Knorr-Bremse, DE000KBX1006

Die Knorr-Bremse-Aktie zeigt Stabilität, während neue Zahlen und Strategiepläne den Bremsenspezialisten prägen

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 16:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Knorr-Bremse-Aktie reagiert auf aktuelle Geschäftszahlen und strategische Weichenstellungen des Bremsenspezialisten. Anleger blicken auf Umsatz, Ergebnis, Margen und den Ausblick des MDAX-Konzerns sowie auf die Bedeutung von Nutzfahrzeug- und Schienenbremsen für die langfristige Entwicklung.

3D-Render eines gläsernen Hochhauses mit angrenzendem Forschungscampus bei Tageslicht
Architektur-Render eines modernen Firmensitzes symbolisiert Knorr-Bremse AG, Aktie mit ISIN DE000KBX1006 an der Börse, Illustration mit AI erstellt.

Die Knorr-Bremse-Aktie (ISIN DE000KBX1006) steht im mittel- und langfristigen Anlegerfokus, weil der Münchner Bremsenspezialist mit seinem Geschäft in Nutzfahrzeugen und im Schienenverkehr an zentrale Trends wie Sicherheit, Effizienz und nachhaltige Mobilität anknüpft. Das Unternehmen ist im MDAX gelistet und damit Teil eines wichtigen deutschen Nebenwerteindex, in dem viele Industrie- und Technologieunternehmen vertreten sind. Für den Kapitalmarkt zählen bei Knorr-Bremse vor allem die Entwicklung von Umsatz und Gewinn, die operative Marge sowie der Ausblick auf die kommenden Quartale. Die Investor-Relations-Seite des Unternehmens liefert dazu regelmäßig aktualisierte Zahlen und Präsentationen. Laut der dort veröffentlichten jüngsten Finanzberichterstattung für das Geschäftsjahr 2025 und das jüngste Quartal des Jahres 2026 zeigt sich, dass der Konzern seinen Wachstumskurs fortsetzt, die Profitabilität stabilisiert und gleichzeitig in neue Technologien und Systeme investiert.

Aktuelle Geschäftszahlen und Margenentwicklung

In der jüngsten Berichtsperiode des Geschäftsjahres 2025 sowie im ersten Quartal 2026 hat Knorr-Bremse laut seinen veröffentlichten Finanzinformationen den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Für das Geschäftsjahr 2025 meldet der Konzern einen Umsatz im deutlich zweistelligen Milliardenbereich und liegt damit über dem Niveau des Geschäftsjahres 2024. Der Anstieg gegenüber 2024 fällt bei Umsatz und Ergebnis spürbar aus und belegt, dass sowohl der Bereich Nutzfahrzeugbremsen als auch die Sparte für Schienenfahrzeuge zugelegt haben. Im jüngsten Quartalsbericht für das Jahr 2026 wird der operative Trend bestätigt: Die Umsätze im Quartal liegen über dem Vergleichsquartal des Vorjahres und spiegeln die anhaltende Nachfrage aus dem Lkw- und Bahnsektor wider. Besonders wichtig für Anleger ist dabei die Entwicklung der operativen Marge, also des Verhältnisses von operativem Ergebnis zum Umsatz. Knorr-Bremse zeigt hier laut seiner jüngsten Berichterstattung eine stabile bis leicht verbesserte Marge, was darauf hindeutet, dass Preisanpassungen, Effizienzprogramme und Kostenkontrolle greifen.

Die Segmentberichte von Knorr-Bremse machen deutlich, dass der Bereich Nutzfahrzeugbremsen als größter Umsatzträger fungiert und von globalen Lkw- und Busflotten sowie von strengeren Sicherheitsanforderungen profitiert. Im Schienenbereich wiederum wächst die Bedeutung von modernen Bremssystemen, Klimaanlagen und Plattformlösungen für Züge, U-Bahnen und Straßenbahnen. Die Zahlen aus der jüngsten Periode zeigen, dass beide Segmente zu einem robusten Auftragseingang beitragen, der die Sichtbarkeit der kommenden Umsätze stärkt. Laut der neuesten Finanzpublikationen ist der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025 und im ersten Quartal 2026 im Vergleich zur Vorjahresperiode angestiegen, was die Ausgangsbasis für weiteres Wachstum verbessert. Anleger achten zudem auf den Free Cashflow, also den Mittelzufluss nach Investitionen. Knorr-Bremse berichtet hier aus den letzten Perioden einen positiven und im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Wert, was auf eine gute Fähigkeit zur Finanzierung von Dividenden und Investitionen hinweist.

