Bafin, Helaba

Bafin wirft Helaba MÀngel bei GeldwÀsche-Kontrollen vor

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 08:48 Uhr | dpa.de

Die Finanzaufsicht Bafin geht wegen MĂ€ngeln bei der GeldwĂ€sche-Kontrolle erneut gegen die Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba) vor.

Die Beanstandungen betrĂ€fen besonders die Identifizierung von Kunden und die ÜberprĂŒfung und Aktualisierung von Kundendaten, teilte die Behörde am Montag in Frankfurt mit. Betroffen seien zudem die Risikoanalyse und die Überwachung von Transaktionen. Damit habe die Helaba gegen Vorgaben des GeldwĂ€schegesetzes und des Kreditwesengesetzes verstoßen.

Nach Anordnung der Bafin muss die Bank nun "angemessene und geeignete Maßnahmen" ergreifen, um die MĂ€ngel in der PrĂ€vention von GeldwĂ€sche und Terrorismusfinanzierung zu beseitigen. Vor allem mĂŒsse sie Kundendaten ĂŒberprĂŒfen und aktualisieren und der Behörde fortlaufend ĂŒber die Fortschritte berichten. Der Bescheid gegenĂŒber der Bank stammt bereits vom 13. Mai.

Ein Sprecher der Helaba erklĂ€rte am Morgen, die Bank sei sich der hohen Bedeutung der GeldwĂ€sche- und BetrugsprĂ€vention bewusst. "Wir stehen im engen Austausch mit der Bafin, um die Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen." FĂŒr die Kundschaft Ă€ndere sich dabei grundlegend nichts.

Bereits im Dezember hatte die Bafin wegen MĂ€ngeln in der GeldwĂ€scheprĂ€vention gegen die Helaba ein Bußgeld von 20.000 Euro verhĂ€ngt. Damals ging es um Datenverarbeitungssysteme der Bank in dem Bereich, die laut der Behörde "nur eingeschrĂ€nkt angemessen waren".

Das GeldwĂ€schegesetz verpflichtet Banken, die IdentitĂ€t ihrer Kunden zu prĂŒfen und deren Daten regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen und zu aktualisieren. Nach dem Kreditwesengesetz (KWG) mĂŒssen sie zudem ihre GeschĂ€ftsbeziehungen und Transaktionen laufend ĂŒberwachen. Damit sollen sie verhindern, dass sie dazu missbraucht werden, Gewinne aus Straftaten in den legalen Geldkreislauf einzuschleusen.

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