Eli Lilly & Co., US5324571083

Die Lam-Research-Aktie zeigt nach starken Quartalszahlen robustes Wachstum

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 18:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Lam-Research-Aktie profitiert von zweistelligem Umsatz- und Gewinnwachstum im jüngsten Quartal. Für Anleger rückt der Margenverlauf und die Rolle des Konzerns im Halbleiterzyklus in den Vordergrund.

Aquarellmalerei der Indianapolis-Skyline am Fluss im goldenen Abendlicht
Aquarellgemälde der Skyline von Indianapolis symbolisiert Eli Lilly and Company, ISIN US5324571083, als dortiger Pharmakonzern, Illustration mit AI erstellt.

Lam Research (ISIN US5324571083) hat im jüngsten Quartal den Umsatz deutlich gesteigert und damit die Basis für die Bewertung der Lam-Research-Aktie im zyklischen Halbleitermarkt weiter untermauert. Nach Unternehmensangaben für das Quartal per 31.03.2026 lag der Umsatz bei rund 3,27 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von etwa 25 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal mit rund 2,62 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Profitabilität blieb gleichzeitig hoch: Der ausgewiesene Nettogewinn lag im Quartal bei rund 0,99 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum etwa 0,76 Milliarden US-Dollar erzielt worden waren, sodass sich die Gewinnbasis spürbar verbreitert.

Lam Research im Halbleiterzyklus

Lam Research Inc. ist ein führender Anbieter von Anlagen und Lösungen für die Wafer-Bearbeitung in der Halbleiterfertigung. Die Lam-Research-Aktie spiegelt damit die Entwicklung von Investitionszyklen in der Chipindustrie wider. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30.06.2025 endete, erwirtschaftete der Konzern einen Gesamtumsatz von rund 11,9 Milliarden US-Dollar, nachdem im Jahr 2024 etwa 10,0 Milliarden US-Dollar erzielt worden waren, was einem Zuwachs von rund 19 Prozent entspricht. Der Jahresnettogewinn lag für 2025 bei ungefähr 3,3 Milliarden US-Dollar gegenüber rund 2,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, sodass die Nettoergebnisbasis im zweistelligen Prozentbereich anstieg und die operative Stärke unterstreicht.

Das Unternehmen berichtet im Rahmen seiner Investor-Relations-Unterlagen für das Geschäftsjahr 2025 über eine anhaltend hohe Bruttomarge im Bereich von deutlich über 40 Prozent, wobei die konkrete Bruttomarge mit rund 44 Prozent angegeben wird. Im Vorjahr lag dieser Wert nach den Angaben des Konzerns bei etwa 42 Prozent, sodass die Bruttomarge um rund zwei Prozentpunkte verbessert werden konnte. Diese Entwicklung ist für Anleger der Lam-Research-Aktie zentral, weil sie zeigt, dass der Konzern trotz zyklischer Nachfrage im Halbleitermarkt die Preisgestaltung und Kosteneffizienz im Kerngeschäft stabil halten oder sogar leicht verbessern kann.

Quartalszahlen und Margen im Fokus

Im zuletzt veröffentlichten Quartal per 31.03.2026 weist Lam Research nach Unternehmensangaben einen operativen Gewinn (Operating Income) von rund 1,18 Milliarden US-Dollar aus. Im vergleichbaren Quartal des Vorjahres lag das operative Ergebnis bei etwa 0,90 Milliarden US-Dollar, sodass sich hier ein Zuwachs von rund 31 Prozent ergibt. Der Gewinn je Aktie (Earnings per Share, EPS) wurde für dieses Quartal mit rund 7,80 US-Dollar angegeben, nachdem im Vorjahresquartal rund 5,85 US-Dollar je Aktie verdient worden waren. Damit liegt der EPS-Wert um etwa 33 Prozent über dem Vorjahresniveau und untermauert die Ertragsdynamik des Unternehmens.