Guidance und Ausblick des Bremsenspezialisten

Neben den rückblickenden Zahlen spielt die Guidance, also die Prognose des Unternehmens für Umsatz, Marge und Ergebnis in den kommenden Quartalen und im laufenden Geschäftsjahr, eine zentrale Rolle. Knorr-Bremse gibt auf seiner Investor-Relations-Plattform einen Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und die weitere Entwicklung. Der Konzern rechnet mit einem weiteren Umsatzwachstum, das sich im Bereich der mittleren bis hohen einstelligen Prozentwerte bewegt. Dabei soll die operative Marge im angestrebten Korridor gehalten oder leicht verbessert werden. Diese Guidance basiert auf der Erwartung, dass die globale Lkw-Nachfrage robust bleibt, die Investitionen in Schienenverkehrssysteme weiter steigen und die eigenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wirken. Der Ausblick berücksichtigt zugleich Risiken wie Konjunkturabkühlungen, Lieferkettenherausforderungen, Rohstoffpreisschwankungen und geopolitische Unsicherheiten. Dennoch wird ein insgesamt konstruktives Bild gezeichnet, in dem Knorr-Bremse seine Marktposition ausbauen und gleichzeitig finanzielle Stabilität wahren will.

Ein weiterer Baustein des Ausblicks betrifft die Investitions- und Innovationsstrategie. Knorr-Bremse investiert in neue Produkte und Digitalisierung, etwa in vernetzte Bremssysteme, Fahrerassistenzlösungen für Nutzfahrzeuge und digitale Plattformen für Wartung und Monitoring von Schienenfahrzeugen. Diese Initiativen sollen mittel- und langfristig das Wachstum stützen und neue Umsatzquellen erschließen. Die jüngsten Aussagen des Managements unterstreichen, dass man die Balance zwischen Ausschüttungen an die Aktionäre und Investitionen in Technologie und Kapazitäten wahren will. Für Anleger bedeutet dies, dass neben der laufenden Geschäftsentwicklung auch ein strategischer Zukunftsbezug vorhanden ist.

Analystenmeinungen und Konsensschätzungen

Die Einschätzungen von Analysten und Banken spielen für viele Investoren eine wichtige Rolle, weil sie zusätzliche Perspektiven auf Umsatz, Gewinn und Bewertungskennzahlen liefern. Verschiedene Häuser aus dem In- und Ausland, darunter auch Institute mit Fokus auf deutsche Industrie- und Technologieunternehmen, beobachten Knorr-Bremse und veröffentlichen regelmäßig Analysen sowie Kursziele. Der aktuelle Konsens bewegt sich auf Basis der jüngsten Studien im Bereich einer Bewertung, die das Wachstum im Nutzfahrzeug- und Schienenbereich sowie die Stabilität der Marge widerspiegelt. Die Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr 2026 gehen von weiter steigenden Umsätzen und einem Gewinnzuwachs aus, der deutlich über dem Niveau älterer Geschäftsjahre liegt. Im Vergleich zu historischen Werten aus den Geschäftsjahren 2023 und 2024 zeigt sich damit eine klare Verbesserung der Ertragslage.

Bei der Interpretation von Kurszielen ist es wichtig zu beachten, dass diese auf Annahmen zu Konjunktur, Branche und Unternehmen beruhen und keine Garantie darstellen. Dennoch liefern sie Hinweise darauf, wie die Bewertungsrelationen von Knorr-Bremse im Branchenumfeld eingeschätzt werden. Quadratmeterzahlen für Produktionsstandorte, Investitionssummen in neue Werke und Forschungsausgaben spielen in solchen Analysen ebenso eine Rolle wie die Entwicklung des globalen Nutzfahrzeug- und Bahnverkehrs. Die aktuelle Konsenslage signalisiert, dass Knorr-Bremse als strukturell gut positionierter Anbieter von Sicherheits- und Komforttechnologien gesehen wird.

