts, während Fahrassistenzsysteme im Hintergrund arbeiten und den technologischen Anspruch des Konzerns widerspiegeln. Moderne Reifen von Continental kombinieren Sicherheitsaspekte wie Bremsweg und Aquaplaning-Resistenz mit Effizienzmerkmalen wie Rollwiderstand, was insbesondere bei Elektromobilität wichtig ist, da Reichweite und Energieverbrauch direkt vom Reifen beeinflusst werden. Zusätzlich entwickelt Continental eine breite Palette an Sensoren, Kameras und Steuergeräten, die in Fahrerassistenzsystemen wie Spurhalteassistenten, Notbremsassistenten und adaptiven Tempomaten zum Einsatz kommen; diese Systeme sind Bestandteil aktueller Fahrzeuge zahlreicher Hersteller und generieren damit laufende Umsätze im OEM-Geschäft.
Der Umsatzanteil dieser technologisch anspruchsvollen Produkte am Gesamtumsatz wächst in den aktuellen Berichtsperioden, und die erwartete Zunahme der Ausstattungsquoten mit Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen in Fahrzeugflotten deutet darauf hin, dass diese Segmente langfristig überproportional zum Konzernwachstum beitragen können. Gleichzeitig erfordern diese Produkte stetige Investitionen in Forschung und Entwicklung, Software-Upgrades und Kooperationen mit anderen Technologieanbietern, sodass die Profitabilität erst mit fortschreitender Skalierung voll zur Geltung kommt. Für die Continental-Aktie ist entscheidend, dass der Konzern diese Balance hält: Wo Reifen und klassische Komponenten stabile Cashflows liefern, können Fahrassistenzsysteme, Softwareplattformen und vernetzte Dienste perspektivisch höhere Wachstumsraten liefern.
Kurs und Marktdaten der Continental-Aktie
Aktuell wird die Continental-Aktie vor allem auf Xetra gehandelt, wobei der Kurs per 26.07.2026 in einem mittleren zweistelligen Eurobereich notiert und damit die Marktkapitalisierung des Unternehmens im zweistelligen Milliardenbereich verortet. Die Kursentwicklung innerhalb der letzten 52 Wochen weist eine Spanne auf, in der das 52-Wochen-Hoch um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag über dem aktuellen Kurs liegt und das 52-Wochen-Tief deutlich, im zweistelligen Prozentbereich, darunter, sodass der aktuelle Stand eher im oberen Bereich der Jahresbandbreite anzusiedeln ist. Dies signalisiert, dass die Märkte Continental im Kontext der jüngsten Geschäftszahlen und der DAX-Entwicklung aktuell mit einer Bewertung versehen, die weder extrem euphorisch noch stark pessimistisch ausfällt.
Kennzahlen zur Continental-Aktie
- Unternehmen: Continental AG
- ISIN: DE0005439004
- WKN: 543900
- Ticker: CON
- Handelsplatz: Xetra
- Kurs (Stand 26.07.2026, 09:30 Uhr): [aktueller Kurs] EUR
- Marktkapitalisierung: [aktueller Wert] EUR (Stand 26.07.2026)
- Sektor / Branche: Automobilzulieferer / Industrie
- Indexzugehörigkeit: DAX
- Nächstes Earnings-Datum: [nächstes Berichtstermin-Datum]
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