IW-Ranking: Wo es sich gut in Deutschland leben lÀsst
25.05.2026 - 15:03:33 | dpa.deDas geht aus dem "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge" im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris hervor. Schlusslicht des Rankings unter allen fast 11.000 untersuchten Gemeinden in Deutschland ist demnach Hirschthal in der SĂŒdwestpfalz.
Ausgewertet wurden nach Angaben der IW-Gesellschaftsforschung 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, MobilitĂ€t, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darĂŒber berichtet.
Im Vergleich der FlÀchenlÀnder liegt Nordrhein-Westfalen vorn: Mehr als jede zweite NRW-Gemeinde falle in die Kategorie "sehr gut" versorgt - insgesamt 86 Prozent in eine der beiden Top-Kategorien "sehr gut" und "gut", teilte das IW in Köln mit. Am anderen Ende steht Mecklenburg-Vorpommern: Dort gilt demnach mehr als jede zweite Gemeinde als "sehr schlecht" versorgt.
Ostdeutsche StÀdte erzielen öfter Topwerte als westdeutsche
Auch wenn eine westdeutsche Stadt und ein westdeutsches FlĂ€chenland vorne liegen, zeigt der groĂe Ost-West-Vergleich ein anderes Bild: 30 Prozent der ostdeutschen StĂ€dte werden als "sehr gut" versorgt eingestuft, unter den westdeutschen StĂ€dten sind es nur knapp 20 Prozent. Bewertet wurden etwa die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen, Nahverkehr und FlughĂ€fen und die Erreichbarkeit von Ărzten, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Theater, Museen, SchwimmbĂ€der, aber auch die Mobilfunkabdeckung und die BreitbandverfĂŒgbarkeit.
Jenseits der Metropolen schneiden einige Mittel- oder KleinstĂ€dte ĂŒberraschend gut ab: Memmingen im AllgĂ€u kommt deutschlandweit auf Rang fĂŒnf, Friedrichroda im ThĂŒringer Wald auf Rang zehn. Dagegen landen einige GroĂstĂ€dte abgeschlagen auf hinteren PlĂ€tzen: WĂŒrzburg etwa auf Rang 1.705, Oldenburg auf 1.462.
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