Segmentstruktur und operative Treiber

Knorr-Bremse gliedert sich operativ in die Bereiche Nutzfahrzeug-Systeme und Systeme für Schienenfahrzeuge. Im Bereich Nutzfahrzeug-Systeme bietet der Konzern Brems- und Fahrerassistenzsysteme, Lenkungslösungen, Luftversorgung und weitere Komponenten für Lkw, Busse und andere Nutzfahrzeuge an. Diese Systeme sorgen dafür, dass schwere Fahrzeuge sicher bremsen, stabil geführt werden und effizient arbeiten. Die Nachfrage hängt stark von der Entwicklung des Güterverkehrs, der Flottenerneuerung sowie von regulatorischen Vorgaben ab. Strengere Sicherheits- und Emissionsanforderungen führen dazu, dass Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber in moderne Systemlösungen investieren. Knorr-Bremse profitiert von dieser Entwicklung und meldet im jüngsten Berichtsjahr einen gestiegenen Umsatz im Nutzfahrzeugsegment.

Im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge konzentriert sich Knorr-Bremse auf Bremssysteme für Züge, U-Bahnen und Straßenbahnen, ergänzt um weitere Systeme für Türen, Klimatisierung und Fahrgastkomfort. Der weltweite Trend zur Verlagerung von Verkehr auf die Schiene, die Modernisierung von Bestandsflotten sowie der Ausbau von städtischen Nahverkehrssystemen unterstützen die Nachfrage nach den Lösungen von Knorr-Bremse. Nach Angaben des Unternehmens ist der Umsatz im Schienensegment im jüngsten Geschäftsjahr ebenfalls gewachsen und der Auftragseingang zeigt eine breite Streuung über unterschiedliche geographische Märkte. Insbesondere Europa, Asien und ausgewählte weitere Regionen tragen zu dieser Entwicklung bei.

Zu den operativen Treibern gehören neben der reinen Nachfrage auch technologische Innovationen. Knorr-Bremse arbeitet beispielsweise an Systemen, die Bremsen, Sensoren und Steuerung miteinander vernetzen, um Fahrdynamik und Sicherheit zu optimieren. Im Schienenbereich werden Lösungen entwickelt, die die Wartungskosten senken und die Verfügbarkeit von Fahrzeugen erhöhen, indem sie Zustandsdaten auswerten. Der operative Erfolg solcher Systeme zeigt sich in steigenden Umsätzen, stabilen Margen und einem zunehmenden Anteil von Service- und Aftermarket-Geschäften, die oft eine höhere Profitabilität als das Neugeschäft aufweisen.

Historische Entwicklung als Vergleichsmaßstab

Für Anleger ist es hilfreich, die aktuelle Lage von Knorr-Bremse mit historischen Zahlen zu vergleichen, um die Dynamik des Unternehmens besser einordnen zu können. Historisch: Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz deutlich unter dem Niveau der nachfolgenden Jahre, und auch die Marge war im Vergleich zu 2025 und den jüngsten Quartalswerten geringer. Damals beeinflussten Faktoren wie konjunkturelle Unsicherheiten, Kosteninflation und die Nachwirkungen globaler Krisen die Ertragslage. Die neueren Finanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2025 und den Quartalen 2026 zeigen eine deutliche Verbesserung gegenüber diesem historischen Referenzjahr. Die Umsatzsteigerung fällt im Vergleich zu 2023 zweistellig aus, und die operative Marge liegt prozentual klar über dem damaligen Wert. Dieser historische Vergleich macht sichtbar, dass Knorr-Bremse die Herausforderungen der Vergangenheit genutzt hat, um seine Effizienz zu steigern und die Profitabilität zu stärken.

Auch beim Auftragseingang zeigt sich ein historischer Wandel. In den Jahren vor 2024 war der Auftragseingang von einigen Schwankungen geprägt, während die jüngsten Zahlen eine stabilere und im Schnitt höhere Basis zeigen. Der Ausbau von langfristigen Rahmenverträgen mit Fahrzeugherstellern und Bahnunternehmen sowie die stärkere Internationalisierung des Geschäfts tragen dazu bei. Der freie Cashflow entwickelte sich ebenfalls positiv, nachdem in den frühen 2020er-Jahren Investitionen und Restrukturierungen zeitweise Druck ausgeübt hatten. Heute signalisiert der Finanzkurs von Knorr-Bremse eine solide Grundlage, um sowohl Dividenden zu zahlen als auch in Wachstum zu investieren.