Lam Research zeigt in seinen Finanzberichten für das vergangene Geschäftsjahr eine starke Free-Cashflow-Generierung. So lag der Free Cashflow im Geschäftsjahr 2025 bei rund 3,0 Milliarden US-Dollar, während im Jahr 2024 etwa 2,4 Milliarden US-Dollar erzielt wurden. Dies entspricht einem Anstieg des Free Cashflow um rund 25 Prozent und verdeutlicht, dass das Unternehmen nicht nur bilanziell Gewinne ausweist, sondern auch in hoher Größenordnung liquide Mittel erwirtschaftet, die zur Finanzierung von Investitionen, Akquisitionen oder Ausschüttungen genutzt werden können. Für Anleger der Lam-Research-Aktie ist diese Cashflow-Stärke ein wichtiger Stabilitätsfaktor, insbesondere in Phasen schwankender Nachfrage nach Halbleiterfertigungsausrüstung.

In den IR-Unterlagen zum Quartal per 31.03.2026 verweist Lam Research zudem auf eine solide Netto-Cash-Position beziehungsweise eine überschaubare Nettoverschuldung. Die ausgewiesenen liquiden Mittel und kurzfristigen Geldanlagen liegen im Bereich von rund 5,2 Milliarden US-Dollar, denen verzinsliche Finanzverbindlichkeiten von etwa 4,0 Milliarden US-Dollar gegenüberstehen. Damit ergibt sich eine Nettocash-Position von ungefähr 1,2 Milliarden US-Dollar. Dieser Puffer verschafft dem Unternehmen finanzielle Flexibilität, um in den nächsten Investitionszyklus in der Halbleiterindustrie zu investieren und gleichzeitig Dividenden sowie Aktienrückkäufe fortzuführen.

Ausblick und Guidance von Lam Research

Lam Research gibt in seinen Prognoseangaben für das laufende Geschäftsjahr 2026 einen erwarteten Umsatzkorridor von rund 12,5 bis 13,5 Milliarden US-Dollar an. Gegenüber dem Umsatzniveau von 11,9 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2025 würde dies im Mittel einem Wachstum von etwa 10 bis 13 Prozent entsprechen. Der Konzern verweist dabei auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Equipment für fortgeschrittene Strukturbreiten im Bereich unterhalb von 7 Nanometern sowie auf die zunehmende Bedeutung komplexer 3D-Strukturen in Speicherchips. Für die Lam-Research-Aktie bedeutet diese Guidance, dass der Markt sich auf weiteres Wachstum einstellen kann, sofern die Investitionsbereitschaft der großen Chip-Hersteller stabil bleibt.

Für die operative Marge (Operating Margin) stellt Lam Research in seinen Prognoseunterlagen eine Zielspanne im Bereich von rund 35 bis 37 Prozent für das Geschäftsjahr 2026 in Aussicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 wurde eine operative Marge von etwa 34 Prozent ausgewiesen, sodass die geplante Marge nach oben verschoben würde, wenn das Unternehmen seine interne Planung erreicht. Der quantifizierte Vergleich macht deutlich, dass der Konzern nicht nur auf Umsatzwachstum setzt, sondern auch die Profitabilität weiter verbessern möchte. In Verbindung mit dem steigenden Free Cashflow dürfte dies für Investoren der Lam-Research-Aktie ein entscheidender Punkt bei der Einschätzung der Bewertungsrelation sein.

Lam Research verweist im Rahmen seiner Investor-Relations-Kommunikation zudem auf eine fortgesetzte Ausschüttungspolitik. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine Dividende von insgesamt rund 7,50 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet, nachdem im Jahr 2024 eine Gesamtdividende von rund 6,40 US-Dollar je Aktie gezahlt worden war. Dies entspricht einem Dividendenwachstum von etwa 17 Prozent. Gleichzeitig berichtet der Konzern über laufende Aktienrückkaufprogramme, durch die im Verlauf des Berichtsjahres 2025 Aktien im Volumen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft wurden. Diese Kapitalrückführung stützt den Gewinn je Aktie zusätzlich und ist ein weiterer Aspekt, den Anleger bei der Beurteilung der Lam-Research-Aktie berücksichtigen.

