Zypern: Drohnenangriff entfacht Debatte um britische StĂŒtzpunkte
25.03.2026 - 14:09:54 | dpa.deNach einem Ende der Krise im Nahen Osten mĂŒsse eine "offene und ehrliche Debatte" darĂŒber gefĂŒhrt werden, sagte er dem griechischen Fernsehsender OPEN.
Auslöser ist ein unbemanntes Luftfahrzeug
Anlass ist ein Angriff mit einer Drohne iranischer Bauart in der Nacht zum 2. MĂ€rz auf den britischen StĂŒtzpunkt Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol. Die Luftabwehr des StĂŒtzpunktes konnte sie nicht abfangen. Verletzt wurde niemand. In Dörfern in und um den StĂŒtzpunkt leben mehr als 10.000 Zivilisten. Christodoulidis bezeichnet die Basen seither als "koloniales Relikt".
StĂŒtzpunkte von strategischer Bedeutung
Die britische Seite betont die Bedeutung der Basen. Sie seien zentral fĂŒr die Sicherheit britischer StaatsbĂŒrger und VerbĂŒndeter im Mittelmeerraum und im Nahen Osten. Die Basen gehen auf die UnabhĂ€ngigkeit Zyperns im Jahr 1960 zurĂŒck. GroĂbritannien erhielt damals zwei souverĂ€ne MilitĂ€rbasen.
Seit 2004 ist Zypern Mitglied der EuropĂ€ischen Union. Im von der TĂŒrkei besetzten Norden der Insel ist die Anwendung des EU-Rechts jedoch ausgesetzt. Zypern ist kein Nato-Mitglied. Mehrere europĂ€ische Staaten haben nach dem Drohnenangriff aus SolidaritĂ€t ihre militĂ€rische PrĂ€senz in der Region verstĂ€rkt, darunter Frankreich und Griechenland.
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