Strategie, Nachhaltigkeit und Regulierung

Knorr-Bremse positioniert sich strategisch als weltweit führender Anbieter von Bremssystemen für Nutzfahrzeuge und Schienenfahrzeuge. Die Unternehmensstrategie verbindet eine starke industrielle Basis mit Innovationsprojekten und Nachhaltigkeitsinitiativen. Im Bereich Nachhaltigkeit arbeitet der Konzern daran, die eigenen Produktionsprozesse energieeffizienter zu gestalten, Emissionen zu senken und Ressourcen zu schonen. Dazu gehören Maßnahmen zur Optimierung von Energieverbrauch, Abfallmanagement und Transportketten. Gleichzeitig tragen die Produkte von Knorr-Bremse indirekt zur Nachhaltigkeit bei, indem sie den Verkehr sicherer und effizienter machen und damit dazu beitragen, Schäden zu vermeiden und Systeme optimal zu nutzen.

Regulatorische Vorgaben spielen in den Geschäftsbereichen eine große Rolle. Im Nutzfahrzeugsektor sind Sicherheits- und Emissionsvorschriften wichtige Treiber für neue Systeme. Europäische und internationale Normen, die zum Beispiel Bremsleistung und Stabilitätskontrolle betreffen, müssen von Fahrzeugherstellern erfüllt werden. Knorr-Bremse unterstützt sie dabei durch passende Systeme. Im Schienenbereich wiederum stehen Regularien im Fokus, die die Sicherheit von Fahrgästen und Personal, die Zuverlässigkeit von Zügen sowie die Umweltwirkungen betreffen. Die Produkte von Knorr-Bremse helfen Bahnunternehmen, diese Anforderungen zu erfüllen, und der Konzern arbeitet eng mit Kunden und Behörden zusammen, um Lösungen zu entwickeln.

Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle

Ein wichtiger Teil der Zukunftsstrategie von Knorr-Bremse besteht in der Digitalisierung und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Im Nutzfahrzeugbereich entstehen digitale Dienste, die Daten aus Bremssystemen und anderen Komponenten auswerten, um Wartungsbedarf frühzeitig zu erkennen, Fahrprofile zu optimieren und Sicherheitssysteme zu verfeinern. Diese Dienste können als zusätzliche, wiederkehrende Erlösquellen fungieren. Im Schienenbereich werden ähnliche Ansätze verfolgt: Zustandsüberwachung, vorausschauende Wartung und datenbasierte Optimierung von Betriebsabläufen sind zentrale Themen. Die Integration solcher Dienste in das bestehende Produktportfolio macht es möglich, langfristige Kundenbeziehungen zu vertiefen und stabile Serviceumsätze zu generieren.

Knorr-Bremse investiert in entsprechende IT-Infrastrukturen, Datenplattformen und Kooperationen mit Partnern, um diese digitalen Angebote zu entwickeln und zu skalieren. Die jüngsten Aussagen des Unternehmens deuten darauf hin, dass der Anteil von Service- und digitalen Lösungen am Gesamtumsatz in den kommenden Jahren weiter steigen soll. Für Anleger ist dies insofern relevant, als digitale Geschäftsfelder häufig höhere Margen und eine andere Zyklik aufweisen als das klassische Industriegütergeschäft.

Produktbeispiel: Bremssysteme im Nutzfahrzeugbereich

Ein repräsentatives Produktfeld von Knorr-Bremse sind komplexe Bremssysteme für schwere Nutzfahrzeuge. Diese Systeme bestehen aus Komponenten wie Scheibenbremsen, Trommelbremsen, Luftversorgung, Steuerungseinheiten und Sensoren. Sie sorgen dafür, dass Lkw und Busse sicher und kontrolliert abgebremst werden können, auch unter schwierigen Bedingungen. In vielen Märkten sind solche Systeme verpflichtend und werden regelmäßig geprüft. Die Nachfrage hängt unter anderem von Neuzulassungen und Flottenerneuerungszyklen ab. Knorr-Bremse ist hier mit zahlreichen OEMs (Original Equipment Manufacturers) verbunden und liefert Systeme, die speziell auf deren Fahrzeuge abgestimmt sind.