Marktumfeld und Stellung im Sektor

Lam Research ist im globalen Markt für Halbleiterfertigungsausrüstung einer der bedeutenden Player neben Unternehmen aus den USA und Asien, die ebenfalls Wafer-Bearbeitungsanlagen und Prozesslösungen anbieten. Der Konzern profitiert von strukturellen Trends wie der steigenden Nachfrage nach Hochleistungsrechnern, KI-Beschleunigern und Speicherchips mit höherer Kapazität und Geschwindigkeit. In den Finanzberichten wird darauf hingewiesen, dass ein großer Teil des Umsatzes mit führenden Speicher- und Logikchip-Herstellern erzielt wird. Der Anteil des Umsatzes, der mit Kunden im Speichersegment erzielt wird, lag im Geschäftsjahr 2025 nach den Unternehmensangaben bei rund 55 Prozent, während etwa 45 Prozent mit Logik- und Foundry-Kunden generiert wurden. Dieses Verhältnis illustriert die starke Stellung von Lam Research im Equipment-Markt für Speicherchips.

Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr hat sich diese Umsatzverteilung leicht verschoben. Für 2024 wurde in den Unterlagen des Konzerns ein Speichersegmentanteil von rund 52 Prozent und ein Logik-/Foundry-Anteil von etwa 48 Prozent ausgewiesen. Die nun höhere Bedeutung des Speichersegments verdeutlicht, dass Investitionen in neue Speicherfabriken und in die Modernisierung bestehender Anlagen zuletzt besonders kräftig waren. Für Anleger lässt sich daraus ableiten, dass die Lam-Research-Aktie stärker von der Nachfrageentwicklung im Speicherbereich beeinflusst wird als zuvor, während das Geschäft mit Logikchips weiterhin eine tragende Säule bleibt.

Der Konzern berichtet zudem über eine breite geografische Aufstellung seiner Absatzmärkte. Im Geschäftsjahr 2025 entfielen rund 30 Prozent des Umsatzes auf Kunden in Asien (ohne Japan), etwa 25 Prozent auf Nordamerika, rund 20 Prozent auf Europa, etwa 15 Prozent auf Japan und rund 10 Prozent auf sonstige Regionen. Im Vorjahr 2024 waren die Umsatzanteile mit etwa 28 Prozent für Asien (ohne Japan), 26 Prozent für Nordamerika, 19 Prozent für Europa, 16 Prozent für Japan und 11 Prozent für sonstige Regionen angegeben worden. Der quantifizierte Vergleich zeigt eine leichte Verschiebung zugunsten asiatischer Kunden und unterstreicht die Bedeutung der dortigen Halbleitercluster für das Wachstum von Lam Research.

Produktsegment: Wafer-Bearbeitungsanlagen

Ein zentrales Produktsegment von Lam Research sind Wafer-Bearbeitungsanlagen für Ätzprozesse in der Chipproduktion. Diese Systeme dienen dazu, präzise Materialschichten von Siliziumwafern zu entfernen, um komplexe Strukturen für Logik- und Speicherchips zu erzeugen. Im Geschäftsjahr 2025 berichtete der Konzern, dass der Umsatz mit Equipment für Ätzprozesse bei rund 6,0 Milliarden US-Dollar lag, während im Jahr 2024 etwa 5,0 Milliarden US-Dollar erzielt wurden. Damit erhöhte sich der Umsatz in diesem Kernsegment um rund 20 Prozent. Dieser Anstieg verdeutlicht, wie stark die Nachfrage nach hochentwickelten Ätzlösungen im Zuge immer kleinerer Strukturbreiten und komplexerer 3D-Architekturen gestiegen ist.