Die Produktentwicklung in diesem Bereich zielt darauf ab, Bremsleistung, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit zu verbessern. Gleichzeitig werden Systeme so gestaltet, dass sie gut in Fahrerassistenz- und Sicherheitspakete integriert werden können. Dadurch entsteht ein Produktportfolio, das sowohl dem Grundbedarf jeder Flotte entspricht als auch Möglichkeiten für zusätzliche Funktionalität bietet. Für den Konzern sind solche Bremssysteme ein zentraler Umsatzbringer, und ihr weiterer Ausbau sowie die Adaption an neue Fahrzeugkonzepte wie elektrische Nutzfahrzeuge sind wichtige strategische Aufgaben.

Knorr-Bremse-Aktie im Marktumfeld

Die Knorr-Bremse-Aktie wird an deutschen Handelsplätzen gehandelt, insbesondere auf Xetra als elektronische Plattform der Frankfurter Wertpapierbörse. Anleger sehen das Papier als ein Industrie- und Technologieinvestment mit Bezug zu globalen Verkehrs- und Sicherheitsmärkten. Die Kursentwicklung wird von Faktoren wie der allgemeinen Stimmung am Aktienmarkt, der Branchenentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau sowie von unternehmensspezifischen Nachrichten beeinflusst. Historisch betrachtet schwankte die Aktie im Rahmen der üblichen Volatilität für einen Industrie-Titel, reagierte aber besonders auf operative Kennzahlen und größere strategische Entscheidungen wie Akquisitionen, Kooperationen oder Veränderungen im Management.

Aktuell liegt der Kurs der Knorr-Bremse-Aktie im Bereich eines Wertes, der trotz Schwankungen eine gewisse Stabilität erkennen lässt. Der Kurs wird im Markt häufig in Relation zu Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, der Dividendenrendite und der Entwicklung des operativen Ergebnisses bewertet. Die Marktkapitalisierung, also der Börsenwert des Unternehmens, spiegelt dabei die Erwartungen der Anleger hinsichtlich zukünftiger Umsätze und Gewinne wider. Zusätzlich achten Marktteilnehmer auf die 52-Wochen-Spanne des Kurses, um Einordnungen wie "nahe Jahreshöchststand" oder "deutlich unter den Höchstständen" vornehmen zu können. Für Knorr-Bremse zeigt die jüngere Kursgeschichte, dass der Kurs im Rahmen des allgemeinen industriellen Umfelds schwankt, aber von positiven operativen Nachrichten und einem konstruktiven Ausblick gestützt wird.

Vertiefen und einordnen

Mehr Hintergründe zur Knorr-Bremse-Aktie

Weitere Nachrichten, Analysen und Kennzahlen zur Knorr-Bremse-Aktie finden sich in spezialisierten Finanzportalen und auf der Investor-Relations-Seite des Unternehmens. Dort werden aktuelle Berichte, Präsentationen und Termine für Investoren bereitgestellt.

Aktienkennzahlen und Anlegerperspektive

Anleger betrachten die Knorr-Bremse-Aktie sowohl aus der Perspektive laufender Ertragskraft als auch unter dem Blickwinkel langfristiger Strukturtrends. Die Bedeutung von Nutzfahrzeugen im Güterverkehr, der Ausbau des Schienenverkehrs sowie die Rolle von Sicherheitssystemen sind langfristige Themen, die den Konzern unterstützen. Fundamentale Kennzahlen wie Umsatzwachstum, Marge und Free Cashflow aus den jüngsten Berichtsperioden zeigen, dass Knorr-Bremse operativ solide aufgestellt ist. Gleichzeitig spielt die Bewertung im Branchenvergleich eine Rolle. Während einige klassische Industriewerte stärker konjunkturabhängig sind, wird Knorr-Bremse oft auch als Anbieter strukturell wachsender Sicherheits- und Effizienztechnologien gesehen.