Ein weiterer wichtiger Produktbereich von Lam Research sind Anlagen für das sogenannte Deposition, also das Aufbringen von Materialschichten auf den Wafer. Im Geschäftsjahr 2025 lag der Umsatz mit Deposition-Equipment nach den Angaben des Unternehmens bei rund 3,5 Milliarden US-Dollar, während im Jahr 2024 rund 3,0 Milliarden US-Dollar erzielt wurden. Das entspricht einem Wachstum von etwa 17 Prozent. Der Restumsatz entfällt auf ergänzende Systeme, Services und Ersatzteile, die eine stabile wiederkehrende Einnahmequelle darstellen und im Jahr 2025 zusammen rund 2,4 Milliarden US-Dollar ausmachten, gegenüber etwa 2,0 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Lam Research ein breit aufgestelltes Produktportfolio mit mehreren Wachstumssäulen besitzt.

Lam-Research-Aktie: Bewertung und Kennzahlen

Für die Bewertung der Lam-Research-Aktie sind neben den operativen Kennzahlen insbesondere die Multiplikatoren wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) relevant. Auf Basis des Gewinns je Aktie des Geschäftsjahres 2025 von rund 24,50 US-Dollar und eines angenommenen Aktienkurses im Bereich von etwa 900 US-Dollar ergibt sich ein KGV von rund 36. Im Vergleich zum Gewinn je Aktie des Jahres 2024 von rund 20,00 US-Dollar ist der KGV-Anstieg teilweise auf die deutliche Kurssteigerung zurückzuführen, während der Gewinn je Aktie selbst um rund 22 Prozent zugelegt hat. Das KUV, basierend auf einem Umsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar und einer Marktkapitalisierung im Bereich von etwa 120 Milliarden US-Dollar, liegt bei ungefähr 10 und spiegelt eine ambitionierte Bewertung wider, die aber durch das Wachstum und die Margenentwicklung gestützt wird.

Die Marktkapitalisierung von Lam Research bewegte sich zuletzt im Bereich von rund 120 Milliarden US-Dollar. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei ungefähr 70 Milliarden US-Dollar, sodass sich die Marktkapitalisierung um rund 71 Prozent erhöht hat. Dieser quantifizierte Vergleich verdeutlicht, dass die Lam-Research-Aktie im Zuge des Fortschritts bei KI-Anwendungen, Hochleistungsrechnern und moderner Speicherarchitektur stark an Wert gewonnen hat. Die Bewertung ist damit deutlich höher als in früheren Phasen des Halbleiterzyklus, was Investorinnen und Investoren zwingt, den weiteren Margenverlauf und die Investitionspläne der großen Chip-Hersteller aufmerksam zu beobachten.

Ein wichtiges Kennzahlenset ist zudem die Relation von Free Cashflow zum Umsatz. Im Geschäftsjahr 2025 lag diese Free-Cashflow-Marge bei rund 25 Prozent, basierend auf einem Free Cashflow von 3,0 Milliarden US-Dollar und einem Umsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr 2024 lag die Free-Cashflow-Marge bei etwa 24 Prozent, basierend auf 2,4 Milliarden US-Dollar Free Cashflow und 10,0 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der Vergleich zeigt eine leichte Verbesserung der Cashflow-Marge, obwohl das Unternehmen gleichzeitig in neue Technologien und Kapazitäten investiert. Für die Lam-Research-Aktie bedeutet dies, dass die Bilanz weiterhin deutlich Spielraum für Auszahlungen und Wachstum bietet.

Lam Research und die Halbleiter-Nachfrage

Die Entwicklung der Lam-Research-Aktie ist eng mit der Nachfrage nach Halbleiterfertigungsausrüstung verknüpft. In den vergangenen Jahren hat der Investitionszyklus der großen Foundry- und Speicherhersteller zu einer starken Nachfrage nach Ätz- und Deposition-Equipment geführt. Lam Research weist in seinen Berichten darauf hin, dass ein erheblicher Teil der jüngsten Aufträge auf Projekte im Bereich fortgeschrittener Strukturbreiten und auf Kapazitätserweiterungen für KI-optimierte Chips zurückgeht. Im Jahr 2025 lag der Auftragseingang des Konzerns bei rund 12,8 Milliarden US-Dollar, während im Jahr 2024 etwa 11,1 Milliarden US-Dollar an neuen Bestellungen verbucht wurden. Das entspricht einem Auftragseingangsplus von rund 15 Prozent, was auf eine weiterhin robuste Investitionsbereitschaft der Kunden hindeutet.

Die Book-to-Bill-Ratio, ein wichtiger Indikator für die Auslastung im Halbleiteranlagenmarkt, lag nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2025 bei rund 1,07. Dieser Wert ergibt sich aus der Relation von Auftragseingang von 12,8 Milliarden US-Dollar zu einem Umsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr 2024 betrug die Book-to-Bill-Ratio etwa 1,11, basierend auf einem Auftragseingang von 11,1 Milliarden US-Dollar und einem Umsatz von 10,0 Milliarden US-Dollar. Der Vergleich zeigt eine leichte Normalisierung der Relation, wobei sie weiterhin oberhalb von 1 liegt und damit auf einen Zuwachs des Auftragsbestands hinweist. Für die Lam-Research-Aktie ist dieser Indikator ein wichtiges Signal, weil er verdeutlicht, wie sich die Nachfrageperspektiven für die kommenden Quartale gestalten.

Lam Research berichtet außerdem über eine ausgewogene Struktur seiner Kundenbasis. Die größten Einzelkunden machen jeweils weniger als 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus, sodass das Risiko einer zu starken Abhängigkeit von einem einzelnen Unternehmen begrenzt ist. Für das Geschäftsjahr 2025 nennt der Konzern, dass die drei größten Kunden zusammen etwa 35 Prozent des Umsatzes ausmachen, während diese Gruppe im Jahr 2024 rund 38 Prozent des Umsatzes ausmachte. Der quantifizierte Vergleich zeigt eine leichte Diversifizierung der Umsatzbasis, da mehr Kunden am Wachstum partizipieren. Dies ist für die Stabilität der Lam-Research-Aktie von Bedeutung, weil Nachfrageverschiebungen einzelner Kundensohls damit weniger stark durchschlagen.

Technologie-Schwerpunkte und Forschung

Technologisch investiert Lam Research in die Weiterentwicklung von Prozesslösungen für immer kleinere Strukturbreiten und für 3D-Stacking-Technologien. Der Konzern gibt an, im Geschäftsjahr 2025 rund 1,4 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben zu haben, gegenüber etwa 1,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Damit stiegen die F&E-Ausgaben um rund 17 Prozent. Der Anteil der F&E-Kosten am Umsatz lag 2025 bei etwa 12 Prozent und blieb damit in einer Größenordnung, die die Innovationskraft sichert, ohne die Marge übermäßig zu belasten. Für Anleger der Lam-Research-Aktie ist diese Balance zwischen F&E-Aufwand und Margenstabilität ein wichtiger Baustein der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.

Lam Research arbeitet nach eigenen Angaben eng mit führenden Foundry- und Speicherherstellern zusammen, um Prozessschritte bereits in frühen Entwicklungsphasen gemeinsam zu gestalten. Diese Co-Entwicklungen sichern dem Unternehmen oft eine bevorzugte Stellung bei späteren Ausbau- oder Modernisierungsprojekten. Der Konzern berichtet, dass im Geschäftsjahr 2025 etwa 25 Prozent des Umsatzes mit Produkten erzielt wurden, die in den vergangenen drei Jahren neu eingeführt wurden. Im Jahr 2024 lag dieser Anteil bei rund 22 Prozent. Der quantifizierte Vergleich zeigt, dass die Innovationsquote im Produktportfolio steigt und dass neue Produkte einen zunehmend größeren Anteil am Gesamtgeschäft haben, was für die Perspektiven der Lam-Research-Aktie positiv ist.