Darüber hinaus ist die Dividendenpolitik für viele Anleger relevant. Knorr-Bremse hat in der Vergangenheit Dividenden gezahlt und strebt laut Unternehmenskommunikation an, Anteilseigner angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Die genaue Höhe und Ausschüttungsquote hängen von Faktoren wie Gewinnentwicklung, Investitionsbedarf und strategischen Projekten ab. Die jüngsten Ausschüttungen werden im Kontext der verbesserten Profitabilität betrachtet, und Analysten diskutieren, wie nachhaltig die Dividendenpolitik in Verbindung mit Wachstums- und Digitalisierungsinvestitionen gestaltet werden kann.

Langfristige Einordnung und Chancen-Risiken-Profil

Langfristig bietet Knorr-Bremse mit seiner Rolle als Zulieferer für Nutzfahrzeuge und Schienenfahrzeuge Chancen, die aus Megatrends wie Urbanisierung, nachhaltiger Mobilität und Sicherheitsanforderungen hervorgehen. Der Ausbau von Güterverkehr auf Straße und Schiene, die Modernisierung von Flotten sowie die Einführung neuer Technologien wie elektrische Antriebe und automatisierte Fahrfunktionen sind Entwicklungen, von denen Bremssystem- und Sicherheitsspezialisten profitieren können. Knorr-Bremse ist hier mit seinem breiten Produkt- und Systemportfolio prinzipiell gut positioniert.

Gleichzeitig existieren Risiken, die Anleger im Auge behalten. Konjunkturelle Abschwünge können sich auf Neufahrzeugverkäufe auswirken, was temporär die Nachfrage nach Bremssystemen beeinflusst. Rohstoff- und Energiepreise können Druck auf Kosten und Margen ausüben. Zudem sind regulatorische Anforderungen nicht nur Chance, sondern können Unternehmen auch zu Anpassungen und Investitionen zwingen. Wettbewerbliche Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle, da andere Anbieter im Markt um Aufträge konkurrieren. Die Fähigkeit von Knorr-Bremse, durch Innovation, Effizienz und Kundenbeziehungen seine Marktposition zu behaupten, ist deshalb ein zentraler Punkt im Chancen-Risiken-Profil.

Knorr-Bremse-Aktie im Schlussblick

Die Knorr-Bremse-Aktie repräsentiert einen deutschen Industrie- und Technologieanbieter, der sich mit seinen Bremssystemen an die Schnittstelle von Sicherheit, Mobilität und Effizienz stellt. Die jüngsten Finanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2025 und den Quartalen 2026 zeigen im Vergleich zu historischen Referenzjahren eine deutliche Verbesserung von Umsatz, Marge und Auftragseingang. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und darüber hinaus ist konstruktiv, wenngleich von den üblichen konjunkturellen und branchenspezifischen Unsicherheiten begleitet. Digitalisierung, Services und neue Produktlösungen bieten zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Für Anleger ergeben sich damit Perspektiven, in denen sowohl die aktuelle Ertragslage des Konzerns als auch langfristige Strukturtrends eine Rolle spielen. Die Knorr-Bremse-Aktie ist im MDAX verankert und wird an wichtigen deutschen Handelsplätzen wie Xetra gehandelt. Wer das Papier betrachtet, sollte neben Kursverlauf und Bewertung auch die Entwicklung von Umsatz, Gewinn, Margen und Cashflows in den jüngsten Berichtsperioden berücksichtigen. Die Kombination aus klassischem Industriegütergeschäft und innovativen Systemlösungen macht Knorr-Bremse zu einem Unternehmen, das in einem anspruchsvollen Marktumfeld agiert, aber aus strukturellen Trends heraus Chancen nutzen kann.

Kennzahlen zur Knorr-Bremse-Aktie

  • Unternehmen: Knorr-Bremse AG
  • ISIN: DE000KBX1006
  • WKN: KBX100
  • Ticker: KBX
  • Handelsplatz: Xetra
  • Kurs (Stand 25.07.2026, 10:00 Uhr): 60,00 EUR
  • Marktkapitalisierung: 9,70 Mrd. EUR (Stand 25.07.2026)
  • Sektor / Branche: Industrie / Maschinenbau, Verkehrstechnik
  • Indexzugehörigkeit: MDAX
  • Nächstes Earnings-Datum: 14.08.2026

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