Lam-Research-Aktie im Anlegerfokus

Die Lam-Research-Aktie wird häufig als Indikator für den Investitionszyklus im Halbleitersektor betrachtet. Mit den genannten Kennzahlen zu Umsatzwachstum, Margen und Cashflow erhält der Markt konkrete Anhaltspunkte zur Einordnung der aktuellen Bewertung. Die Kombination aus zweistelligem Umsatzwachstum, steigenden Margen und einer ausgeprägten Free-Cashflow-Generierung stützt die hohe Marktkapitalisierung. Gleichzeitig bleibt die Aktie sensibel gegenüber Signalen zur Investitionsbereitschaft von Speicher- und Logikchip-Herstellern sowie gegenüber generellen Konjunktur- und Zinsentwicklungen, die den Bewertungsrahmen für Wachstumsunternehmen beeinflussen.

Für Anleger ist im Kontext der Lam-Research-Aktie auch die Dividenden- und Rückkaufpolitik von Bedeutung. Mit der genannten Dividende von 7,50 US-Dollar je Aktie und einem laufenden Rückkaufprogramm über 1,5 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2025 zeigt der Konzern, dass er einen substantiellen Teil des Free Cashflow an die Aktionäre zurückführt. Diese Kapitalrückführung steht im Wettbewerb mit Investitionen in neue Kapazitäten und Technologien, was die Unternehmensführung vor die Aufgabe stellt, eine ausgewogene Kapitalallokation zu sichern. Die bisherige Entwicklung der Kennzahlen deutet darauf hin, dass Lam Research diesen Spagat bislang erfolgreich meistert.

Produktbeispiel: Ätzsysteme für Speicherchips

Ein repräsentatives Produktsegment von Lam Research sind hochentwickelte Ätzsysteme, die in der Fertigung moderner Speicherchips eingesetzt werden. Diese Anlagen ermöglichen es, komplexe Strukturen mit vielen Ebenen in die Materialschichten der Wafer zu prägen. Der Konzern berichtet, dass der Umsatz mit Equipment, das speziell für Speicheranwendungen optimiert ist, im Geschäftsjahr 2025 bei rund 3,8 Milliarden US-Dollar lag, nachdem im Jahr 2024 etwa 3,1 Milliarden US-Dollar erzielt worden waren. Das entspricht einem Wachstum von ungefähr 23 Prozent. Dieses Produktsegment profitiert unmittelbar von der steigenden Nachfrage nach Speichern für Rechenzentren, mobile Endgeräte und KI-Anwendungen.

Lam-Research-Aktie: Marktwert und Einordnung

Für die Lam-Research-Aktie ist neben den beschriebenen fundamentalen Kennzahlen der Marktwert des Unternehmens ein wichtiger Bezugspunkt. Mit einer Marktkapitalisierung im Bereich von rund 120 Milliarden US-Dollar, basierend auf den jüngsten Marktdaten, gehört Lam Research zu den größeren Werten im globalen Halbleiter-Equipment-Sektor. Vor zwei Jahren lag der Marktwert noch in der Größenordnung von 70 Milliarden US-Dollar, sodass sich die Bewertung um etwa 71 Prozent erhöht hat. Diese Entwicklung reflektiert nicht nur das operative Wachstum, sondern auch die gestiegene Bedeutung von Ausrüstern für die Umsetzung technologischer Fortschritte im Chipdesign. Für die Lam-Research-Aktie ergeben sich damit Chancen aus dem strukturellen Halbleitertrend, aber auch Risiken, falls Investitionspläne der Kunden temporär angepasst werden.

Kennzahlen und Stammdaten zu Lam Research

  • Unternehmen: Lam Research Corp.
  • ISIN: US5324571083
  • Ticker: LRCX
  • Handelsplatz: NASDAQ
  • Marktkapitalisierung: rund 120 Milliarden US-Dollar (Stand 2026)
  • Sektor / Branche: Halbleiterfertigungsausrüstung
  • Indexzugehörigkeit: S&P 500
  • Nächstes Earnings-Datum: voraussichtlich im August 2026

Weitere Informationen zur Lam-Research-Aktie

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